Der “Messy Bun” sieht bei dir immer schlapp aus? Stylisten verraten den Zwei-Haargummi-Trick für ganztägigen Halt
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Er sieht auf Pinterest so mühelos aus, doch im echten Leben endet der Versuch oft frustrierend: Der Messy Bun rutscht nach einer Stunde in den Nacken, das Volumen am Oberkopf ist verschwunden, und statt lässiger Eleganz bleibt ein schlaffer Haarknoten übrig. Wenn dir dieses Szenario bekannt vorkommt, liegt das Problem nicht an deinen Haaren – sondern an der Technik. Die gute Nachricht: Mit einem simplen Trick aus zwei Haargummis verwandelst du den rutschenden Dutt in eine Frisur, die tatsächlich von morgens bis abends sitzt. Diese Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wie es funktioniert.
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Was ist die Zwei-Haargummi-Technik?
Das Prinzip ist einfach und genau deshalb so wirkungsvoll. Anstatt das gesamte Haar mit einem einzigen Haargummi zu fixieren, arbeitest du mit zwei Gummis, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Der erste Haargummi bildet die stabile Basis und verankert den Dutt am Kopf. Der zweite Gummi umschließt den eigentlichen Haarknoten und gibt ihm Form sowie zusätzlichen Halt.
Warum ein Haargummi nicht ausreicht
Bei der klassischen Ein-Haargummi-Methode muss ein einzelner Gummi gleichzeitig das Gewicht der Haare tragen, den Dutt formen und alles an Ort und Stelle halten. Das überfordert selbst hochwertige Haargummis, besonders bei längerem oder schwerem Haar. Der Gummi lockert sich durch Bewegung, das Haar rutscht nach unten, und das mühsam aufgebaute Volumen kollabiert. Die Zwei-Haargummi-Technik verteilt diese Aufgaben clever und schafft eine doppelte Sicherung.

Warum rutscht der normale Messy Bun?
Bevor du die Lösung anwendest, hilft es zu verstehen, warum dein bisheriger Dutt scheitert. Drei Fehler sind besonders häufig.
Falscher Ansatzpunkt
Viele setzen den Dutt zu tief an. Ein Messy Bun braucht eine Position am mittleren bis oberen Hinterkopf, damit er sichtbar bleibt und das Gesicht optisch streckt. Sitzt er zu weit unten, zieht das Gewicht der Haare ihn zusätzlich nach unten.
Zu wenig Griffigkeit im Haar
Frisch gewaschenes, glattes Haar ist der natürliche Feind jedes Dutts. Ohne Textur rutschen die Strähnen übereinander und finden keinen Halt. Trockenshampoo oder Texturspray schaffen hier Abhilfe.
Fehlende Verankerung
Ein locker gewickelter Dutt ohne feste Basis bewegt sich bei jeder Kopfbewegung. Ohne stabile Verankerung am Ansatz ist der Absturz nur eine Frage der Zeit.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der perfekte Messy Bun mit zwei Haargummis
Vorbereitung
Arbeite idealerweise mit Haar vom Vortag oder sprühe etwas Trockenshampoo in die Längen. Das gibt Griffigkeit und Struktur. Kämme die Haare einmal durch, damit keine Knoten stören.
Schritt 1: Den ersten Haargummi setzen
Nimm alle Haare zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen. Positioniere ihn dort, wo später der Dutt sitzen soll. Wickle den ersten Haargummi dreimal fest um den Ansatz des Pferdeschwanzes. Dieser Gummi ist dein Anker und sollte wirklich stramm sitzen.
Schritt 2: Den Dutt formen
Zwirbel den Pferdeschwanz locker um sich selbst und wickle ihn um den Ansatz herum. Halte den entstehenden Knoten mit einer Hand fest, während du mit der anderen den zweiten Haargummi darüberziehst. Dieser zweite Gummi muss nicht so fest sitzen – er hält lediglich die Form.
Schritt 3: Den Look perfektionieren
Zupfe vorsichtig einzelne Strähnen aus dem Dutt heraus, um den typischen Undone-Effekt zu erzeugen. Lockere auch die Haare am Oberkopf leicht auf, indem du sie mit den Fingern etwas anhebst.
So behältst du Volumen am Oberkopf
Der flache Ansatz ist das häufigste Problem beim Messy Bun. Dagegen helfen drei Techniken.
Toupiere die Haare am Oberkopf vor dem Zusammenbinden leicht an. Setze einen Kamm etwa fünf Zentimeter vom Ansatz entfernt an und schiebe ihn mehrmals Richtung Kopfhaut. Anschließend die obere Haarschicht glatt darüberlegen.
Positioniere den Dutt nicht zu weit hinten. Je weiter oben und mittig er sitzt, desto mehr Volumen bleibt vorne sichtbar.
Ziehe nach dem Fixieren gezielt einzelne Strähnen am Oberkopf heraus. Das erzeugt optische Fülle, ohne dass die Frisur instabil wird.
Die richtigen Haargummis: Darauf kommt es an
Nicht jeder Haargummi eignet sich für diese Technik. Für den ersten Gummi, der als Anker dient, empfehlen sich klassische Textilgummis mit guter Spannung. Sie greifen fest ins Haar und rutschen nicht.
Spiral-Haargummis aus Kunststoff eignen sich besser für den zweiten Gummi. Sie hinterlassen keine Abdrücke und lassen sich leichter über den Dutt ziehen. Für sehr feines Haar sind kleinere, dünnere Gummis sinnvoll, da dicke Gummis das Haar zu stark zusammenpressen und Volumen nehmen.
Häufige Probleme und wie du sie löst
Sehr feines Haar
Greife zu Volumen-Puder am Ansatz und arbeite mit zwei dünnen Haargummis. Zwirbel den Dutt etwas fester und setze ihn höher an, damit er optisch fülliger wirkt.
Sehr glattes Haar
Ohne Textur funktioniert kein Messy Bun. Trockenshampoo, Salzspray oder ein lockeres Flechten am Vorabend schaffen die nötige Griffigkeit.
Stufige Haare
Bei starken Stufen lösen sich kurze Strähnen aus dem Dutt. Arbeite mit kleinen Haarklammern, die du unsichtbar unter dem Dutt versteckst, um widerspenstige Partien zu sichern.
Schulterlange Haare
Auch mittellange Haare funktionieren. Forme einen kleineren, kompakteren Dutt und setze ihn etwas tiefer an. Der zweite Haargummi ist hier besonders wichtig, da weniger Haarmasse den Knoten stabilisiert.
Styling-Varianten: Vom Alltag bis zum Abend-Look
Die Zwei-Haargummi-Technik bildet die Basis für verschiedene Looks. Für den Alltag lässt du den Dutt bewusst locker und zupfst viele Strähnen heraus. Einzelne Partien am Gesicht können frei fallen.
Für elegante Anlässe arbeitest du sauberer: weniger herausgezupfte Strähnen, glatterer Ansatz und eventuell ein dekoratives Haargummi oder eine Spange als Accessoire.
Beim Sport sitzt der Dutt tiefer und fester. Verzichte auf lose Strähnen und ziehe beide Haargummis straff. So übersteht die Frisur auch intensives Training.
Fazit
Der Messy Bun muss keine Frisur sein, die nur auf Fotos funktioniert. Mit der Zwei-Haargummi-Technik schaffst du eine stabile Basis, die trotzdem lässig aussieht und den ganzen Tag hält. Der erste Gummi verankert, der zweite formt – so einfach ist das Prinzip. Nach zwei bis drei Versuchen sitzt jeder Handgriff, und der frustrierende Kampf gegen den rutschenden Dutt gehört der Vergangenheit an. Probiere es morgen früh aus und erlebe den Unterschied selbst.
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Spiral-Haargummis
Spiral-Haargummis aus Kunststoff sind ideal für den zweiten Haargummi bei der Zwei-Haargummi-Technik. Sie hinterlassen keine unschönen Knicke im Haar, lassen sich leicht über den fertigen Dutt ziehen und verteilen den Druck gleichmäßig. Besonders bei empfindlicher Kopfhaut sind sie eine schonende Alternative zu klassischen Textilgummis.
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Haargummis ohne Metall
Für den ersten Haargummi, der als stabiler Anker dient, eignen sich stoffummantelte Haargummis ohne Metallverbindung. Sie greifen fest ins Haar, rutschen nicht und verhindern Haarbruch an der Fixierungsstelle. Achte auf Modelle mit guter Spannung, die auch bei dickem Haar mehrfach umwickelt werden können.
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Trockenshampoo
Frisch gewaschenes Haar ist zu glatt für einen Messy Bun mit Halt. Trockenshampoo gibt dem Haar sofort Griffigkeit und Textur, sodass die einzelnen Strähnen nicht übereinander rutschen. Einfach in den Ansatz und die Längen sprühen, kurz einmassieren und schon lässt sich der Dutt deutlich besser formen.
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Texturspray
Texturspray ist die ideale Ergänzung für den perfekten Undone-Look. Es verleiht dem Haar eine matte, griffige Struktur ohne zu verkleben und sorgt dafür, dass herausgezupfte Strähnen ihre Form behalten. Besonders bei feinem Haar schafft es die nötige Substanz für einen voluminösen Messy Bun.
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Volumen-Puder
Bei sehr feinem oder plattem Haar ist Volumen-Puder ein echter Geheimtipp. Das Puder wird direkt am Ansatz aufgetragen und einmassiert, wo es sofort für Stand und Fülle sorgt. Der Oberkopf wirkt voller und der Dutt bekommt mehr Substanz, ohne dass das Haar beschwert wird.
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Haarklammern unsichtbar
Kleine, unsichtbare Haarklammern sind die Rettung bei stufigem Haar oder wenn sich einzelne Strähnen aus dem Dutt lösen. Sie werden einfach unter dem Dutt versteckt und sichern widerspenstige Partien, ohne sichtbar zu sein. Auch für Korrekturen unterwegs sind sie unverzichtbar.
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Toupierkamm
Für maximales Volumen am Oberkopf ist ein guter Toupierkamm unerlässlich. Mit den eng stehenden Zinken lässt sich das Haar am Ansatz gezielt antoupieren, bevor der Dutt gebunden wird. Das Ergebnis ist eine sichtbare Fülle, die den ganzen Tag hält und den Messy Bun erst richtig zur Geltung bringt.
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Seiden Scrunchie
Für den eleganten Messy Bun bei besonderen Anlässen ist ein Seiden-Scrunchie das perfekte Finish. Seide ist besonders haarschonend, verhindert Reibung und Haarbruch und sieht dabei noch edel aus. Als sichtbares Accessoire wertet es den lässigen Dutt sofort auf und eignet sich auch als zweiter Haargummi über dem Basis-Gummi.
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Häufige Leserfragen zum Messy Bun
Funktioniert die Zwei-Haargummi-Technik auch bei sehr dickem Haar?
Gerade bei dickem, schwerem Haar zeigt diese Technik ihre Stärke. Das Gewicht verteilt sich auf zwei Fixierungspunkte, wodurch der Dutt deutlich stabiler sitzt. Verwende für den ersten Gummi ein besonders kräftiges Modell mit starker Spannung und wickle es mindestens dreimal um den Ansatz. Bei sehr viel Haar kann ein dritter Haargummi zusätzliche Sicherheit geben.
Wie verhindere ich Kopfschmerzen durch zu straffes Binden?
Kopfschmerzen entstehen meist durch zu viel Zug am Haaransatz. Der Trick liegt darin, den ersten Haargummi zwar fest, aber nicht schmerzhaft stramm zu setzen. Lockere nach dem Binden die Haare am Oberkopf bewusst etwas auf, indem du sie vorsichtig mit den Fingern anhebst. Spiral-Haargummis üben generell weniger Druck aus als klassische Textilgummis und eignen sich für empfindliche Kopfhaut besser.
Kann ich den Messy Bun auch ohne Trockenshampoo stylen?
Trockenshampoo ist hilfreich, aber kein Muss. Alternativen für mehr Griffigkeit sind Texturspray, Salzspray oder Haarpuder. Selbst einfaches Haarspray, leicht in die Längen gesprüht, schafft Struktur. Ein bewährter Trick ohne Produkte: Flechte deine Haare am Vorabend zu einem lockeren Zopf und öffne ihn morgens. Die entstehende Welle gibt natürlichen Halt.
Wie lange sollte mein Haar mindestens sein?
Die Zwei-Haargummi-Technik funktioniert ab Schulterlänge. Bei kürzeren Haaren fehlt schlicht die Masse, um einen stabilen Dutt zu formen. Bei schulterlangem Haar fällt der Dutt kleiner und kompakter aus, sitzt aber dennoch sicher. Setze ihn in diesem Fall etwas tiefer am Hinterkopf an und verwende kleinere Haargummis, die besser zur Haarmenge passen.
Was mache ich, wenn sich der Dutt im Laufe des Tages lockert?
Selbst mit perfekter Technik kann sich ein Dutt nach vielen Stunden leicht lösen. Für schnelle Korrekturen unterwegs eignen sich kleine Haarklammern, die du unsichtbar unter den Dutt schiebst. Alternativ ziehst du einfach den zweiten Haargummi ab, formst den Knoten neu und fixierst ihn wieder. Das dauert keine dreißig Sekunden und der Look sitzt wieder.
Schaden zwei Haargummis meinem Haar mehr als einer?
Nicht, wenn du die richtigen Gummis verwendest und sie korrekt einsetzt. Vermeide Haargummis mit Metallverbindungen, da diese das Haar brechen können. Spiral-Haargummis und stoffummantelte Gummis sind schonend und hinterlassen keine Knicke. Trage den Dutt außerdem nicht täglich an exakt derselben Stelle, um punktuelle Belastung zu vermeiden.
Eignet sich der Messy Bun für einen eleganten Anlass?
Absolut. Der Unterschied liegt im Finish. Für elegante Events arbeitest du präziser: Glätte den Ansatz mit etwas Haarwachs oder Pomade, zupfe weniger Strähnen heraus und halte die Kontur des Dutts definierter. Ein Seiden-Scrunchie oder eine dezente Haarspange wertet den Look zusätzlich auf. Die Technik bleibt identisch, nur die Ausführung wird sauberer.
Wie bekomme ich den typischen Undone-Look hin, ohne dass alles auseinanderfällt?
Das Geheimnis liegt im Timing. Zupfe die Strähnen erst heraus, nachdem beide Haargummis sitzen. So bleibt die Basis stabil, während du an der Oberfläche lockerst. Arbeite mit kleinen, gezielten Bewegungen und ziehe immer nur einzelne Strähnen leicht hervor. Weniger ist mehr – du kannst jederzeit nachzupfen, aber zu viel gelöste Haare lassen sich schwer wieder einfügen.
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