StartHaare & FrisurenMini-Zöpfe, große Wirkung: So halten Micro-Braids ohne klobiges Haargummi

Mini-Zöpfe, große Wirkung: So halten Micro-Braids ohne klobiges Haargummi

Mini-Zöpfe, große Wirkung: So halten Micro-Braids ohne klobiges Haargummi

Man sieht es zuerst gar nicht. Erst wenn sich das Haar bewegt, wenn eine Strähne zurückfällt oder der Wind hineinfährt, blitzt für einen Moment eine feine Flechtstruktur zwischen den offenen Längen auf – und ist gleich wieder verschwunden. Genau darin liegt der Reiz des Looks, der sich in diesem Spätsommer durch TikTok und Instagram zieht: Micro-Braids sind kein Statement, sondern ein Detail.

Der Y2K-Trend ist damit nicht gestorben, er ist erwachsen geworden. Wo vor ein paar Jahren noch bunte Bänder, Schmetterlingsklammern und dick geflochtene Boho-Zöpfe dominierten, bleibt heute nur das Prinzip übrig: Textur im offenen Haar, aber unaufdringlich. Und der Zeitpunkt könnte kaum besser passen. Nach Wochen mit Sonne, Salzwasser und Chlor haben die meisten ohnehin griffigeres Haar, sonnengebleichte Spitzen und einen nachgewachsenen Ansatz – alles Voraussetzungen, unter denen dieser Look besser funktioniert als bei frisch gefärbtem, seidig glattem Haar.

Der schwierige Teil ist übrigens nicht das Flechten. Sondern die Frage, wie die winzigen Zöpfe halten, ohne dass ein klobiges Haargummi die ganze Filigranität wieder zunichtemacht. Genau darum geht es hier.

Micro-Braids Info
Micro-Braids Info

Was sind Micro-Braids überhaupt?

Der Begriff ist doppelt belegt, und das führt regelmäßig zu Missverständnissen. Klassische Micro-Braids sind eine Vollkopf-Flechtfrisur: Hunderte hauchdünner Zöpfe, oft mit eingearbeiteten Extensions, meist über mehrere Stunden im Salon geflochten und wochenlang getragen. Eine Technik mit langer Geschichte, hohem Aufwand und einer entsprechenden Pflegeroutine.

Der aktuelle Trend meint etwas völlig anderes. Hier geht es um einzelne, sehr feine Zöpfe aus wenigen Strähnen, die in offen getragenem Haar sitzen. Zwei bis fünf Stück, mehr nicht. Der Rest der Frisur bleibt unverändert.

Zwei Platzierungen haben sich dabei etabliert. Die erste ist das Face-Framing: ein oder zwei Zöpfe direkt an der Gesichtspartie, beginnend an der Schläfe oder am Scheitelansatz, die seitlich am Gesicht entlanglaufen. Die zweite Variante versteckt die Zöpfe bewusst in den Längen – irgendwo im Deckhaar oder im hinteren Bereich, sodass sie nur beim Bewegen sichtbar werden.

Von Boho-Braids unterscheidet sich der Look durch die Feinheit, von French Braids durch die fehlende Verbindung zur Kopfhaut über größere Flächen, und vom Festival-Styling von 2019 vor allem durch die Menge. Wer mehr als eine Handvoll Zöpfe trägt, landet optisch sofort wieder dort.

Mini-Zöpfe, große Wirkung So halten Micro-Braids ohne klobiges Haargummi
Mini-Zöpfe, große Wirkung So halten Micro-Braids ohne klobiges Haargummi

Wirkung: Warum der Look funktioniert

Der Effekt beruht auf Kontrast. Offenes Haar ist eine relativ homogene Fläche, egal ob glatt oder gewellt. Eine geflochtene Strähne bringt eine geschlossene, regelmäßige Struktur hinein, die das Auge als zusätzliche Ebene liest. Das Haar wirkt dadurch tiefer und lebendiger, ohne dass mehr Volumen erzeugt werden müsste.

Beim Face-Framing kommt ein zweiter Effekt dazu. Ein schmaler, senkrecht verlaufender Zopf an der Schläfe zieht den Blick nach unten und lässt runde oder breitere Gesichtsformen optisch etwas länger und schmaler erscheinen – ähnlich wie eine lange, glatte Strähne, nur mit mehr Interesse. Bei sehr schmalen Gesichtern empfiehlt sich eher die versteckte Variante in den Längen, weil das Face-Framing die Proportion sonst zusätzlich streckt.

Die wichtigste Regel lautet: weniger. Drei Zöpfe wirken beabsichtigt, acht wirken nach Kostüm. Auch die Haarstruktur spielt eine Rolle. Bei glattem Haar ist der Kontrast am deutlichsten, dafür rutschen die Zöpfe leichter. Welliges Haar ist der ideale Untergrund, weil es Halt bietet und die Struktur trotzdem sichtbar bleibt. Bei Locken verschwindet der Zopf schnell im Gesamtbild – hier lohnt es sich, ihn bewusst an einer Stelle zu platzieren, an der er sich vom umliegenden Haar abhebt.

Anwendung Schritt für Schritt (3)
Anwendung Schritt für Schritt (3)

Anwendung: Schritt für Schritt

Frisch gewaschenes Haar ist für diesen Look der schlechteste Ausgangspunkt. Es ist zu weich, zu glatt und zu rutschig. Zweittagehaar oder leicht angetrocknetes Haar bringt die nötige Griffigkeit mit. Wer trotzdem frisch gewaschen startet, arbeitet vorher etwas Trocken- oder Texturspray in die betreffende Partie ein.

Die Strähnenstärke entscheidet über das Ergebnis. Als Orientierung dient die Breite eines Fingers: So viel Haar wird abgeteilt und anschließend in drei Teile gegliedert. Wird die Ausgangssträhne dicker, verliert der Zopf seine Feinheit und wirkt wie ein normaler Flechtzopf.

Beim Flechten selbst kommt es auf gleichmäßige, aber moderate Spannung an. Zu fest geflochtene Zöpfe liegen wie ein Draht am Kopf, stehen leicht ab und wirken hart – abgesehen davon, dass sie an Ansatz und Schläfen unnötig ziehen. Ein leicht lockerer Zopf fügt sich weicher ins offene Haar ein.

Für die Platzierung hat sich bewährt: ein Zopf an der Schläfe der Seite, zu der das Haar fällt, ein zweiter etwa zwei Zentimeter dahinter, ein dritter optional weiter hinten im Deckhaar. Beide Seiten symmetrisch zu flechten wirkt schnell brav.

Die richtige Fixierung: der eigentliche Knackpunkt

Handelsübliche Haargummis sind hier das Ende jedes filigranen Effekts. Sie sind dicker als der Zopf selbst und ziehen den Blick genau auf die Stelle, die eigentlich unauffällig bleiben soll.

Die eleganteste Lösung ist die Haarspray-Technik. Dabei wird eine kleine Menge Haarspray auf die Fingerspitzen gesprüht – nicht ins Haar – und die letzten Zentimeter des Zopfes damit zwischen Daumen und Zeigefinger ausgestrichen. Das Ende verklebt leicht und bleibt geschlossen, ohne dass ein Knoten entsteht. Wichtig ist die Dosierung: ein kurzer Sprühstoß reicht, sonst wirkt die Spitze verklumpt. Die Grenze der Methode liegt bei sehr glattem, feinem Haar und bei Hitze – dann hält sie selten länger als ein paar Stunden.

Die belastbarere Alternative sind unsichtbare Mini-Silikonbänder oder transparente Elastics im kleinsten erhältlichen Durchmesser. Sie halten zuverlässig und verschwinden optisch fast vollständig. Ihr Nachteil zeigt sich beim Entfernen: Sie lassen sich kaum dehnen, und wer sie herauszieht, reißt regelmäßig Haare mit ab. Deshalb gilt – nicht ziehen, sondern das Band mit einer kleinen Nagelschere direkt am Zopfende durchtrennen.

Bei sehr feinem, rutschigem Haar hilft zusätzlich, den Zopf vor dem Fixieren minimal aufzuziehen, sodass er sich verhakt, und ihn anschließend an der oberen Ansatzstelle mit einer dünnen, farblich passenden Haarnadel zu sichern.

Vorteile des Trends

Der Look ist in wenigen Minuten umgesetzt, braucht keine Hitze und kein Werkzeug – im Vergleich zu Lockenstab oder Glätteisen ist er damit deutlich haarschonender. Er kaschiert ungewaschene Ansätze und ungleichmäßig herausgewachsene Längen, weil er die Aufmerksamkeit auf die Struktur statt auf den Ansatz lenkt. Und er lässt sich in der Intensität dosieren: ein einzelner versteckter Zopf funktioniert im Büro, drei sichtbare am Abend. Kosten entstehen im Grunde keine.

Micro-Braids ohne klobiges Haargummi
Micro-Braids ohne klobiges Haargummi

Nachteile und was man wissen sollte

Der wichtigste Punkt betrifft die Spannung. Dauerhaft straff geflochtene Zöpfe an Schläfen und Haaransatz belasten die Haarwurzel mechanisch. Wird das über Monate täglich wiederholt, kann eine Traktionsalopezie entstehen – ein durch Zug ausgelöster Haarausfall, der gerade an den Schläfen sichtbar wird. Bei gelegentlichem, locker geflochtenem Tragen ist das kein Thema, bei täglicher Routine sollte man Platzierung und Zugkraft variieren.

Nach dem Öffnen bleibt außerdem oft ein sichtbarer Knick, besonders bei feinem Haar. Bei sehr kurzem oder stark gestuftem Haar rutschen die Zöpfe von unten heraus, weil die kurzen Lagen keinen Halt geben. Und der Look kippt schneller, als man denkt: Ab etwa sechs Zöpfen sieht er nicht mehr nach Detail aus, sondern nach Verkleidung.

Tipps aus der Praxis

Als sichere Ausgangsbasis dient die Drei-Zopf-Regel: nicht mehr als drei, und nur auf einer Kopfseite. Asymmetrie wirkt dabei durchweg hochwertiger als eine spiegelgleiche Anordnung.

Wer die Zöpfe über Nacht trägt, bekommt am nächsten Morgen zwei Looks aus einem Arbeitsgang – geöffnet ergeben sie feine, unregelmäßige Wellen, die deutlich natürlicher fallen als Lockenstabwellen. Für Abendanlässe lassen sich einzelne Hair Gems oder ein hauchdünnes Bändchen einarbeiten, allerdings sparsam: ein Element pro Zopf ist die Obergrenze.

Bei Hitze und Schwitzen hält die Silikonband-Variante zuverlässig, die Haarspray-Methode weniger. Für den Freibadbesuch gilt: Nach dem Wasser lösen sich fast alle Fixierungen, hier lohnt sich das Nachflechten vor Ort mehr als jeder Versuch, den Zopf wasserfest zu bekommen.

Hilfe bei typischen Problemen

Der Zopf löst sich schon nach einer Stunde. Meist ist das Haar zu weich. Texturspray in die Strähne einarbeiten und statt Haarspray ein Silikonband verwenden.

Das Zopfende steht ab, statt sich einzufügen. Der Zopf wurde zu fest geflochten. Lockerer arbeiten und das letzte Stück zwischen den Fingern glätten.

Nach dem Öffnen bleibt ein sichtbarer Knick. Zopf nicht bis in die Spitzen flechten, sondern etwa drei Zentimeter offen lassen – und nicht länger als einen Tag tragen.

Die Zöpfe wirken zu dick und dominant. Die Ausgangssträhne war zu breit. Halbieren und die Anzahl reduzieren.

Beim Entfernen des Silikonbands reißen Haare. Nicht herausziehen, sondern das Band direkt am Ende durchschneiden.

Bei Locken sieht der Look unordentlich statt filigran aus. Den Zopf im Deckhaar platzieren, wo er sich vom lockigen Umfeld absetzt, und ihn straffer flechten als bei glattem Haar.

Fazit

Micro-Braids sind kein Aufwandstrend, sondern ein Detailtrend. Wer sie zum ersten Mal ausprobiert, wird feststellen: Das Flechten selbst dauert keine drei Minuten. Der Unterschied zwischen gelungen und misslungen liegt fast ausschließlich in drei Faktoren – der Anzahl, der Platzierung und der Fixierung. Wer sich an die Drei-Zopf-Regel hält, asymmetrisch arbeitet und auf das klobige Haargummi verzichtet, hat den Look bereits verstanden.

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Mini-Silikonbänder

Die zuverlässigste Fixierung für Micro-Braids. Entscheidend ist der kleinste erhältliche Durchmesser – große Silikonringe halten zwar ebenfalls, tragen optisch aber auf. Transparente Varianten verschwinden bei jeder Haarfarbe, farbige Sets lohnen sich nur bei sehr dunklem Haar.

Tipp: Immer ein Set mit mehreren hundert Stück kaufen. Da die Bänder beim Entfernen durchgeschnitten werden, sind sie ein Verbrauchsartikel.

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Texturspray

Der wichtigste Helfer, wenn das Haar frisch gewaschen und dadurch zu rutschig für feine Zöpfe ist. Ein Texturspray verleiht Griffigkeit, ohne das Haar zu beschweren, und sorgt dafür, dass der Zopf seine Form hält.

Tipp: Nur in die Partie sprühen, die geflochten wird – nicht ins gesamte Haar. So bleibt der Rest der Frisur weich und beweglich.

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Trockenshampoo

Micro-Braids funktionieren am besten an Zweittagehaar. Wer diesen Zustand nicht abwarten will, erzeugt ihn mit Trockenshampoo: Es nimmt Öl auf, schafft Standfestigkeit am Ansatz und macht das Haar gleichzeitig griffiger.

Tipp: Mit etwa 20 Zentimetern Abstand aufsprühen, eine Minute einwirken lassen und erst dann einmassieren – sonst bleiben weiße Rückstände sichtbar.

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Leichtes Haarspray

Für die Fingerspitzen-Technik am Zopfende. Ein Produkt mit leichtem bis mittlerem Halt ist hier besser geeignet als eine Extra-Strong-Variante, weil letztere die feinen Spitzen verklebt und stumpf aussehen lässt.

Tipp: Immer auf die Fingerkuppen sprühen und den Zopf damit ausstreichen. Direkt aufgesprüht verteilt sich das Produkt zu breit und macht die Umgebung des Zopfes steif.

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Stielkamm zum Abteilen

Die Strähnenstärke entscheidet über das Ergebnis – und mit den Fingern lässt sie sich kaum sauber bestimmen. Ein Stielkamm mit spitzem Ende teilt gleichmäßig ab und sorgt für saubere Scheitellinien am Ansatz.

Tipp: Ein Metallstiel gleitet besser durch das Haar als ein Kunststoffstiel und verhakt sich weniger in feinen Längen.

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Abteilklammern

Beim Flechten stört das umliegende Haar ständig. Mit zwei bis drei Klammern lässt sich der Rest sauber wegstecken, sodass nur die Arbeitspartie frei liegt – das macht den Unterschied zwischen einem gleichmäßigen und einem schiefen Zopf.

Tipp: Klammern ohne Metallzähne verwenden. Sie hinterlassen keine Abdrücke im offenen Haar, was bei diesem Look besonders auffallen würde.

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Feine Haarnadeln

Bei sehr feinem oder rutschigem Haar reicht die Fixierung am Zopfende oft nicht aus. Eine dünne Haarnadel am oberen Ansatz verhindert, dass sich der Zopf von der Kopfhaut löst und nach unten wandert.

Tipp: Auf die Haarfarbe abgestimmte Nadeln wählen und sie mit der gewellten Seite zum Kopf einschieben – so halten sie deutlich besser.

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Hair Gems

Für Abendanlässe lässt sich der Look mit kleinen Strasssteinen aufwerten. Sie werden mit einem Applikator direkt auf die geflochtene Strähne gesetzt und greifen den Lichtreflex auf, den die Flechtstruktur ohnehin erzeugt.

Tipp: Maximal ein Element pro Zopf verwenden. Mehr davon kippt den Look sofort in Richtung Festival – genau das, was die feine Variante vermeiden soll.

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Häufige Leserfragen zum Thema

Wie lange halten Micro-Braids im offenen Haar?

Mit einem Silikonband halten sie in der Regel einen bis zwei Tage, mit der Haarspray-Technik meist nur wenige Stunden. Entscheidend ist die Haarstruktur: Welliges Haar hält die Zöpfe deutlich länger als glattes. Tipp: Wer den Look für einen langen Tag braucht, flechtet abends vor und schläft mit den Zöpfen – morgens sitzen sie fester, weil sich das Haar über Nacht ineinander verhakt hat.

Kann ich Micro-Braids täglich tragen?

Grundsätzlich ja, aber nicht immer an derselben Stelle. Wird dauerhaft dieselbe Partie an der Schläfe belastet, kann die mechanische Zugkraft die Haarwurzel schwächen. Tipp: Die Platzierung im Wochenrhythmus wechseln – mal links, mal rechts, mal im Deckhaar – und die Zöpfe bewusst locker flechten.

Funktioniert der Look auch bei kurzen Haaren?

Ab etwa Kinnlänge wird es möglich, darunter rutschen die Zöpfe heraus. Bei stark gestuften Schnitten ist das Problem größer als bei geraden Längen, weil die kurzen Lagen keinen Halt geben. Tipp: Bei kurzem Haar nur einen einzelnen Face-Framing-Zopf setzen und ihn direkt am Ansatz mit einer feinen Haarnadel zusätzlich sichern.

Welches Haarspray eignet sich für die Fingerspitzen-Technik?

Ein leichtes bis mittelstarkes Haarspray ist besser geeignet als ein Extra-Strong-Produkt, weil letzteres die Spitze verklumpen lässt. Sprühwachs funktioniert ebenfalls, hinterlässt aber bei hellem Haar leichten Glanz. Tipp: Immer auf die Finger sprühen, nie direkt auf den Zopf – so lässt sich die Menge kontrollieren.

Wie bekomme ich die Silikonbänder wieder heraus, ohne Haare abzureißen?

Gar nicht durch Ziehen. Silikonbänder haben kaum Dehnung und reißen beim Herausziehen zuverlässig Haare mit ab. Tipp: Mit einer kleinen Nagelschere direkt am Zopfende ansetzen und das Band durchtrennen – die zwei Sekunden Mehraufwand ersparen sichtbaren Haarbruch an den Spitzen.

Warum sehen meine Zöpfe dicker aus als auf den Bildern?

In den allermeisten Fällen war die abgeteilte Ausgangssträhne zu breit. Die Orientierung liegt bei etwa einer Fingerbreite, nicht bei einer Daumenbreite. Tipp: Die Strähne vor dem Flechten abteilen, kurz ansehen und im Zweifel halbieren – nachträglich lässt sich die Dicke nicht mehr korrigieren.

Schaden Micro-Braids dem Haar?

Im Vergleich zu Hitzestyling sind sie deutlich schonender, weil weder Temperatur noch Zugkraft über größere Flächen wirken. Kritisch wird es nur bei dauerhaft straffer Spannung und beim unsachgemäßen Entfernen der Fixierung. Tipp: Wenn beim Flechten die Kopfhaut spannt oder zieht, ist der Zopf zu fest – dann lieber neu ansetzen.

Wie viele Zöpfe sind zu viele?

Ab etwa sechs Zöpfen kippt der Look optisch vom Detail ins Kostümhafte. Zwei bis drei gelten als sichere Zone, ein einzelner wirkt am dezentesten. Tipp: Wer unsicher ist, flechtet nur auf einer Kopfseite – Asymmetrie wirkt hochwertiger und lässt den Look bewusst gesetzt statt zufällig erscheinen.

Letzte Aktualisierung am 18.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor des Corporel Kosmetik Magazins begeistert mich die faszinierende Welt der Schönheit, Hautpflege und modernen Kosmetik. Mit großer Leidenschaft recherchiere ich aktuelle Trends, innovative Behandlungsmethoden und neue Entwicklungen der Beauty-Branche, um unseren Leserinnen und Lesern fundierte, verständliche und praxisnahe Informationen zu bieten. Besonders wichtig ist mir dabei, kosmetische Themen nicht nur vorzustellen, sondern auch kritisch zu beleuchten und bei Fragen oder Herausforderungen rund um Hautpflege, Anti-Aging, ästhetische Behandlungen und Beauty-Produkte hilfreiche Orientierung zu geben. Für meine Recherchen kombiniere ich Fachwissen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne digitale Recherchemethoden. Dabei nutze ich auch künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug zur Analyse und Aufbereitung von Informationen. Die redaktionelle Prüfung sowie die inhaltliche Verantwortung liegen dabei stets bei mir persönlich. Mein Ziel ist es, Trends verständlich einzuordnen, Expertenwissen zugänglich zu machen und Leserinnen und Leser dabei zu unterstützen, die für sie passenden kosmetischen Lösungen zu finden.

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