5 Make-up-Geheimnisse für engstehende Augen, die nur Profis kennen
Inhaltsverzeichnis
Haben Sie schon einmal ein Make-up-Tutorial nachgeschminkt und am Ende frustriert festgestellt, dass das Ergebnis ganz anders aussieht als beim Vorbild? Dieser Moment ist vielen vertraut. Der Grund liegt meist in den individuellen Gesichtsproportionen. In der klassischen Harmonielehre gilt ein Gesicht als ideal proportioniert, wenn der Abstand zwischen den Augen der Breite eines Auges entspricht. Ist dieser Abstand geringer, spricht man von engstehenden Augen – eine vollkommen normale und oft vorkommende Augenform, die auch Stars wie Jennifer Aniston und Gisele Bündchen auszeichnet. Engstehende Augen sind kein Makel, sondern erfordern lediglich eine angepasste Technik, um ihre Schönheit zu unterstreichen. Die folgenden fünf Profi-Tipps zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Blick gekonnt schminken, um ihn optisch zu öffnen und Ihre natürliche Ausstrahlung zu betonen.
Das wahre Geheimnis: Es geht nicht um Farbe, sondern um gezielten Kontrast
Das grundlegende Konzept, um die Proportionen im Gesicht zu formen, ist erstaunlich einfach: Es basiert auf dem gezielten Spiel von Licht und Schatten. Helle Farbtöne reflektieren das Licht und lassen Bereiche optisch hervortreten, während dunkle Töne Licht absorbieren und Bereiche zurücktreten lassen.
Für engstehende Augen bedeutet das konkret: Um den Abstand zwischen den Augen optisch zu vergrößern, müssen Sie den inneren Augenwinkel aufhellen. Dadurch tritt dieser Bereich hervor und hebt sich von der Nasenwurzel ab. Im Gegensatz dazu wird der äußere Augenwinkel mit dunkleren, intensiveren Tönen betont, die das Auge optisch nach außen ziehen. Dieses simple Prinzip ist die Grundlage für alle folgenden Techniken und der Schlüssel zu einem harmonischen Ergebnis.
Make-up ist im Grunde nichts anderes als die Kunst der optischen Täuschung. Wer versteht, wie Licht und Schatten die Wahrnehmung beeinflussen, kann diese Prinzipien gezielt für sich nutzen.
Der Lidschatten-Fokus: Die Intensität gehört nach außen
Die Platzierung des Lidschattens ist der entscheidende Faktor beim Schminken engstehender Augen. Die dunkelste Lidschattenfarbe gehört ausschließlich in das äußere Drittel des Augenlids. Tragen Sie sie dort auf und verblenden Sie sie sanft nach außen und leicht nach oben in Richtung Lidfalte.
Entscheidend ist, dass das innere Drittel des Lids hell bleibt. Ein professioneller Trick besteht darin, den Lidschatten leicht über den äußeren Augenwinkel hinauszuziehen. Dies verlängert die Augenform optisch und erzeugt den Eindruck, sie würden weiter auseinanderliegen. Achten Sie dabei immer auf weiche Übergänge ohne harte Kanten. Dieser Ansatz steht oft im Gegensatz zu gängigen Tutorials, die eine Betonung der gesamten Lidfalte empfehlen – eine Technik, die bei engstehenden Augen kontraproduktiv wirken kann.
Der Eyeliner-Trick, der alles verändert: In der Mitte anfangen
Der Eyeliner kann bei engstehenden Augen wahre Wunder wirken, wenn er richtig angewendet wird. Die wichtigste Regel lautet: Beginnen Sie die Eyeliner-Linie NIEMALS am inneren Augenwinkel, sondern erst ab der Mitte des oberen Wimpernkranzes, etwa über der Pupille.
Führen Sie die Linie nach außen und lassen Sie sie dabei allmählich breiter werden. Beenden Sie den Lidstrich mit einem kleinen Flügel (Wing), der nach oben und außen zeigt. Dieser klassische Cat-Eye-Effekt streckt das Auge optisch und verlagert den gesamten Fokus nach außen. Eine durchgezogene Linie vom inneren zum äußeren Winkel würde das Auge hingegen optisch verkürzen und den geringen Abstand zur Nase nur noch betonen.
Dasselbe Prinzip gilt für den unteren Wimpernkranz: Definieren Sie hier nur das äußere Drittel mit einem weichen Kajal oder Lidschatten und verblenden Sie die Farbe sanft. Auf eine durchgehende Linie im inneren Bereich sollten Sie unbedingt verzichten, da sie die Augen ebenfalls optisch zusammenziehen würde.
Die unsichtbaren Architekten: Augenbrauen und Wimpern strategisch ausrichten
Auch Wimpern und Augenbrauen sind mächtige Werkzeuge, um die Augenposition optisch zu beeinflussen.
Wimpern: Der Fokus muss auch hier nach außen gelenkt werden. Biegen Sie Ihre Wimpern mit einer Wimpernzange, wobei Sie die äußeren Wimpern besonders intensiv formen. Tragen Sie die Wimperntusche konzentriert auf die äußeren Wimpern auf – hier gerne in mehreren Schichten für maximales Volumen. Die inneren Wimpern werden hingegen nur ganz dezent getuscht. Falls Sie künstliche Wimpern verwenden, sind sogenannte „Cat-Eye“-Modelle ideal, die zum äußeren Augenwinkel hin länger werden. Alternativ können Sie einzelne Wimpernbüschel gezielt an den äußeren Ecken anbringen, um einen individuellen, streckenden Effekt zu erzielen.
Augenbrauen: Die Form Ihrer Augenbrauen rahmt das gesamte Augen-Make-up ein. Zwei Regeln sind hier entscheidend: Erstens sollte die Braue senkrecht über dem inneren Augenwinkel anfangen, keinesfalls näher zur Nase hin. Zweitens sollte der höchste Punkt der Braue über dem äußeren Rand der Iris liegen. Beginnen Ihre Brauen von Natur aus zu nah an der Nasenwurzel, können Sie die innersten Härchen dezent auszupfen oder beim Auffüllen mit einem Stift einfach etwas weiter außen beginnen. Ein etwas längeres Brauenende, das über den äußeren Augenwinkel hinausreicht, unterstützt den streckenden Effekt zusätzlich.
Das hellste Highlight: Der wichtigste Punkt ist der kleinste
Dieser letzte Schritt ist der Schlüssel, um den Blick sofort zu öffnen und optisch mehr Abstand zur Nasenwurzel zu schaffen. Der innere Augenwinkel ist der strategisch wichtigste Bereich bei engstehenden Augen.
Tupfen Sie mit dem Finger oder einem kleinen Pinsel einen schimmernden Lidschatten, zum Beispiel in Champagner, Rosé oder einem hellen Goldton, präzise in den inneren Augenwinkel. Der Schimmer reflektiert das Licht maximal und hebt diesen Punkt optisch hervor. Es ist essenziell, dass Sie an dieser Stelle ausschließlich aufhellende Töne verwenden. Dunkle oder matte Farben würden genau den gegenteiligen Effekt erzielen und sind daher unbedingt zu vermeiden.
Fazit: Mehr als nur Make-up
Engstehende Augen sind eine individuelle Besonderheit, die mit der richtigen Technik wunderschön zur Geltung kommt. Das Kernprinzip ist denkbar einfach: Helle Töne im inneren Augenwinkel öffnen den Blick, während dunklere Töne am äußeren Augenwinkel das Auge optisch nach außen ziehen.
Scheuen Sie sich nicht, mit diesen Techniken zu experimentieren und sie an Ihre persönlichen Vorlieben anzupassen. Make-up ist schließlich keine Wissenschaft mit starren Regeln, sondern eine kreative Ausdrucksform. Mit etwas Übung werden diese Handgriffe zur Routine und Sie werden sehen, wie Sie Ihre natürliche Schönheit gezielt hervorheben und sich in Ihrer Haut rundum wohlfühlen können.
Welchen dieser Tricks werden Sie als Erstes ausprobieren?
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