StartHaare & FrisurenFettiger Ansatz im Mai? Warum jetzt ein BHA-Shampoo dein Haar rettet

Fettiger Ansatz im Mai? Warum jetzt ein BHA-Shampoo dein Haar rettet

Fettiger Ansatz im Mai? Warum jetzt ein BHA-Shampoo dein Haar rettet

Schwitzen am Kopf? So verhinderst du einen schnell fettenden Ansatz im Mai

Es ist dieses eine Phänomen, das sich jedes Jahr mit dem Frühling zurückmeldet: Morgens sieht die Frisur noch frisch und voluminös aus, doch spätestens nach dem Mittag beginnt der Ansatz zu glänzen, wirkt strähnig und fällt in sich zusammen. Ein zweiter Waschgang verspricht Abhilfe – und macht die Sache am nächsten Tag oft nur schlimmer. Wer den fettigen Ansatz im Mai nur mit häufigerem Waschen oder einer Extraportion Trockenshampoo bekämpft, dreht sich im Kreis. Die wahre Ursache liegt nämlich nicht im Shampoo, sondern in der Biologie deiner Kopfhaut. Und die hat im Frühling andere Bedürfnisse als im Winter. Höchste Zeit für eine Lösung, die nicht kaschiert, sondern reguliert – mit einem Wirkstoff, den viele bislang nur aus der Gesichtspflege kennen: Salicylsäure.

Was passiert im Mai mit deiner Kopfhaut?

Mit den ersten warmen Tagen im Mai verändert sich nicht nur das Klima draußen, sondern auch das Mikroklima auf deiner Kopfhaut. Höhere Außentemperaturen und steigende Luftfeuchtigkeit aktivieren die Talgdrüsen, die im Winter eher gedrosselt arbeiten. Gleichzeitig stellt der Körper im Frühjahr seinen Hormonhaushalt um – ein natürlicher Prozess, der auch über die Haut sichtbar wird. Mehr Sonnenlicht beeinflusst die Melatonin- und Serotoninproduktion, was wiederum auf die Aktivität der Sebozyten wirkt, also der Zellen, die Talg produzieren.

Hinzu kommt: Im Winter trägt die Kopfhaut häufig Mützen und Schals, im Frühling fällt diese Barriere weg, die Haut reagiert empfindlicher auf UV-Strahlung und Pollenbelastung. Der pH-Wert verschiebt sich, das Mikrobiom passt sich an. Was im Februar noch eine ausgewogene Talgproduktion war, kippt im Mai schnell ins Übermaß. Genau deshalb funktioniert die Winterroutine im Frühling oft nicht mehr – die Kopfhaut braucht jetzt eine andere Strategie.

Warum schwitzen wir gerade am Kopf so stark?

Der Kopf ist eine der schweißintensivsten Körperregionen überhaupt. Auf der Kopfhaut sitzen je nach Bereich bis zu 200 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter – eine außergewöhnlich hohe Dichte, die evolutionär dem Schutz des Gehirns vor Überhitzung dient. Diese ekkrinen Schweißdrüsen geben primär Wasser und Salze ab und reagieren bereits auf geringe Temperaturanstiege.

Parallel dazu produzieren die Talgdrüsen, die direkt mit den Haarfollikeln verbunden sind, ein öliges Sekret namens Sebum. Dieses Fett legt sich entlang des Haarschafts, soll eigentlich schützen und geschmeidig halten – wird im Frühling aber oft im Übermaß gebildet. Trifft nun warmer Schweiß auf frischen Talg, entsteht eine Emulsion, die sich mit Staub, Pollen und Stylingrückständen verbindet. Das Ergebnis ist dieser charakteristisch glänzende, plattgedrückte Ansatz, der so schwer wieder loszuwerden ist. Die Kopfhaut wird dadurch zusätzlich belastet, die Follikelöffnungen verstopfen schneller, und das Haar verliert frühzeitig sein Volumen.

Was ist Salicylsäure (BHA) und wie wirkt sie auf der Kopfhaut
Was ist Salicylsäure (BHA) und wie wirkt sie auf der Kopfhaut

Was ist Salicylsäure (BHA) und wie wirkt sie auf der Kopfhaut?

Salicylsäure gehört zur Gruppe der Beta-Hydroxysäuren, kurz BHA. Sie wird ursprünglich aus der Weidenrinde gewonnen und hat eine entscheidende Eigenschaft, die sie von Alpha-Hydroxysäuren wie Glykolsäure unterscheidet: Sie ist öllöslich. Während AHAs auf der Hautoberfläche arbeiten, kann BHA tief in die mit Talg gefüllten Follikelkanäle eindringen und dort wirken, wo das Problem entsteht.

Auf der Kopfhaut löst Salicylsäure sanft die Verbindung abgestorbener Hautzellen, reinigt die Poren von Talg- und Schmutzansammlungen und reguliert die Aktivität der Talgdrüsen. Wer diesen Wirkstoff bereits aus der Gesichtspflege gegen unreine Haut, Mitesser oder vergrößerte Poren kennt, ahnt das Potenzial für die Kopfhaut. Tatsächlich ist die Kopfhaut dermatologisch gesehen eine Fortsetzung der Gesichtshaut – nur mit Haaren bedeckt. Die Mechanismen dahinter sind vergleichbar, weshalb BHA auch hier seine talgregulierende Wirkung entfaltet.

Klärendes Shampoo mit BHA: So profitiert deine Kopfhaut

Ein klärendes Shampoo mit Salicylsäure tut weit mehr als nur reinigen. Es befreit die Follikelöffnungen von verhärteten Talgpfropfen, reduziert die übermäßige Sebumproduktion an der Wurzel und sorgt dafür, dass die Kopfhaut wieder frei atmen kann. Wer regelmäßig ein BHA-Shampoo einsetzt, bemerkt nach wenigen Wochen eine spürbare Verlängerung des frischen Looks – aus einem Tag werden oft zwei oder drei, an denen das Haar griffig und voluminös bleibt.

Auch begleitende Beschwerden wie leichter Juckreiz, kleine Schuppen oder ein Spannungsgefühl gehen häufig zurück, weil die Kopfhaut entlastet wird. Wichtig ist die klare Abgrenzung zu klassischen Tiefenreinigungs-Shampoos auf Sulfatbasis: Diese reinigen rein mechanisch und oft zu aggressiv, wodurch die Kopfhaut mit einer noch stärkeren Talgproduktion reagiert – der berüchtigte Rebound-Effekt. BHA hingegen arbeitet biochemisch und reguliert, statt zu strippen.

Trocknet BHA das Haar aus? Der Mythos im Faktencheck

Eine der häufigsten Sorgen lautet: Wenn Salicylsäure den Talg löst, trocknet sie dann nicht auch die Längen aus? Die Antwort ist beruhigend. Salicylsäure entfaltet ihre Wirkung primär auf der Kopfhaut und in den oberen Follikelschichten. Sie dringt nicht tief in den Haarschaft ein und entzieht den Längen weder Feuchtigkeit noch Lipide.

Entscheidend ist die Formulierung des Shampoos. Hochwertige BHA-Shampoos kombinieren den Wirkstoff mit pflegenden Komponenten wie Panthenol, das Feuchtigkeit bindet, Niacinamid, das die Hautbarriere stärkt, oder Glycerin, das hydratisierend wirkt. So bleibt die klärende Wirkung dort, wo sie gebraucht wird – am Ansatz – während die Längen geschont werden. Eine gute Längenpflege im Anschluss tut ihr Übriges.

Anwendung: So integrierst du ein BHA-Shampoo richtig in deine Routine

Weniger ist mehr. Ein klärendes BHA-Shampoo ist kein tägliches Produkt, sondern ein gezielter Behandlungsschritt. Ein- bis maximal zweimal pro Woche genügt, um die Kopfhaut spürbar zu entlasten. An den übrigen Tagen reicht ein mildes, pH-neutrales Shampoo. Trage das Shampoo auf die nasse Kopfhaut auf, massiere es mit den Fingerkuppen sanft ein – nicht reiben oder kratzen – und lass es zwei bis drei Minuten einwirken, damit die Säure ihre Wirkung entfalten kann. Anschließend gründlich ausspülen.

Bei coloriertem Haar lohnt sich der Griff zu einer farbschonenden Variante. Lockiges Haar profitiert besonders, weil sich Talg in welligen Strukturen oft hartnäckiger hält. Feines Haar gewinnt durch die porenklärende Wirkung sichtbar an Volumen am Ansatz. Eine feuchtigkeitsspendende Maske oder ein leichter Conditioner ausschließlich in den Längen rundet die Pflege ab.

Worauf du beim Kauf eines klärenden BHA-Shampoos achten solltest

Beim Kauf zählt der Blick auf die Inhaltsstoffliste. Die Salicylsäure-Konzentration sollte im wirksamen, aber hautfreundlichen Bereich von etwa 0,5 bis 2 Prozent liegen. Sulfatfreie Tenside reinigen sanft, ohne die Hautbarriere zu strapazieren, ein leicht saurer pH-Wert um 5 entspricht dem natürlichen Schutzmantel der Kopfhaut.

Auf schwere Silikone solltest du in einem klärenden Shampoo verzichten – sie würden die porenreinigende Wirkung konterkarieren. Dafür sind ergänzende Wirkstoffe wie Zink PCA, das die Talgproduktion zusätzlich reguliert, Teebaumöl mit antibakterieller Wirkung oder beruhigender Grüntee-Extrakt eine sinnvolle Bereicherung.

Häufige Fehler bei fettigem Ansatz – und wie du sie vermeidest

Viele Routinefehler verstärken das Problem unbemerkt. Zu heißes Wasser regt die Talgdrüsen an – lauwarm reicht völlig. Tägliches Waschen mit aggressiven Shampoos provoziert eine kompensatorische Mehrproduktion von Talg. Conditioner am Ansatz beschwert das Haar zusätzlich und sollte ausschließlich in die Längen wandern.

Auch das ständige Berühren der Haare überträgt Hauttalg von den Fingern auf den Ansatz. Falsches Bürsten – etwa zu kräftiges Ziehen vom Ansatz nach unten – verteilt den Talg bis in die Spitzen. Stattdessen empfiehlt sich eine Naturhaarbürste, die behutsam zum Einsatz kommt, und das Berühren der Haare im Alltag möglichst zu vermeiden.

Wann du dermatologischen Rat einholen solltest

Nicht jede fettende Kopfhaut ist saisonal bedingt. Wenn der Ansatz dauerhaft trotz angepasster Pflege übermäßig ölig bleibt, sich gelbliche, fettige Schuppen bilden, die Kopfhaut anhaltend juckt oder gerötet ist, kann eine seborrhoische Dermatitis dahinterstecken – eine behandlungsbedürftige Hauterkrankung. Auch Pilzinfektionen wie Malassezia oder hormonelle Ungleichgewichte, etwa durch Schilddrüsenstörungen oder PCOS, äußern sich häufig über die Kopfhaut. In solchen Fällen ist ein Termin beim Dermatologen der richtige Schritt, um die Ursache fundiert abklären zu lassen.

Fazit: Ein kleiner Routine-Wechsel mit großem Effekt

Der schnell fettende Ansatz im Mai ist kein Zufall und erst recht kein Schicksal. Er ist die logische Reaktion deiner Kopfhaut auf veränderte Außenbedingungen, hormonelle Umstellung und steigende Schweißbildung. Wer im Frühling weiterhin auf seine Winterroutine setzt, kämpft gegen die eigene Biologie. Ein klärendes Shampoo mit Salicylsäure ist dabei kein Trend, sondern eine dermatologisch durchdachte Antwort auf ein saisonales Problem. Es reguliert, statt zu kaschieren – und schenkt deinem Haar genau das, was es im Mai braucht: eine freie, gesunde und ausbalancierte Kopfhaut. Der Effekt zeigt sich oft schon nach wenigen Anwendungen und wird über Frühling und Sommer zu einem echten Gamechanger deiner Pflegeroutine.

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Klärendes BHA-Shampoo mit Salicylsäure

Das Herzstück deiner neuen Frühlingsroutine. Ein Shampoo mit Salicylsäure löst Talgansammlungen und abgestorbene Hautzellen direkt im Follikelkanal und sorgt für eine spürbar längere Frische zwischen den Wäschen. Achte auf eine sulfatfreie Formulierung mit pflegenden Begleitstoffen wie Panthenol oder Niacinamid. Tipp: Setze das Shampoo ein- bis zweimal pro Woche gezielt am Ansatz ein und massiere es zwei bis drei Minuten sanft mit den Fingerkuppen ein, bevor du es ausspülst.

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Für die Tage zwischen den BHA-Anwendungen ist ein mildes, pH-hautneutrales Shampoo die ideale Ergänzung. Es reinigt sanft, ohne die Schutzbarriere zu strapazieren, und unterstützt die Balance der Kopfhaut nachhaltig. Tipp: Wähle ein silikonfreies Produkt, damit sich die Wirkung deines klärenden Shampoos nicht durch Filmbildner abschwächt. Lauwarmes statt heißes Wasser schont zusätzlich Talgdrüsen und Haarstruktur.

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Eine Silikon-Massagebürste verbessert die Reinigungswirkung jedes Shampoos deutlich. Die weichen Noppen lösen Talg und Hautschüppchen, regen die Mikrozirkulation an und sorgen dafür, dass Wirkstoffe wie BHA gleichmäßig verteilt werden. Tipp: Bewege die Bürste mit kleinen Kreisen über die Kopfhaut, ohne Druck auszuüben – kräftiges Reiben kann die Talgproduktion sogar zusätzlich anregen.

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Naturhaarbürste mit Wildschweinborsten

Die klassische Naturhaarbürste verteilt Talg gleichmäßig vom Ansatz in die Längen, statt ihn dort zu konzentrieren. So profitieren trockene Spitzen von der natürlichen Pflege und der Ansatz wirkt länger frisch. Tipp: Bürste das Haar abends vor dem Schlafengehen vom Ansatz bis in die Spitzen aus – das beruhigt nicht nur die Kopfhaut, sondern verlängert auch den frischen Look am nächsten Morgen.

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Trockenshampoo ohne Treibgas

Auch wenn Trockenshampoo keine langfristige Lösung ist, leistet es als kurzfristiger Ansatz-Retter wertvolle Dienste. Moderne Pulverformulierungen ohne Treibgas saugen überschüssigen Talg auf, ohne die Kopfhaut zu beschweren oder weiße Rückstände zu hinterlassen. Tipp: Trage das Trockenshampoo am besten abends auf den Ansatz auf und massiere es sanft ein – über Nacht entfaltet es seine maximale Wirkung und du startest morgens mit frisch wirkendem Haar.

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Kopfhaut-Tonic mit Niacinamid und Zink

Ein Leave-in-Tonic versorgt die Kopfhaut zwischen den Wäschen mit beruhigenden Wirkstoffen. Niacinamid stärkt die Hautbarriere, Zink reguliert zusätzlich die Talgproduktion und mindert Juckreiz. Tipp: Trage das Tonic auf das handtuchtrockene Haar direkt am Scheitel auf, massiere es kurz ein und lass es dann ohne Ausspülen einwirken. Besonders wirkungsvoll als ergänzende Pflege an Tagen ohne Haarwäsche.

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Feuchtigkeitsmaske für die Längen

Da BHA-Shampoos auf den Ansatz fokussieren, brauchen die Längen eine ausgleichende Feuchtigkeitspflege. Eine Maske mit Hyaluron, Aloe Vera oder Sheabutter versorgt das Haar mit Geschmeidigkeit und beugt Spliss vor, ohne den Ansatz zu beschweren. Tipp: Trage die Maske ausschließlich ab Ohrhöhe abwärts auf, lass sie fünf bis zehn Minuten einwirken und spüle sie mit kühlem Wasser aus, damit die Schuppenschicht des Haares geschlossen wird und die Längen glänzend bleiben.

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Klassische Frottee-Handtücher reizen die Kopfhaut durch Reibung und können die Talgproduktion sogar anregen. Ein Mikrofaser-Turban nimmt Feuchtigkeit deutlich schonender auf und reduziert Frizz, gerade bei feinem oder lockigem Haar. Tipp: Wickle das Haar nach dem Waschen direkt in den Turban und lass es zehn bis fünfzehn Minuten einwirken, bevor du föhnst – so verkürzt sich die Föhnzeit und die Hitzebelastung sinkt deutlich.

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Häufige Leserfragen zum Thema BHA-Shampoo

Wie schnell wirkt ein BHA-Shampoo gegen fettigen Ansatz?

Erste Veränderungen sind oft schon nach der zweiten oder dritten Anwendung spürbar – die Kopfhaut fühlt sich freier an und der Ansatz wirkt länger frisch. Die volle talgregulierende Wirkung entfaltet sich allerdings erst nach etwa drei bis vier Wochen, weil sich die Aktivität der Talgdrüsen schrittweise an die neue Pflege anpasst. Tipp: Führe in dieser Phase ein kleines Pflegetagebuch und notiere, wie lange dein Haar zwischen den Wäschen frisch bleibt. So erkennst du den Fortschritt objektiv und vermeidest, vorschnell zu wechseln.

Kann ich ein klärendes BHA-Shampoo auch täglich verwenden?

Davon ist abzuraten. Salicylsäure ist ein wirksamer Inhaltsstoff, der bei zu häufiger Anwendung die natürliche Schutzbarriere der Kopfhaut belasten kann. Ein- bis zweimal pro Woche reicht völlig aus, um die Talgkanäle nachhaltig zu klären. Zwischen den BHA-Wäschen kannst du ein mildes, pH-neutrales Alltagsshampoo verwenden. So bleibt die Wirkung gezielt und die Kopfhaut in Balance.

Hilft ein BHA-Shampoo auch gegen Schuppen?

Bei fettigen, gelblichen Schuppen kann ein klärendes BHA-Shampoo deutlich Linderung verschaffen, weil es die verklebten Hautschüppchen löst und die Follikel reinigt. Bei trockenen, weißen Schuppen ist es allerdings die falsche Wahl – hier braucht die Kopfhaut Feuchtigkeit, keine zusätzliche Klärung. Tipp: Wenn du unsicher bist, welcher Schuppentyp vorliegt, achte darauf, ob die Schuppen am Haaransatz haften (eher fettig) oder lose herunterrieseln (eher trocken).

Ist Salicylsäure für coloriertes oder gefärbtes Haar geeignet?

Grundsätzlich ja, allerdings solltest du auf eine farbschonende, sulfatfreie Formulierung achten. Aggressive Tenside in Kombination mit BHA können Farbpigmente schneller aus dem Haar lösen. Hochwertige Shampoos mit Salicylsäure und pflegenden Begleitstoffen wie Panthenol oder Niacinamid sind dagegen unproblematisch. Tipp: Wasche die Haare bei colorierter Mähne mit lauwarmem statt heißem Wasser – das schont die Farbe und unterstützt die Wirkung des Shampoos.

Kann ein BHA-Shampoo Haarausfall verursachen?

Nein, Salicylsäure führt nicht zu Haarausfall. Im Gegenteil: Eine gereinigte, durchlässige Kopfhaut bietet sogar bessere Voraussetzungen für gesundes Haarwachstum, weil verstopfte Follikelöffnungen frei werden. Was viele für Haarausfall halten, ist oft nur das Lösen bereits abgestorbener Haare, die zuvor durch Talg festgehalten wurden. Tipp: Bei plötzlichem, übermäßigem Haarverlust solltest du jedoch immer einen Dermatologen oder Trichologen konsultieren.

Wie kombiniere ich ein BHA-Shampoo mit anderen Haarpflegeprodukten?

Setze das BHA-Shampoo gezielt als wöchentliche Tiefenreinigung ein und ergänze es durch ein mildes Pflege-Shampoo für den Alltag. Conditioner und Masken gehören ausschließlich in die Längen und Spitzen, niemals an den Ansatz. Leave-in-Pflege und Haaröle dürfen ruhig zum Einsatz kommen, sollten aber leicht und nicht beschwerend sein. Tipp: Wechsle Pflegeöle und schwere Masken in der warmen Jahreszeit gegen feuchtigkeitsspendende Sprays oder leichte Fluids aus.

Ist Salicylsäure in der Schwangerschaft erlaubt?

In niedriger Konzentration und in Kosmetikprodukten zum Abspülen wie einem Shampoo gilt Salicylsäure als unbedenklich, da sie nur kurz auf der Haut bleibt und kaum systemisch aufgenommen wird. Trotzdem empfehlen viele Gynäkologen, in Schwangerschaft und Stillzeit auf höher dosierte Leave-on-Produkte mit BHA zu verzichten. Tipp: Lies das Etikett und sprich im Zweifel kurz mit deinem Frauenarzt – das gibt dir Sicherheit ohne Verzicht auf Pflege.

Was tun, wenn ein BHA-Shampoo die Kopfhaut reizt?

Leichte Empfindlichkeit zu Beginn ist möglich, weil sich die Kopfhaut an den Wirkstoff gewöhnen muss. Tritt jedoch starkes Brennen, anhaltende Rötung oder Juckreiz auf, solltest du das Produkt absetzen. Möglicherweise ist die Konzentration zu hoch oder eine Begleitsubstanz nicht verträglich. Tipp: Steige sanft ein – beginne mit einer Anwendung alle zehn bis vierzehn Tage und steigere die Frequenz erst, wenn die Kopfhaut die Wirkstoffkraft gut toleriert.

Letzte Aktualisierung am 2026-05-16 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor von Corporel Kosmetik Magazin ist es mir eine Freude über das Thema Kosmetik zu schreiben, neue Trends zu entdecken, oder bei Problemen zu helfen.

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