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Stroh auf dem Kopf? Dermatologen verraten den simplen Trick, der Ihre Haare vor der Heizung rettet

Stroh auf dem Kopf? Dermatologen verraten den simplen Trick, der Ihre Haare vor der Heizung rettet

Es beginnt jedes Jahr aufs Neue: Die Temperaturen sinken, die Heizung läuft, und plötzlich spielen die Haare verrückt. Morgens im Spiegel zeigt sich das gleiche Bild – stumpfe Strähnen, die in alle Richtungen abstehen, sich elektrisch aufladen und sich anfühlen wie ausgedörrtes Stroh. Was viele nicht wissen: Die warme Heizungsluft in unseren Wohnungen ist einer der größten Feinde gesunder Haare. Die gute Nachricht? Mit der richtigen Pflege und ein paar cleveren Tricks lässt sich das Problem in den Griff bekommen. Dieser Ratgeber zeigt, was wirklich hilft und welche Produkte in der kalten Jahreszeit nicht fehlen sollten.

Was passiert mit den Haaren bei trockener Luft

Unsere Haare bestehen zu einem großen Teil aus Keratin und benötigen einen gewissen Feuchtigkeitsgehalt, um geschmeidig und glänzend zu bleiben. Unter normalen Bedingungen liegt die ideale Luftfeuchtigkeit für Haut und Haar zwischen 40 und 60 Prozent. In beheizten Räumen sinkt dieser Wert jedoch drastisch ab, oft auf unter 30 Prozent.

Der Feuchtigkeitsverlust im Haarschaft

Trockene Luft entzieht dem Haar seine natürliche Feuchtigkeit. Der Haarschaft, der von einer schützenden Schuppenschicht umgeben ist, verliert dabei sein inneres Gleichgewicht. Die einzelnen Schuppen, die normalerweise flach anliegen und dem Haar seinen Glanz verleihen, beginnen sich abzuspreizen. Das Ergebnis ist sofort sichtbar: Die Haare wirken stumpf, fühlen sich rau an und verlieren ihre Elastizität.

Warum Spliss und Haarbruch zunehmen

Durch die geöffnete Schuppenschicht wird das Haar porös und verliert seinen natürlichen Schutz. Feuchtigkeit kann nicht mehr im Inneren gehalten werden, während äußere Einflüsse leichter eindringen. Die Haarfaser wird brüchig, besonders an den Spitzen zeigt sich schnell Spliss. Wer jetzt nicht gegensteuert, riskiert langfristige Schäden, die sich nur durch einen Friseurbesuch beheben lassen.

Warum statische Aufladung entsteht

Fliegende Haare gehören zu den lästigsten Begleiterscheinungen der Wintermonate. Kaum zieht man die Mütze vom Kopf, stehen die Strähnen in alle Richtungen ab und lassen sich partout nicht bändigen. Dahinter steckt ein simples physikalisches Prinzip.

Elektronen auf Wanderschaft

Reibung zwischen Haaren und anderen Materialien führt dazu, dass Elektronen übertragen werden. Besonders Kunstfasern in Mützen, Schals und Rollkragenpullovern begünstigen diesen Effekt. Die Haare laden sich dabei positiv auf, und da sich gleiche Ladungen abstoßen, streben die einzelnen Strähnen voneinander weg. In trockener Luft verstärkt sich dieses Phänomen zusätzlich, weil die Feuchtigkeit fehlt, die normalerweise als natürlicher Ableiter für die elektrische Ladung dient.

Materialien als Verstärker

Wolle und synthetische Stoffe sind die größten Übeltäter, wenn es um statische Aufladung geht. Naturmaterialien wie Seide oder Baumwolle hingegen reduzieren das Problem deutlich. Wer häufig mit fliegenden Haaren kämpft, sollte daher bereits bei der Wahl der Wintergarderobe auf die verwendeten Fasern achten.

Haarschutz vor trockener Heizungsluft
Haarschutz vor trockener Heizungsluft

Die richtige Leave-In-Pflege für den Winter

Leave-In-Produkte sind wahre Retter in der Heizungssaison. Anders als Spülungen, die ausgewaschen werden, verbleiben sie im Haar und spenden über Stunden hinweg Feuchtigkeit und Schutz.

Sprays für schnelle Feuchtigkeit

Leave-In-Sprays sind ideal für alle, die es morgens eilig haben. Sie lassen sich unkompliziert ins handtuchtrockene oder trockene Haar sprühen und beschweren die Strähnen nicht. Besonders feine Haare profitieren von dieser leichten Formulierung, die Feuchtigkeit spendet, ohne das Haar platt zu drücken.

Cremes und Seren für intensive Pflege

Wer mit besonders trockenem oder strapaziertem Haar kämpft, greift besser zu reichhaltigeren Texturen. Leave-In-Cremes und Seren dringen tiefer in die Haarstruktur ein und bilden einen schützenden Film um jede einzelne Strähne. Sie eignen sich hervorragend für dickes, lockiges oder coloriertes Haar, das einen höheren Pflegebedarf hat.

Inhaltsstoffe, die wirklich helfen

Bei der Auswahl eines Leave-In-Produkts lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Panthenol dringt tief ins Haar ein und bindet dort Feuchtigkeit. Glycerin zieht Wasser aus der Umgebungsluft und hält es im Haar fest. Hyaluronsäure, bekannt aus der Hautpflege, sorgt auch auf dem Kopf für einen intensiven Feuchtigkeitsschub. Produkte mit diesen Wirkstoffen sind die beste Wahl für die kalte Jahreszeit.

Haaröle als Schutzschild gegen Trockenheit

Öle gehören zu den ältesten Pflegemitteln der Welt und erleben in der modernen Haarpflege eine Renaissance. Sie legen sich wie ein Schutzmantel um das Haar, versiegeln die Schuppenschicht und verhindern, dass Feuchtigkeit entweicht.

Arganöl für feines Haar

Arganöl gilt als Gold aus Marokko und zeichnet sich durch seine leichte Textur aus. Die kleinen Moleküle dringen schnell ins Haar ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Feines Haar wird genährt, ohne beschwert zu werden, und erhält einen dezenten, gesunden Glanz.

Kokosöl für dickes und strapaziertes Haar

Kokosöl ist reichhaltiger und eignet sich besonders für dickes, trockenes oder stark geschädigtes Haar. Es dringt tief in die Haarfaser ein und repariert von innen heraus. Allerdings sollte es sparsam verwendet werden, da zu viel davon die Haare strähnig erscheinen lässt.

Jojobaöl als vielseitiger Allrounder

Streng genommen handelt es sich bei Jojobaöl um ein Wachs, das der natürlichen Talgproduktion der Kopfhaut sehr ähnelt. Es reguliert die Fettproduktion, pflegt das Haar und eignet sich für nahezu jeden Haartyp. Als Allrounder ist es die perfekte Wahl für alle, die sich nicht festlegen möchten.

Vorsicht bei feinem Haar

Schwere Öle wie Rizinusöl oder Olivenöl können feines Haar schnell beschweren und strähnig wirken lassen. Hier gilt: Weniger ist mehr. Ein bis zwei Tropfen in den Spitzen genügen, um das Haar zu schützen, ohne es zu überladen.

Sofort-Hilfe bei statisch aufgeladenen Haaren

Manchmal muss es schnell gehen. Die Haare fliegen, ein wichtiger Termin steht an, und keine Zeit für aufwendige Pflegerituale. Für solche Momente gibt es bewährte Tricks, die sofort wirken.

Feuchtigkeitstücher als Geheimwaffe

Ein Feuchtigkeitstuch sanft über die Haare zu streichen, neutralisiert die elektrische Ladung innerhalb von Sekunden. Die enthaltene Feuchtigkeit leitet die überschüssigen Elektronen ab, und die Strähnen legen sich wieder an. Praktisch für unterwegs und in jeder Handtasche verstaubar.

Handcreme in kleinen Mengen

Ein winziger Klecks Handcreme, zwischen den Handflächen verrieben und sanft über die Haare gestrichen, wirkt Wunder gegen statische Aufladung. Die Pflegestoffe glätten die Oberfläche und beschweren das Haar gerade so viel, dass es nicht mehr absteht. Wichtig dabei: Wirklich nur minimale Mengen verwenden, sonst wirken die Haare fettig.

Antistatische Bürsten

Bürsten mit Naturborsten oder speziell beschichteten Borsten verhindern, dass sich die Haare beim Kämmen zusätzlich aufladen. Eine Investition, die sich besonders in den Wintermonaten bezahlt macht. Ionenbürsten gehen noch einen Schritt weiter und neutralisieren aktiv vorhandene Ladungen.

Häufige Pflegefehler in der Heizungssaison

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Einige alltägliche Gewohnheiten verschlimmern das Trockenheitsproblem, anstatt es zu lösen. Wer diese Fehler vermeidet, gibt seinen Haaren die Chance, sich zu erholen.

Zu heißes Föhnen

Die Verlockung ist groß, nach dem Duschen schnell zum Föhn zu greifen und die Haare auf höchster Stufe zu trocknen. Doch die heiße Luft entzieht dem Haar zusätzlich Feuchtigkeit und verstärkt die Schäden, die trockene Heizungsluft bereits angerichtet hat. Besser ist es, auf mittlerer Temperatur zu föhnen oder die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Ein Hitzeschutzspray vor dem Styling schützt zusätzlich.

Falsche Bürstentechnik

Nasses Haar ist besonders empfindlich. Wer direkt nach dem Waschen mit einer herkömmlichen Bürste durch die Strähnen fährt, riskiert Haarbruch und beschädigte Schuppenschichten. Besser geeignet sind grobzinkige Kämme oder spezielle Entwirrbürsten, die sanft durch das Haar gleiten.

Aggressive Shampoos

Shampoos mit Sulfaten reinigen zwar gründlich, entziehen dem Haar aber auch seine natürlichen Öle. In der Heizungssaison lohnt sich der Umstieg auf milde, sulfatfreie Formulierungen, die das Haar schonend reinigen, ohne es auszutrocknen.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen für gesundes Winterhaar

Neben der richtigen Pflege gibt es weitere Maßnahmen, die das Haar langfristig schützen und von innen heraus stärken.

Luftbefeuchter für ein besseres Raumklima

Ein Luftbefeuchter im Schlafzimmer oder Wohnbereich hebt die Luftfeuchtigkeit auf ein gesundes Niveau. Davon profitieren nicht nur die Haare, sondern auch Haut und Atemwege. Schon eine Steigerung der Luftfeuchtigkeit um zehn Prozent macht einen spürbaren Unterschied.

Seidenkissenbezüge für die Nacht

Baumwollkissen erzeugen Reibung und entziehen dem Haar über Nacht Feuchtigkeit. Kissenbezüge aus Seide oder Satin hingegen sind glatt und schonend. Das Haar gleitet sanft darüber, Frizz und Haarbruch werden reduziert, und die aufgetragene Pflege bleibt dort, wo sie hingehört.

Ernährung für starkes Haar

Schönes Haar beginnt von innen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Proteinen, Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen wie Biotin und Vitamin E unterstützt die Haargesundheit nachhaltig. Lachs, Nüsse, Avocados und Eier sind wahre Superfoods für glänzende Strähnen.

Fazit

Trockene Heizungsluft stellt unsere Haare jeden Winter vor große Herausforderungen, doch mit dem richtigen Wissen lässt sich das Problem effektiv bekämpfen. Der Schlüssel liegt in einer Kombination aus feuchtigkeitsspendender Pflege, schützenden Ölen und dem Vermeiden typischer Pflegefehler. Leave-In-Produkte mit Panthenol und Glycerin spenden die nötige Feuchtigkeit, während Haaröle einen schützenden Film um jede Strähne legen. Wer zusätzlich auf sulfatfreie Shampoos umsteigt, das Föhnen auf niedriger Temperatur erledigt und vielleicht in einen Luftbefeuchter investiert, gibt seinem Haar alles, was es für die kalte Jahreszeit braucht. Die Belohnung? Geschmeidiges, glänzendes Haar, das selbst der trockensten Heizungsluft trotzt.

Folgende Produkte könnten interessant für Sie sein

Leave-In-Spray für trockenes Haar

Ein gutes Leave-In-Spray ist der schnellste Weg, um trockenem Winterhaar sofort Feuchtigkeit zu spenden. Es wird einfach ins handtuchtrockene oder trockene Haar gesprüht und muss nicht ausgewaschen werden. Die leichte Formulierung beschwert selbst feines Haar nicht und bildet einen unsichtbaren Schutzfilm gegen trockene Heizungsluft. Besonders praktisch für alle, die morgens wenig Zeit haben und trotzdem gepflegtes Haar wünschen.

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Arganöl für die Haare

Arganöl gilt als flüssiges Gold in der Haarpflege und eignet sich hervorragend für die kalte Jahreszeit. Es zieht schnell ein, hinterlässt keinen fettigen Film und versorgt das Haar mit wertvollen Fettsäuren sowie Vitamin E. Wenige Tropfen in den Längen und Spitzen genügen, um strohiges Haar wieder geschmeidig zu machen. Besonders feines bis normales Haar profitiert von dieser leichten Ölpflege.

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Sulfatfreies Shampoo

Der Umstieg auf ein sulfatfreies Shampoo macht in der Heizungssaison einen deutlichen Unterschied. Anders als herkömmliche Shampoos reinigt es sanft, ohne dem Haar seine natürlichen Öle zu entziehen. Die Haare bleiben länger geschmeidig, die Kopfhaut trocknet nicht aus und die Farbe hält bei coloriertem Haar länger. Eine Investition, die sich bereits nach wenigen Anwendungen bemerkbar macht.

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Antistatische Haarbürste

Eine hochwertige antistatische Bürste ist im Winter unverzichtbar. Modelle mit Naturborsten oder speziell beschichteten Borsten verhindern, dass sich die Haare beim Kämmen zusätzlich aufladen. Ionenbürsten gehen noch einen Schritt weiter und neutralisieren aktiv vorhandene elektrische Ladungen. Das Ergebnis sind glatte, glänzende Strähnen statt wild abstehender Haare nach dem Bürsten.

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Seidenkissenbezug

Ein Seidenkissenbezug ist eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme für gesünderes Haar. Die glatte Oberfläche reduziert Reibung und verhindert, dass die Haare nachts austrocknen oder brechen. Aufgetragene Pflegeprodukte bleiben im Haar statt im Kissen zu landen. Zusätzlicher Bonus: Auch die Haut profitiert von der sanften Textur und zeigt weniger Knitterfalten am Morgen.

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Luftbefeuchter Schlafzimmer

Ein Luftbefeuchter hebt die Raumfeuchtigkeit auf ein gesundes Niveau zwischen 40 und 60 Prozent. Davon profitieren nicht nur Haare und Haut, sondern auch die Atemwege und das allgemeine Wohlbefinden. Besonders im Schlafzimmer macht sich die verbesserte Luftqualität bemerkbar, da der Körper hier viele Stunden regeneriert. Moderne Geräte arbeiten leise und lassen sich einfach bedienen.

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Haarmaske Feuchtigkeit

Eine reichhaltige Haarmaske sollte einmal pro Woche auf dem Pflegeprogramm stehen. Sie dringt tief in die Haarstruktur ein, repariert Schäden und füllt Feuchtigkeitsdepots auf, die durch Heizungsluft geleert wurden. Die Maske wird nach dem Shampoonieren aufgetragen, einige Minuten einmassiert und dann gründlich ausgespült. Für einen Intensiveffekt kann sie auch über Nacht einwirken.

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Hitzeschutzspray Haare

Wer im Winter nicht auf den Föhn verzichten möchte, sollte unbedingt ein Hitzeschutzspray verwenden. Es legt sich wie ein Schutzschild um jedes einzelne Haar und minimiert die Schäden durch heiße Luft. Gleichzeitig enthält es pflegende Inhaltsstoffe, die das Haar zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgen. Das Spray wird vor dem Föhnen oder Styling gleichmäßig ins feuchte Haar gesprüht.

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Häufige Leserfragen zum Thema Strohige Haare

Wie oft sollte ich meine Haare im Winter waschen?

Weniger ist in der kalten Jahreszeit tatsächlich mehr. Zwei bis drei Haarwäschen pro Woche genügen den meisten Haartypen vollkommen. Jede Wäsche entfernt natürliche Öle, die das Haar vor dem Austrocknen schützen. Wer täglich waschen möchte, sollte zumindest zu einem besonders milden, sulfatfreien Shampoo greifen und nicht bei jeder Wäsche die gesamte Haarlänge einschäumen. Oft reicht es, nur den Ansatz zu reinigen und die Längen lediglich mit Wasser auszuspülen.

Kann ich Leave-In-Pflege und Haaröl gleichzeitig verwenden?

Grundsätzlich ja, allerdings kommt es auf die Reihenfolge und die Menge an. Zuerst wird das Leave-In-Produkt auf das handtuchtrockene Haar aufgetragen, da es Feuchtigkeit spendet und in die Haarstruktur eindringt. Das Öl folgt als letzter Schritt und versiegelt die Feuchtigkeit im Haar. Bei feinem Haar sollte man jedoch vorsichtig dosieren, um ein Beschweren der Strähnen zu vermeiden. Oft genügt es, nur eines der beiden Produkte zu verwenden.

Hilft eine Haarkur besser als Leave-In-Pflege?

Beide Produkte erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich ideal. Eine Haarkur wird einmal pro Woche angewendet und wirkt intensiv in der Tiefe der Haarstruktur. Sie repariert Schäden und baut das Haar von innen auf. Leave-In-Pflege hingegen bietet täglichen Schutz an der Oberfläche und verhindert, dass Feuchtigkeit entweicht. Für optimale Ergebnisse in der Heizungssaison empfiehlt sich die Kombination aus wöchentlicher Kur und täglicher Leave-In-Pflege.

Warum werden meine Haare trotz Pflege immer strohiger?

Hier liegt häufig ein Überpflegungsproblem vor. Zu viele Produkte oder zu reichhaltige Formulierungen können das Haar belasten und einen Film hinterlassen, der weitere Feuchtigkeit blockiert. Auch Silikone, die in vielen Pflegeprodukten enthalten sind, bauen sich mit der Zeit auf und lassen das Haar stumpf wirken. Eine Lösung bietet ein klärendes Shampoo, das alle Rückstände entfernt, gefolgt von einem Neustart mit leichteren Produkten in geringerer Dosierung.

Sind Naturborsten-Bürsten wirklich besser?

Bürsten mit Naturborsten verteilen das natürliche Haaröl gleichmäßig von der Kopfhaut bis in die Spitzen und sorgen so für zusätzlichen Glanz und Schutz. Außerdem laden sie das Haar weniger statisch auf als Kunststoffborsten. Für dickes oder lockiges Haar eignen sich Naturborsten allein jedoch nicht immer, da sie schwer durch die Strähnen gleiten. Eine Kombination aus Natur- und Kunststoffborsten bietet hier den besten Kompromiss.

Kann trockene Heizungsluft auch die Kopfhaut schädigen?

Absolut, und das wird oft unterschätzt. Eine trockene Kopfhaut juckt, spannt und neigt zu Schuppenbildung. Wenn die natürliche Schutzbarriere der Kopfhaut gestört ist, können auch die Haarwurzeln darunter leiden. Kopfhautseren mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Panthenol schaffen Abhilfe. Auch eine sanfte Kopfmassage mit wenigen Tropfen Jojobaöl vor dem Waschen kann die Feuchtigkeitsbalance wiederherstellen.

Welche Hausmittel helfen wirklich gegen trockene Haare?

Einige Hausmittel haben sich tatsächlich bewährt. Eine Maske aus reifer Avocado und Olivenöl spendet intensive Feuchtigkeit und lässt sich nach 20 Minuten Einwirkzeit einfach auswaschen. Honig, vermischt mit etwas Kokosöl, wirkt als natürlicher Feuchtigkeitsspender. Auch eine Spülung mit verdünntem Apfelessig glättet die Schuppenschicht und verleiht Glanz. Wichtig ist, Hausmittel nicht zu häufig anzuwenden und auf die individuellen Bedürfnisse des eigenen Haars zu achten.

Macht es einen Unterschied, ob ich morgens oder abends pflege?

Der Zeitpunkt der Pflege kann durchaus einen Unterschied machen. Abendliche Pflegerituale haben den Vorteil, dass Öle und Seren über Nacht einwirken können, besonders in Kombination mit einem Seidenkissenbezug. Morgens aufgetragene Leave-In-Produkte schützen das Haar hingegen tagsüber vor äußeren Einflüssen wie Heizungsluft und Reibung durch Schals. Idealerweise kombiniert man beides: Eine leichte Ölpflege vor dem Schlafengehen und ein schützendes Leave-In-Spray am Morgen.

Letzte Aktualisierung am 2026-01-19 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor von Corporel Kosmetik Magazin ist es mir eine Freude über das Thema Kosmetik zu schreiben, neue Trends zu entdecken, oder bei Problemen zu helfen.

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