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Eingerissene Lippen trotz Pflege: Das steckt wirklich hinter Perlèche – und diese SOS-Tipps wirken sofort

Eingerissene Lippen trotz Pflege: Das steckt wirklich hinter Perlèche – und diese SOS-Tipps wirken sofort

Der instinktive Griff zum Pflegestift bringt keine Linderung. Die Risse werden tiefer, das Sprechen schmerzt, und selbst das morgendliche Lächeln wird zur Qual. Was viele Betroffene für simple Trockenheit halten, ist häufig Perlèche – medizinisch als Mundwinkelrhagaden bezeichnet. Ein Zustand, der völlig andere Ursachen hat als spröde Lippen und entsprechend gezielt behandelt werden muss.

Während herkömmliche Lippenpflege bei intakter Haut durchaus ihren Zweck erfüllt, versagt sie bei diesem speziellen Krankheitsbild vollständig. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen und wenigen gezielten Maßnahmen lassen sich rissige Mundwinkel effektiv behandeln. Dieser Artikel erklärt die Hintergründe, räumt mit verbreiteten Irrtümern auf und zeigt, welche Strategien tatsächlich Heilung bringen.

Was ist Perlèche Das Krankheitsbild verstehen
Was ist Perlèche Das Krankheitsbild verstehen

Was ist Perlèche? Das Krankheitsbild verstehen

Medizinische Definition und Einordnung

Perlèche, in der Fachsprache als Angulus infectiosus oder Cheilitis angularis bezeichnet, beschreibt eine entzündliche Veränderung der Mundwinkel. Anders als bei gewöhnlich trockenen Lippen handelt es sich um echte Einrisse der Haut, die bis in tiefere Gewebeschichten reichen können. Die Erkrankung tritt besonders häufig in den Wintermonaten auf, kann jedoch grundsätzlich zu jeder Jahreszeit entstehen.

Der Unterschied zu trockenen Lippen

Trockene Lippen zeigen sich durch ein Spannungsgefühl und oberflächliche Schuppung, die Hautbarriere bleibt dabei weitgehend intakt. Bei Mundwinkelrhagaden hingegen ist diese Barriere durchbrochen. Es entstehen schmerzhafte Risse, die sich entzünden und verkrusten. Die betroffenen Stellen befinden sich charakteristischerweise direkt in den Mundwinkeln, also dort, wo Ober- und Unterlippe zusammentreffen.

Typische Symptome erkennen

Die Beschwerden beginnen meist schleichend mit einer leichten Rötung und einem unangenehmen Spannungsgefühl in den Mundwinkeln. Im weiteren Verlauf bilden sich feine Risse, die beim Sprechen, Essen oder Gähnen aufreißen und nässen können. Viele Betroffene berichten von einer gelblichen Krustenbildung sowie einem brennenden oder stechenden Schmerz. Das Öffnen des Mundes wird zur Belastung, selbst ein herzhaftes Lachen kann Beschwerden auslösen.

Eingerissene Mundwinkel Ursachen, Hilfe, Prävention
Eingerissene Mundwinkel Ursachen, Hilfe, Prävention

Ursachen auf der Spur: Warum entstehen rissige Mundwinkel?

Kälte und trockene Heizungsluft

Die klassischen Wintermonate fordern die empfindliche Haut der Mundpartie besonders heraus. Draußen greifen eisige Temperaturen und schneidender Wind die ohnehin dünne Haut an, während drinnen trockene Heizungsluft ihr die letzte Feuchtigkeit entzieht. Dieser ständige Wechsel zwischen Kälte und Wärme strapaziert die Hautbarriere bis an ihre Grenzen. Die Mundwinkel, die durch ihre natürliche Faltung ohnehin anfälliger sind, leiden unter dieser Belastung besonders stark.

Nährstoffmängel als unterschätzte Auslöser

Hinter wiederkehrenden Mundwinkelrhagaden verbirgt sich nicht selten ein Mangel an wichtigen Mikronährstoffen. Eisen spielt eine zentrale Rolle für die Hautregeneration und Sauerstoffversorgung des Gewebes. Ein Defizit zeigt sich häufig zuerst an den Schleimhäuten und der empfindlichen Mundpartie. Ähnlich verhält es sich mit Zink, das für die Wundheilung unverzichtbar ist, sowie mit den B-Vitaminen Riboflavin und Cobalamin. Besonders Vegetarier, Veganer und Menschen mit einseitiger Ernährung sollten bei hartnäckigen Mundwinkelrissen einen Bluttest in Betracht ziehen.

Infektionen durch Pilze und Bakterien

Die feuchtwarme Umgebung der Mundwinkel bietet ideale Bedingungen für unerwünschte Mikroorganismen. Der Hefepilz Candida albicans fühlt sich in diesem Milieu besonders wohl und kann eine bestehende Reizung erheblich verschlimmern. Auch bakterielle Infektionen, etwa durch Staphylokokken, spielen häufiger eine Rolle als vermutet. Diese Erreger besiedeln die vorgeschädigte Haut und verhindern eine natürliche Heilung.

Mechanische Faktoren

Zahnprothesen, Zahnspangen oder schlecht sitzender Zahnersatz können durch ständige Reibung die Mundwinkel reizen. Auch ein veränderter Biss durch fehlende Zähne begünstigt die Entstehung von Rhagaden, da sich in den vertieften Mundwinkeln vermehrt Speichel sammelt. Selbst nächtliches Zähneknirschen oder die Angewohnheit, häufig auf den Lippen zu kauen, erhöhen das Risiko.

Die Rolle von Speichel und Feuchtigkeit

Ständige Feuchtigkeit in den Mundwinkeln ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Entstehung von Perlèche. Speichel, der sich in den natürlichen Hautfalten sammelt, weicht die Haut auf und macht sie anfällig für Risse und Infektionen. Menschen, die im Schlaf sabbern oder aufgrund von Erkältungen vermehrt durch den Mund atmen, sind besonders gefährdet.

Die Wahrheit über eingerissene Mundwinkel

Der fatale Reflex: Warum Lecken alles verschlimmert

Ein Teufelskreis beginnt

Es ist ein Reflex, den wir kaum kontrollieren können: Sobald die Lippen spannen oder die Mundwinkel brennen, fährt die Zunge instinktiv darüber. Kurzfristig verschafft diese Befeuchtung tatsächlich Linderung, doch der Effekt kehrt sich schnell ins Gegenteil um. Der Speichel verdunstet innerhalb weniger Minuten und hinterlässt die Haut trockener als zuvor. Die Beschwerden verstärken sich, der nächste Leckreflex folgt – ein klassischer Teufelskreis entsteht.

Speichel ist kein Pflegeprodukt

Was viele nicht wissen: Speichel enthält Verdauungsenzyme wie Amylase und Lipase, die darauf ausgelegt sind, Nahrung aufzuspalten. Auf gesunder Haut richten diese Enzyme keinen Schaden an, doch bei bereits gereizten oder eingerissenen Mundwinkeln greifen sie das ohnehin geschwächte Gewebe zusätzlich an. Die chemische Reizung verschlimmert die Entzündung und verzögert die Heilung erheblich.

Den Reflex bewusst durchbrechen

Das Abgewöhnen dieses Automatismus erfordert bewusste Aufmerksamkeit. Hilfreich ist es, die Lippen regelmäßig mit einer geeigneten Pflege zu versorgen, sodass das Spannungsgefühl gar nicht erst aufkommt. Manche Betroffene profitieren davon, einen leicht bitteren Lippenbalsam zu verwenden, der das unbewusste Lecken unattraktiv macht. Auch das Ersetzen durch eine alternative Handlung, etwa das sanfte Auftupfen eines Pflegeprodukts, kann helfen, das Muster zu durchbrechen.


Warum Labello und Co. hier nicht helfen

Konzipiert für intakte Haut

Herkömmliche Lippenpflegestifte erfüllen einen klar definierten Zweck: Sie legen einen schützenden Film auf die Lippen und bewahren die vorhandene Feuchtigkeit. Dieses Prinzip funktioniert hervorragend bei gesunder, lediglich leicht beanspruchter Lippenhaut. Bei Mundwinkelrhagaden jedoch ist die Ausgangssituation eine völlig andere. Die schützende Hautbarriere ist bereits durchbrochen, offene Risse bieten weder Halt noch Grundlage für einen oberflächlichen Pflegefilm.

Das Problem mit den Inhaltsstoffen

Viele Lippenpflegeprodukte enthalten Duftstoffe, Konservierungsmittel oder ätherische Öle, die auf intakter Haut problemlos vertragen werden. Treffen diese Substanzen jedoch auf entzündetes oder eingerissenes Gewebe, können sie Reizungen auslösen und die Beschwerden verschlimmern. Auch Menthol oder Kampfer, die in manchen Produkten für ein frisches Gefühl sorgen sollen, sind bei Rhagaden kontraproduktiv.

Wachs verschließt, aber heilt nicht

Die wachsbasierte Textur klassischer Pflegestifte bildet einen okklusiven Film, der die Haut nach außen abdichtet. Bei Mundwinkelrhagaden kann genau dieser Effekt zum Problem werden: Die Feuchtigkeit, die sich unter dem Wachsfilm sammelt, bietet Pilzen und Bakterien ein ideales Wachstumsmilieu. Die Infektion wird gleichsam eingeschlossen, statt bekämpft zu werden. Heilung erfordert jedoch Wirkstoffe, die aktiv regenerieren, desinfizieren und die Hautbarriere von Grund auf wiederherstellen.


SOS-Tipps: Was bei Perlèche wirklich hilft

Honig als bewährtes Hausmittel

Die heilende Wirkung von Honig ist keine Großmütterweisheit, sondern wissenschaftlich belegt. Besonders Manuka-Honig enthält antibakterielle und antimikrobielle Substanzen, die das Wachstum von Keimen hemmen und gleichzeitig die Wundheilung fördern. Für die Anwendung wird eine kleine Menge Honig mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen und für mindestens zwanzig Minuten belassen. Die leichte Süße ist dabei kein Hindernis, da Honig trotz seines Zuckergehalts Bakterien abtötet, anstatt sie zu nähren.

Zinkhaltige Wundschutzcremes

Zinksalben gehören zu den wirksamsten Mitteln bei Mundwinkelrhagaden. Das Spurenelement Zink ist essenziell für die Zellteilung und beschleunigt die Regeneration geschädigter Haut nachweislich. Gleichzeitig wirkt Zink leicht austrocknend, was bei nässenden oder feuchten Rhagaden von Vorteil ist. Klassische Zinkpasten aus der Apotheke eignen sich ebenso wie moderne Wund- und Heilsalben mit Zinkoxid als Hauptwirkstoff.

Panthenol für die Zellneubildung

Dexpanthenol, auch als Provitamin B5 bekannt, ist ein bewährter Wirkstoff in der Wundversorgung. Er dringt in die Haut ein, wird dort zu Pantothensäure umgewandelt und stimuliert die Neubildung von Hautzellen. Produkte mit hohem Panthenolanteil eignen sich besonders für die Nachtpflege, wenn die Haut ungestört regenerieren kann. Die weiche Textur von Panthenol-Salben macht sie zudem angenehm in der Anwendung.

Antimykotische Cremes bei Pilzbefall

Wenn sich hinter den rissigen Mundwinkeln eine Pilzinfektion verbirgt, reichen Hausmittel und Wundsalben allein nicht aus. In diesem Fall verschreibt der Arzt eine antimykotische Creme mit Wirkstoffen wie Clotrimazol oder Nystatin, die den Hefepilz gezielt abtöten. Die konsequente Anwendung über den gesamten verordneten Zeitraum ist entscheidend, um ein Wiederaufflammen der Infektion zu verhindern.

Fettige Salben als Schutzbarriere

Vaseline, Melkfett oder reichhaltige Salben auf Paraffin- oder Wollwachsbasis bilden einen schützenden Film über den betroffenen Mundwinkeln. Diese Barriere schützt vor mechanischer Reibung, hält die Haut geschmeidig und verhindert das schmerzhafte Aufreißen beim Sprechen oder Essen. Besonders abends aufgetragen, können diese Produkte die Heilung über Nacht unterstützen.


Wann zum Arzt? Warnsignale richtig deuten

Chronische Beschwerden ernst nehmen

Mundwinkelrhagaden, die trotz konsequenter Pflege nicht innerhalb von zwei Wochen abheilen, erfordern ärztliche Abklärung. Chronisch wiederkehrende Einrisse können auf Grunderkrankungen hinweisen, die einer gezielten Behandlung bedürfen. Diabetes mellitus etwa beeinträchtigt die Wundheilung und begünstigt Pilzinfektionen, ebenso wie ein geschwächtes Immunsystem.

Blutuntersuchung bei Verdacht auf Nährstoffmangel

Ein einfaches Blutbild gibt Aufschluss über die Versorgung mit Eisen, Zink und B-Vitaminen. Zeigen sich hier Defizite, lassen sich diese durch gezielte Supplementierung oder Ernährungsanpassung beheben. Besonders bei Vegetariern, Veganern, älteren Menschen oder Frauen mit starker Menstruation empfiehlt sich diese Abklärung.

Abstrich bei Verdacht auf Infektion

Gelbliche Krusten, starke Rötung oder ein süßlicher Geruch deuten auf eine bakterielle oder mykotische Besiedelung hin. Der Hautarzt kann einen Abstrich entnehmen und im Labor untersuchen lassen, welcher Erreger die Beschwerden verursacht. Die anschließende Therapie richtet sich nach dem Befund und ist in der Regel innerhalb weniger Wochen erfolgreich.

Differenzialdiagnosen ausschließen

Nicht jede Veränderung im Mundwinkelbereich ist Perlèche. Herpes labialis etwa verursacht ähnliche Beschwerden, erfordert jedoch eine antivirale Behandlung. Auch Kontaktallergien auf Zahnpasta, Lippenstifte oder bestimmte Lebensmittel können sich in diesem Bereich manifestieren. Bei Neurodermitikern wiederum zeigt sich die Erkrankung häufig auch an den Mundwinkeln. Eine genaue Diagnose durch den Facharzt schützt vor Fehlbehandlung.


Vorbeugung: So bleiben Ihre Mundwinkel geschützt

Nährstoffversorgung optimieren

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eisen, Zink und B-Vitaminen bildet die Grundlage für widerstandsfähige Haut. Eisenreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch, Hülsenfrüchte und grünes Blattgemüse sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Zinkreiche Kost umfasst Meeresfrüchte, Kürbiskerne und Vollkornprodukte. Die B-Vitamine finden sich reichlich in Milchprodukten, Eiern und Hefe.

Raumklima im Blick behalten

Trockene Heizungsluft lässt sich durch Luftbefeuchter oder das Aufstellen von Wasserschalen auf Heizkörpern regulieren. Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen vierzig und sechzig Prozent gilt als optimal für Haut und Schleimhäute. Regelmäßiges Lüften sorgt zusätzlich für Frischluft und verhindert ein zu trockenes Raumklima.

Lippenschutz ohne Übertreibung

Vor dem Gang in die Kälte empfiehlt sich ein dünner Auftrag einer reichhaltigen, unparfümierten Lippenpflege. Ständiges Nachcremen ist jedoch kontraproduktiv, da es die Haut daran hindert, ihre eigene Schutzbarriere aufrechtzuerhalten. Zweimal täglich reicht in der Regel aus, ergänzt durch einen Schutz bei Bedarf vor längeren Aufenthalten im Freien.

Nächtliche Pflegeroutine etablieren

Die Nacht bietet ideale Bedingungen für die Hautregeneration. Eine fettige Salbe oder ein Produkt mit Panthenol, vor dem Schlafengehen auf die Mundwinkel aufgetragen, kann kleine Reizungen abfangen, bevor sie sich zu Rhagaden entwickeln. Diese simple Gewohnheit ist besonders in den Wintermonaten ein wirksamer Schutz.


Fazit: Der Drei-Stufen-Plan zur Heilung

Rissige Mundwinkel sind mehr als ein kosmetisches Ärgernis. Sie signalisieren, dass die Hautbarriere geschädigt ist und gezielte Maßnahmen erfordert. Der Griff zum gewohnten Pflegestift führt hier nicht zum Ziel, sondern kann die Situation sogar verschlimmern.

Der erste Schritt besteht darin, den Leckreflex bewusst zu unterbrechen und die betroffenen Stellen trocken zu halten. Im zweiten Schritt kommen heilende Wirkstoffe zum Einsatz: Zinksalbe, Panthenol oder Honig unterstützen die Regeneration und bekämpfen leichte Infektionen. Zeigt sich nach zwei Wochen keine deutliche Besserung, folgt der dritte Schritt: die ärztliche Abklärung mit Blutuntersuchung und gegebenenfalls einem Abstrich, um Nährstoffmängel oder hartnäckige Erreger zu identifizieren.

Mit diesem strukturierten Vorgehen gehören schmerzhafte Mundwinkelrhagaden bald der Vergangenheit an, und das Lächeln darf wieder unbeschwert sein.

Folgende Produkte könnten interessant für Sie sein:

Zinksalbe für die Wundheilung

Zinksalben gehören zu den bewährtesten Mitteln bei Mundwinkelrhagaden. Das enthaltene Zinkoxid wirkt leicht austrocknend, entzündungshemmend und fördert die Regeneration geschädigter Haut. Tragen Sie die Salbe mehrmals täglich dünn auf die betroffenen Mundwinkel auf, besonders abends vor dem Schlafengehen. Die antiseptische Wirkung verhindert zusätzlich, dass sich Bakterien in den offenen Rissen ansiedeln.

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Produkte mit Dexpanthenol sind ideal für die Behandlung und Vorbeugung von rissigen Mundwinkeln. Der Wirkstoff dringt tief in die Haut ein, stimuliert die Zellerneuerung und spendet langanhaltende Feuchtigkeit. Anders als herkömmliche Pflegestifte unterstützt Bepanthen aktiv den Heilungsprozess. Die sanfte Formulierung eignet sich auch für empfindliche Haut und kann bedenkenlos mehrmals täglich angewendet werden.

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Manuka Honig aus Neuseeland besitzt außergewöhnliche antibakterielle Eigenschaften, die durch den einzigartigen Inhaltsstoff Methylglyoxal entstehen. Bei Mundwinkelrhagaden wirkt er desinfizierend und fördert gleichzeitig die natürliche Wundheilung. Achten Sie beim Kauf auf einen MGO-Wert von mindestens 400+ für eine therapeutische Wirkung. Eine kleine Menge auf die betroffenen Stellen auftragen und zwanzig Minuten einwirken lassen.

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Eisenpräparate bei Mangel

Wiederkehrende Mundwinkelrhagaden können auf einen Eisenmangel hindeuten. Hochwertiges Eisen in gut verträglicher Form unterstützt die Sauerstoffversorgung der Haut und fördert die Zellregeneration. Nehmen Sie Eisenpräparate am besten zusammen mit Vitamin C ein, um die Aufnahme zu verbessern. Lassen Sie vor der Einnahme einen Bluttest durchführen, um einen tatsächlichen Mangel zu bestätigen.

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Zink Nahrungsergänzung

Zink ist ein essenzielles Spurenelement für die Wundheilung und ein intaktes Immunsystem. Ein Mangel zeigt sich häufig zuerst an Haut und Schleimhäuten in Form von schlecht heilenden Wunden oder eben Mundwinkelrhagaden. Zinkpräparate sollten nicht dauerhaft hochdosiert eingenommen werden, da dies die Kupferaufnahme hemmen kann. Eine moderate Supplementierung über vier bis sechs Wochen kann bei nachgewiesenem Mangel sinnvoll sein.

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Antimykotische Creme

Wenn hinter den rissigen Mundwinkeln eine Pilzinfektion steckt, helfen herkömmliche Pflegeprodukte nicht weiter. Antimykotische Cremes mit Wirkstoffen wie Clotrimazol bekämpfen den Hefepilz Candida albicans gezielt und effektiv. Tragen Sie die Creme nach Packungsbeilage konsequent über den gesamten empfohlenen Zeitraum auf, auch wenn die Beschwerden bereits nachlassen. So verhindern Sie ein Wiederaufflammen der Infektion.

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Luftbefeuchter für Innenräume

Trockene Heizungsluft ist einer der Hauptauslöser für Mundwinkelrhagaden in der kalten Jahreszeit. Ein Luftbefeuchter sorgt für eine optimale Raumfeuchtigkeit zwischen vierzig und sechzig Prozent und schützt Haut sowie Schleimhäute vor dem Austrocknen. Besonders im Schlafzimmer macht sich ein solches Gerät bezahlt, da die Haut nachts ungestört regenerieren kann. Achten Sie auf regelmäßige Reinigung, um Keimbildung zu vermeiden.

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Vitamin B Komplex

Die B-Vitamine Riboflavin und Cobalamin spielen eine zentrale Rolle für gesunde Haut und Schleimhäute. Ein Mangel äußert sich häufig durch Mundwinkelrhagaden, rissige Lippen oder eine entzündete Zunge. Ein hochwertiger Vitamin-B-Komplex deckt alle wichtigen B-Vitamine ab und unterstützt die Hautregeneration von innen. Besonders Vegetarier und Veganer profitieren von einer gezielten Supplementierung, da Vitamin B12 hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommt.

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Häufige Leserfragen: Experten antworten

Wie lange dauert es, bis rissige Mundwinkel vollständig abheilen?

Bei konsequenter Behandlung mit geeigneten Wirkstoffen wie Zinksalbe oder Panthenol zeigen sich erste Besserungen bereits nach drei bis fünf Tagen. Die vollständige Abheilung dauert in der Regel ein bis zwei Wochen. Heilen die Rhagaden trotz intensiver Pflege nicht innerhalb dieses Zeitraums ab, liegt häufig eine Pilzinfektion oder ein Nährstoffmangel vor, der ärztlich abgeklärt werden sollte. Geduld und Konsequenz sind entscheidend, denn jedes vorzeitige Abbrechen der Behandlung riskiert einen Rückfall.

Kann ich bei rissigen Mundwinkeln Lippenstift oder Make-up verwenden?

Während der akuten Phase sollten Sie auf dekorative Kosmetik im Mundbereich möglichst verzichten. Lippenstifte und Lipgloss enthalten häufig Farbpigmente, Duftstoffe und Konservierungsmittel, die das entzündete Gewebe zusätzlich reizen. Auch das Auftragen und Abschminken bedeutet mechanische Belastung für die empfindlichen Mundwinkel. Sobald die Risse vollständig abgeheilt sind, spricht nichts gegen die gewohnte Make-up-Routine. Achten Sie dann auf parfümfreie Produkte und reinigen Sie Ihre Lippenstifte regelmäßig, um Keimübertragungen zu vermeiden.

Sind rissige Mundwinkel ansteckend?

Die Antwort hängt von der Ursache ab. Mundwinkelrhagaden, die durch Trockenheit oder Nährstoffmangel entstehen, sind nicht übertragbar. Anders verhält es sich, wenn eine Pilz- oder bakterielle Infektion vorliegt. In diesem Fall können die Erreger durch direkten Kontakt, etwa beim Küssen oder durch gemeinsam genutzte Bestecke und Gläser, übertragen werden. Während der akuten Infektionsphase empfiehlt sich daher besondere Hygiene und das Vermeiden von engem Kontakt im Mundbereich.

Welche Lebensmittel helfen bei der Heilung von Mundwinkelrhagaden?

Eine gezielte Ernährung kann den Heilungsprozess spürbar unterstützen. Eisenreiche Lebensmittel wie Rindfleisch, Linsen und Spinat fördern die Sauerstoffversorgung des Gewebes. Kürbiskerne, Austern und Haferflocken liefern wertvolles Zink für die Wundheilung. Milchprodukte, Eier und Vollkorngetreide versorgen den Körper mit B-Vitaminen, die für eine gesunde Haut unverzichtbar sind. Ergänzend wirkt Vitamin C aus Zitrusfrüchten und Paprika, da es die Eisenaufnahme verbessert und die Kollagenbildung unterstützt.

Kann Stress rissige Mundwinkel verursachen oder verschlimmern?

Tatsächlich spielt Stress eine nicht zu unterschätzende Rolle. Chronische Anspannung schwächt das Immunsystem und macht die Haut anfälliger für Infektionen. Gleichzeitig führt Stress häufig zu unbewussten Angewohnheiten wie dem Kauen auf den Lippen oder vermehrtem Lecken der Mundwinkel. Auch die Ernährung leidet in stressigen Phasen oft, wodurch Nährstoffmängel begünstigt werden. Wer zu wiederkehrenden Mundwinkelrhagaden neigt, sollte daher auch Stressmanagement als Teil der Vorbeugung betrachten.

Hilft Bepanthen bei rissigen Mundwinkeln?

Bepanthen und vergleichbare Produkte mit dem Wirkstoff Dexpanthenol eignen sich sehr gut zur Behandlung von Mundwinkelrhagaden. Panthenol dringt in die Haut ein, fördert die Zellerneuerung und spendet Feuchtigkeit ohne einen okklusiven Film zu bilden. Für optimale Ergebnisse tragen Sie die Salbe mehrmals täglich dünn auf die betroffenen Stellen auf, besonders abends vor dem Schlafengehen. Bei Verdacht auf eine Pilzinfektion reicht Bepanthen allein jedoch nicht aus, hier ist eine antimykotische Behandlung erforderlich.

Warum treten rissige Mundwinkel besonders im Winter auf?

Die Wintermonate vereinen gleich mehrere ungünstige Faktoren. Kalte Außenluft enthält weniger Feuchtigkeit und trocknet die Haut aus, während scharfer Wind die empfindliche Mundpartie zusätzlich strapaziert. In beheizten Innenräumen herrscht oft eine Luftfeuchtigkeit von unter dreißig Prozent, was die Austrocknung weiter verstärkt. Der ständige Wechsel zwischen Kälte und Wärme belastet die Hautbarriere enorm. Hinzu kommt, dass viele Menschen im Winter weniger frisches Obst und Gemüse essen, wodurch die Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen leidet.

Können Kinder auch von Perlèche betroffen sein?

Mundwinkelrhagaden treten bei Kindern sogar besonders häufig auf. Das ständige Lecken der Lippen, Daumenlutschen oder das Tragen einer Zahnspange begünstigen die Entstehung. Auch Erkältungen mit verstopfter Nase führen zur Mundatmung, die die Mundwinkel austrocknet und reizt. Bei Kindern ist besonders auf eine gute Versorgung mit Eisen und Zink zu achten, da der wachsende Körper einen erhöhten Bedarf hat. Milde Zinksalben und Honig eignen sich auch für die Behandlung bei Kindern, bei anhaltenden Beschwerden sollte jedoch der Kinderarzt aufgesucht werden.

Letzte Aktualisierung am 2026-02-06 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor von Corporel Kosmetik Magazin ist es mir eine Freude über das Thema Kosmetik zu schreiben, neue Trends zu entdecken, oder bei Problemen zu helfen.

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