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Pickel durch Sonnencreme? Warum dein SPF die wahre Ursache sein könnte

Pickel durch Sonnencreme? Warum dein SPF die wahre Ursache sein könnte

Es sind die ersten richtig warmen Tage des Jahres. Du hast dich pflichtbewusst eingecremt, vielleicht sogar zweimal, weil du in den letzten Sommern eines gelernt hast: Sonnenschutz ist nicht verhandelbar. Am Abend fühlt sich deine Haut entspannt an, leicht gebräunt, glatt. Doch am nächsten Morgen, beim Blick in den Spiegel, der Schreck: kleine, juckende Pickelchen auf Schultern, im Dekolleté, an der Stirn. Manchmal eine ganze Aussaat, dicht an dicht, gleichförmig, hartnäckig.

Der erste Reflex ist verständlich: die Sonne war es. Doch das stimmt nicht. Die Sonne allein verursacht keine Akne. Was du dort siehst, ist in den allermeisten Fällen eine Reaktion auf das, was zwischen Haut und UV-Strahlung steht – deine Sonnencreme. Genauer gesagt: bestimmte Inhaltsstoffe darin, die im Zusammenspiel mit Talg, Schweiß und Sonnenlicht eine Entzündungskaskade in Gang setzen. Der eigentliche Schuldige sitzt also in der Tube. Und die gute Nachricht ist: Wer den richtigen Filter wählt, kommt durch den Sommer mit reiner, geschützter Haut.

Pickel durch Sonnencreme
Pickel durch Sonnencreme

Was ist Mallorca-Akne? Die Sonnencreme-Reaktion, die keine echte Akne ist

Mallorca-Akne, medizinisch Acne aestivalis, ist streng genommen gar keine Akne. Im Gegensatz zur klassischen Akne vulgaris fehlt ihr das entscheidende Merkmal: Mitesser. Es bilden sich keine Komedonen, sondern kleine, gleichförmige, leicht gerötete Papeln, die häufig jucken und meist an Schultern, Dekolleté, Oberarmen und seitlich am Hals auftreten. Auch das Gesicht kann betroffen sein, besonders Stirn und Wangen.

Die Reaktion entsteht durch ein Zusammenspiel dreier Faktoren: UV-A-Strahlung, körpereigenes Talg-Sekret und bestimmte Bestandteile in Sonnenschutz- oder After-Sun-Produkten. Vor allem fetthaltige Emulgatoren und einige chemische Filter geraten unter UV-Einfluss in eine Wechselwirkung, die kleine Entzündungsherde in den Talgdrüsenfollikeln auslöst. Besonders fettige und Mischhaut reagiert empfindlich, weil sie ohnehin mehr Talg produziert – und damit mehr Reaktionsfläche bietet. Wer das einmal verstanden hat, weiß: Es ist keine Frage von zu wenig Hygiene oder zu viel Sonne, sondern eine Frage der Produktwahl.

Filtervergleich – Chemisch vs. Mineralisch
Filtervergleich – Chemisch vs. Mineralisch

Chemische UV-Filter: Wie sie wirken – und wo das Problem liegt

Chemische, korrekter organische UV-Filter dringen in die obersten Hautschichten ein und wandeln dort UV-Strahlung in Wärme um. Zu den geläufigen Vertretern zählen Octocrylen, Avobenzon, Oxybenzon, Homosalat und Octinoxat. Ihre Beliebtheit hat einen guten Grund: Texturen mit chemischen Filtern lassen sich angenehm leicht formulieren, ziehen schnell ein, hinterlassen keinen weißen Schleier und eignen sich hervorragend unter Make-up.

Doch im Detail liegen die Schwierigkeiten. Einzelne Filter stehen in der Diskussion, hormonell wirksam zu sein, weil sie nach der Anwendung in geringer Konzentration im Blut nachweisbar sind. Andere zerfallen unter Sonneneinstrahlung und können in dieser Form reizend wirken. Vor allem aber – und das ist für unreine Haut entscheidend – können bestimmte Filter in Kombination mit Talg jene Entzündungsreaktion auslösen, die wir als Mallorca-Akne kennen. Wer einmal beobachtet hat, dass jede chemische Sonnencreme Pickel mit sich bringt, hat keine Allergie, sondern den falschen Filter.

Mineralische UV-Filter: Der Schutz, der auf der Haut bleibt

Mineralische, häufig auch physikalische Filter genannt, arbeiten nach einem völlig anderen Prinzip. Sie bleiben auf der Hautoberfläche und reflektieren die UV-Strahlen wie kleine Spiegel. Die beiden zugelassenen Vertreter sind Zinkoxid und Titandioxid. Zinkoxid ist dabei der eigentliche Star für problematische Haut: Es wirkt nicht nur als Lichtschutz, sondern hat zusätzlich entzündungshemmende und leicht antibakterielle Eigenschaften. Es kommt nicht zufällig in vielen klassischen Aknesalben und Wundheilcremes vor.

Der Nachteil mineralischer Filter ist bekannt: Sie können einen leichten weißen Schleier hinterlassen, besonders auf dunklerer Haut, und die Texturen wirken oft dichter. Moderne Formulierungen mit fein vermahlenen Partikeln haben dieses Problem allerdings weitgehend gelöst. Wer Schwimmbad, Strand oder Sport plant, sollte auf eine explizit wasserfeste Variante achten – nicht jede mineralische Creme bietet das im selben Maß wie chemische Pendants.

Welcher Filter passt zu welchem Hauttyp?

Fettige Haut und Akne-Neigung

Hier gibt es eine klare Empfehlung: mineralisch, idealerweise mit hohem Zinkoxid-Anteil. Wichtig ist das Etikett “non-comedogenic”. Okklusive Pflanzenöle wie Kokos- oder Kakaobutter haben in einer Sonnencreme für unreine Haut nichts zu suchen, weil sie die Poren zusätzlich verschließen.

Mischhaut

Mischhaut profitiert von Hybridformeln, die niedrig dosierte chemische Filter mit mineralischen kombinieren, oder von reinen Mineralfiltern in fluider Gel-Textur. Die Konsistenz entscheidet hier oft mehr als die reine Filterwahl: serumartig statt cremig, leicht statt reichhaltig.

Trockene und reife Haut

Wer trockene oder reifere Haut hat, verträgt chemische Filter in der Regel ausgezeichnet. Pflegende Zusätze wie Hyaluronsäure, Niacinamid oder Panthenol machen aus dem täglichen Sonnenschutz gleichzeitig eine Tagespflege mit Wirkstoffmehrwert.

Sensible Haut und Rosacea

Hier gilt ausschließlich mineralisch. Duftstoffe, ätherische Öle und Alkohol sollten auf der INCI-Liste fehlen, sonst riskierst du Rötungsschübe trotz Schutz.

Die Inhaltsstoffliste richtig lesen: Diese Begriffe musst du kennen

Auf der Rückseite jeder Tube findest du die Wahrheit. Mineralische Filter erkennst du im INCI an “Zinc Oxide” und “Titanium Dioxide”. Chemische Filter heißen dort Octocrylene, Avobenzone, Oxybenzone, Ethylhexyl Methoxycinnamate oder Homosalate. Auszeichnungen wie “non-comedogenic” und “oil-free” sind für unreine Haut Gold wert. Warnsignale auf der Liste sind dagegen Isopropyl Myristate, Cocos Nucifera Oil oder ein hoher Anteil an Silikonen in fettiger Trägertextur – sie gelten als typische Auslöser von Mallorca-Akne und Komedonen.

Anwendungsfehler, die selbst die beste Sonnencreme sabotieren

Selbst das perfekte Produkt versagt, wenn die Anwendung schludrig ist. Der häufigste Fehler ist eine zu geringe Auftragsmenge. Die Zwei-Finger-Regel ist der einfachste Maßstab: Zwei Finger lang Creme aus der Tube, von Zeigefinger und Mittelfinger, für Gesicht und Hals zusammen. Alles darunter unterschreitet den deklarierten Lichtschutzfaktor erheblich.

Zweiter Klassiker: kein gründliches Abschminken am Abend. Sonnenschutz braucht eine doppelte Reinigung – zuerst eine Ölphase, die filterhaltige Reste löst, dann eine wässrige Reinigung. Auch beim Layering lauern Fallen: Vitamin C morgens vor dem SPF, Retinol ausschließlich abends, niemals beides zusammen unter der Sonne. Und ganz wichtig: Sonnencreme immer auf gereinigte Haut. Die Mischung aus Schweiß, Talg und Filter ist exakt das Klima, in dem Mallorca-Akne gedeiht.

Sonnenschutz bei bestehenden Unreinheiten So beruhigst du die Haut sofort
Sonnenschutz bei bestehenden Unreinheiten So beruhigst du die Haut sofort

Sonnenschutz bei bestehenden Unreinheiten: So beruhigst du die Haut sofort

Wenn die Haut bereits aufgeflammt ist, lautet die Frage oft: Sonnenschutz pausieren? Die Antwort ist eindeutig nein. Ungeschützte Haut wird die Pigmentierung der entzündeten Stellen nur verstärken und postinflammatorische Flecken hinterlassen. Stattdessen: Filter wechseln. Sofort umstellen auf eine rein mineralische, parfümfreie Formel mit Zinkoxid. Parallel beruhigen Wirkstoffe wie Niacinamid, Centella Asiatica und Panthenol die Haut zuverlässig. Halten die Beschwerden trotz konsequenter Umstellung länger als zwei bis drei Wochen an oder breiten sich stark aus, ist der Gang zur Dermatologin sinnvoll – manchmal verbirgt sich hinter den Symptomen eine echte polymorphe Lichtdermatose, die eine andere Behandlung braucht.

Fazit: Reine Haut beginnt mit dem richtigen Filter

Pickel im Sommer sind kein Schicksal und keine Folge der Sonne selbst. Sie sind in den meisten Fällen ein Hinweis darauf, dass der gewählte Sonnenschutz nicht zur Haut passt. Wer fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut hat, fährt mit mineralischen Filtern, vorzugsweise auf Zinkoxid-Basis, in einer leichten, nicht-komedogenen Textur am besten. Die Inhaltsstoffliste verrät dabei mehr als jedes Marketingversprechen auf der Vorderseite. Im folgenden Abschnitt findest du eine Auswahl an Sonnencremes, die diese Kriterien erfüllen – getestet auf Verträglichkeit, Textur und Alltagstauglichkeit für unreine Haut.

Folgende Produkte könnten Interessant für Dich sein

Mineralische Sonnencreme mit Zinkoxid für das Gesicht

Eine reine Mineralsonnencreme mit hohem Zinkoxid-Anteil ist die erste Wahl, wenn deine Haut zu Unreinheiten neigt. Sie reflektiert die UV-Strahlen direkt auf der Hautoberfläche und wirkt gleichzeitig leicht entzündungshemmend. Achte auf eine fluide, nicht-komedogene Textur und einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Tipp: Trage die Creme als letzten Schritt deiner morgendlichen Pflegeroutine auf, vor dem Make-up, und gib ihr zwei bis drei Minuten Einziehzeit für ein gleichmäßiges Finish.

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Sonnencreme für unreine Haut mit Lichtschutzfaktor 50

Bei akneanfälliger Haut darf der Lichtschutzfaktor nicht zu niedrig sein, da entzündete Stellen besonders empfindlich auf UV-Strahlung reagieren und schnell Pigmentflecken hinterlassen. SPF 50 in einer öl- und parfumfreien Formel bietet die ideale Kombination aus Schutz und Hautverträglichkeit. Tipp: Wähle Produkte mit dem Vermerk “non-comedogenic” und einer matt-finishenden Textur, damit die Haut auch im Sommer nicht zusätzlich glänzt.

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Niacinamid Serum gegen Unreinheiten und Rötungen

Niacinamid reguliert die Talgproduktion, stärkt die Hautbarriere und reduziert sichtbar Rötungen sowie postentzündliche Pigmentflecken. Damit ist es der ideale Begleiter zu deinem Sonnenschutz, vor allem wenn die Haut bereits zu Mallorca-Akne neigt. Tipp: Trage das Serum morgens auf gereinigte Haut auf, lass es kurz einziehen und gib anschließend deinen mineralischen Sonnenschutz darüber – diese Kombination beruhigt und schützt zugleich.

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Sanftes Reinigungsöl für die Doppelreinigung am Abend

Sonnenschutz, besonders mit höherem Lichtschutzfaktor, lässt sich mit Wasser allein nicht restlos entfernen. Ein mildes Reinigungsöl löst Filterrückstände, Talg und Schweiß zuverlässig, ohne die Hautbarriere zu strapazieren. Tipp: Massiere das Öl auf trockener Haut ein, emulgiere es mit etwas warmem Wasser zu einer milchigen Konsistenz und spüle gründlich ab – im zweiten Schritt folgt eine wässrige Reinigung mit einem pH-neutralen Gel.

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Centella Asiatica Beruhigungscreme für gereizte Haut

Centella Asiatica, auch Tigergras genannt, ist einer der bestuntersuchten Wirkstoffe gegen Hautreizungen und Entzündungen. Eine Pflege mit hohem Centella-Anteil hilft, akute Mallorca-Akne-Schübe schneller abklingen zu lassen und stärkt die Haut langfristig. Tipp: Bei aufgeflammter Haut für ein bis zwei Wochen alle aktiven Wirkstoffe wie Retinol oder Säuren pausieren und stattdessen morgens und abends auf eine reine Centella-Creme setzen.

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Mineralisches Sonnenpuder mit Lichtschutzfaktor zum Nachcremen

Wer tagsüber Make-up trägt, kann Sonnencreme nicht einfach drüberschmieren. Ein gepresstes Mineralpuder mit Lichtschutzfaktor schließt diese Lücke und erlaubt das Auffrischen des UV-Schutzes über den Tag, ohne das Finish zu zerstören. Tipp: Alle zwei bis drei Stunden eine dünne Schicht mit einem Kabuki-Pinsel auftragen, besonders auf Stirn, Wangenknochen und Nasenrücken – den Bereichen, die am stärksten exponiert sind.

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Panthenol Spray für Körper und Dekolleté nach der Sonne

Panthenol, auch Provitamin B5, beruhigt sonnengestresste Haut, fördert die Regeneration und mildert Juckreiz. Ein leichtes Spray lässt sich angenehm großflächig auf Schultern, Dekolleté und Rücken auftragen – jene Bereiche, an denen Mallorca-Akne besonders häufig auftritt. Tipp: Bewahre das Spray im Kühlschrank auf, der zusätzliche Kühleffekt wirkt sofort entzündungshemmend und ist nach einem heißen Tag eine echte Wohltat.

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Zinksalbe als Akuthilfe bei entzündeten Pickeln

Eine klassische Zinksalbe ist die punktgenaue Akuthilfe bei einzelnen, entzündeten Stellen. Zinkoxid trocknet überschüssigen Talg, hemmt Bakterien und beschleunigt die Abheilung. Tipp: Trage die Salbe abends gezielt mit einem Wattestäbchen auf die betroffenen Pickel auf und lass sie über Nacht einwirken – am nächsten Morgen sind Rötung und Schwellung in der Regel deutlich reduziert.

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Häufige Leserfragen zum Thema Sonnenschutz und Pickel

Kann eine Sonnencreme wirklich Pickel verursachen, obwohl sie meine Haut schützen soll?

Ja, und zwar gar nicht selten. Viele Sonnenschutzprodukte enthalten fetthaltige Emulgatoren oder bestimmte chemische Filter, die im Zusammenspiel mit Talg und UV-Strahlung kleine Entzündungen in den Talgdrüsen auslösen können. Das Ergebnis sind die typischen kleinen, juckenden Pickelchen der Mallorca-Akne. Tipp: Achte auf der Tube auf den Hinweis “non-comedogenic” und wähle bei unreiner Haut eine mineralische Formulierung mit Zinkoxid.

Was ist der Unterschied zwischen Mallorca-Akne und normaler Akne?

Klassische Akne vulgaris zeigt sich mit Mitessern, tieferen Pusteln und Entzündungen, die hormonell oder genetisch bedingt sind. Mallorca-Akne dagegen entsteht ausschließlich durch die Kombination aus Sonne und bestimmten Pflegestoffen, bildet keine Mitesser und besteht aus gleichförmigen, juckenden Papeln. Tipp: Wenn deine Unreinheiten erst im Sommer beginnen und sich vor allem an Schultern und Dekolleté zeigen, ist Mallorca-Akne wahrscheinlicher als ein hormoneller Schub.

Sind mineralische Sonnencremes wirklich besser für unreine Haut?

In den meisten Fällen ja. Zinkoxid wirkt nicht nur als UV-Spiegel, sondern hat auch entzündungshemmende und leicht antibakterielle Eigenschaften, die unreine Haut zusätzlich beruhigen. Es kommt deshalb auch in vielen Aknesalben vor. Tipp: Wähle eine Formulierung mit mindestens zehn Prozent Zinkoxid und einer leichten, fluiden Textur – das gibt den besten Kompromiss aus Schutz und Hautgefühl.

Hinterlassen mineralische Sonnencremes immer einen weißen Schleier?

Früher ja, heute meist nicht mehr. Moderne mineralische Filter werden so fein vermahlen, dass sie auf der Haut deutlich transparenter wirken. Bei dunkleren Hauttönen kann ein leichter Schimmer dennoch bleiben. Tipp: Reibe die Creme nach dem Auftragen mit warmen Fingerspitzen sanft ein und warte zwei bis drei Minuten – die meisten Mineralfilter ziehen in dieser Zeit deutlich nach.

Welche Inhaltsstoffe sollte ich bei unreiner Haut unbedingt meiden?

Auf der INCI-Liste sind besonders kritisch: Isopropyl Myristate, Cocos Nucifera Oil, Cocoa Butter sowie hoch dosierte Silikone in fettiger Trägertextur. Auch ätherische Öle und Parfum können zusätzliche Reizungen auslösen. Tipp: Lies die letzten Drittel der INCI-Liste mit – dort verstecken sich oft die problematischen Zusätze, die das Produkt vorne als “leicht” und “natürlich” anpreist.

Wie viel Sonnencreme muss ich wirklich auftragen?

Für das Gesicht inklusive Hals gilt die Zwei-Finger-Regel: ein Strang Creme über Zeige- und Mittelfinger. Für den gesamten Körper rechnet man mit rund 30 bis 35 Millilitern pro Anwendung – das entspricht etwa einem Schnapsglas voll. Tipp: Wer zu sparsam aufträgt, unterschreitet den deklarierten Lichtschutzfaktor um bis zu zwei Drittel. Lieber großzügig auftragen und dafür auf eine angenehme Textur achten.

Reicht es, Sonnencreme morgens einmal aufzutragen?

Nein. Der Lichtschutz verliert im Laufe des Tages an Wirksamkeit, besonders durch Schweiß, Wasser und Abrieb. Alle zwei bis drei Stunden sollte nachgecremt werden, an Strand und Pool sogar häufiger. Tipp: Für unterwegs und über Make-up eignen sich SPF-Sprays oder gepresste Mineralpuder mit Lichtschutz – sie ersetzen zwar nicht die Grundlage, halten den Schutz aber zuverlässig aufrecht.

Was tun, wenn die Mallorca-Akne schon ausgebrochen ist?

Sonnenschutz nicht pausieren, sondern wechseln – ungeschützte Haut würde die Entzündungen pigmentieren. Stelle sofort auf eine rein mineralische, parfumfreie Creme um und beruhige die Haut parallel mit Niacinamid, Centella Asiatica und Panthenol. Tipp: Verzichte für ein bis zwei Wochen auf Retinol, Säuren und mechanische Peelings – die Haut braucht Ruhe, keine zusätzlichen Reize. Halten die Symptome länger als drei Wochen an, lohnt der Termin bei der Dermatologin.

Letzte Aktualisierung am 2026-06-17 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor des Corporel Kosmetik Magazins begeistert mich die faszinierende Welt der Schönheit, Hautpflege und modernen Kosmetik. Mit großer Leidenschaft recherchiere ich aktuelle Trends, innovative Behandlungsmethoden und neue Entwicklungen der Beauty-Branche, um unseren Leserinnen und Lesern fundierte, verständliche und praxisnahe Informationen zu bieten. Besonders wichtig ist mir dabei, kosmetische Themen nicht nur vorzustellen, sondern auch kritisch zu beleuchten und bei Fragen oder Herausforderungen rund um Hautpflege, Anti-Aging, ästhetische Behandlungen und Beauty-Produkte hilfreiche Orientierung zu geben. Für meine Recherchen kombiniere ich Fachwissen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne digitale Recherchemethoden. Dabei nutze ich auch künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug zur Analyse und Aufbereitung von Informationen. Die redaktionelle Prüfung sowie die inhaltliche Verantwortung liegen dabei stets bei mir persönlich. Mein Ziel ist es, Trends verständlich einzuordnen, Expertenwissen zugänglich zu machen und Leserinnen und Leser dabei zu unterstützen, die für sie passenden kosmetischen Lösungen zu finden.

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