Sonnenschutz – Tipps zum UV-Schutz

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Sofia Andreevna/shutterstock.com

Sonnenschutz – Tipps zum UV-Schutz

Auch in der kalten Jahreszeit gibt es zahlreiche Gelegenheiten, die Sonnenschutzcreme wieder hervorzuholen. Die letzten sonnigen Herbsttage sind kein Anlass, die Schutzcreme im Schrank verschwinden zu lassen.

Im Alltag

In unserer Gegend ist die UV-Belastung im Winter nicht so stark wie im Sommer. Der UV-B-Anteil bewirkt die Bräunung oder, wenn es zu viel wird, die Rötung der Haut. Im Flachland ist UV-B aber im Winter so gering, dass praktisch keine Gefahr des Sonnenbrandes besteht. Der UV-A-Anteil der Sonnenstrahlung hingegen wird von der Erdatmosphäre nicht sonderlich stark gefiltert, so dass wir auch durch Fensterscheiben noch von UV-A in abgeschwächter Form erreicht werden. Dieser Strahlungsanteil lässt die menschliche Haut früher altern. So kann ein Sonnenschutzmittel auch im Winter als Anti-Aging-Mittel wirken. Deshalb ist in der Winterzeit eine Creme mit Lichtschutzfaktor 10 bis 15 durchaus empfehlenswert, auch wenn man sich vorwiegend nur drinnen aufhält.

Wer häufig ausgedehnte Winterspaziergänge unternimmt, kann sogar zu Sonnenschutzcremes mit Lichtschutzfaktor zwischen 20 und 30 greifen. Die Wirkung hängt vom Hauttyp ab. Menschen mit besonders empfindlicher oder bereits geschwächter, sehr faltiger Haut benötigen auch im Winter täglichen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.

Im Skiurlaub

In höheren Lagen herrscht eine intensivere UV-Strahlung vor, denn die klare Luft wirkt kaum als Filter. Schnee sorgt durch Reflexion für einen Verstärkungseffekt. Daher sollte Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50 ein unverzichtbarer Skipistenbegleiter sein. Zusätzlich gilt es, die Lippen mit einem Fettstift mit Lichtschutzfaktor einzucremen. Eine Sonnenbrille gehört unbedingt dazu.

Auf Fernreisen

Wer den Winter lieber in wärmeren Gefilden verbringen möchte, sollte auch ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor ab 30 oder höher dabei haben. Die Sonnenstrahlung ist in tropischen oder subtropischen Gebieten viel intensiver und unsere eher blasse Haut verfügt im Winter über zu wenig Eigenschutz. Gleich nach Ankunft im Urlaubsziel ist der Beginn des Sonnenschutzes wichtig. Auch mit einem hohen Lichtschutzfaktor sollte man die Sonnenbäder nicht zu lange ausdehnen.

Vitamin D?

Für den Sommer gibt es die Empfehlung, sich mehrmals pro Woche kurzzeitig ungeschützt der Sonnenstrahlung auszusetzen, damit unsere Haut Vitamin D bilden kann. Während der Winterzeit ist dies nicht erforderlich, da der Einfallswinkel der Sonnenstrahlung in hiesigen Gebieten außer in Hochgebirgen so ungünstig ist, dass die Vitamin-D-Synthese kaum möglich ist.

 

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