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Microdermabrasion

Microdermabrasion Behandlung Diese Wirkung auf Poren, Pigmentflecken und Hautstruktur ist wissenschaftlich belegt
Microdermabrasion Behandlung Diese Wirkung auf Poren, Pigmentflecken und Hautstruktur ist wissenschaftlich belegt

Microdermabrasion Behandlung: Diese Wirkung auf Poren, Pigmentflecken und Hautstruktur ist wissenschaftlich belegt

Während neue apparative Verfahren in immer kürzeren Abständen auf den Markt drängen, hält sich eine Methode seit Jahrzehnten erstaunlich konstant in den Behandlungsmenüs professioneller Kosmetikinstitute: die Microdermabrasion. Zwischen Laser, Microneedling und High-Tech-Peelings wirkt sie auf den ersten Blick fast nostalgisch – und doch zählt sie bis heute zu den am häufigsten gebuchten Treatments in der professionellen Hautpflege. Der Grund ist einfach: Sie liefert sichtbare Ergebnisse, ohne die Haut zu überfordern, ohne Ausfallzeit und ohne die Risiken invasiver Verfahren.

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen nach sanften, alltagstauglichen Alternativen zu aggressiven Behandlungen suchen, erlebt die Microdermabrasion eine stille Renaissance. Sie spricht eine breite Zielgruppe an – von jungen Erwachsenen mit unreiner Haut über Frauen Mitte 30 mit ersten Pigmentveränderungen bis hin zu reiferer Haut, die wieder strahlen soll. Wer sich allerdings Wunder im Sinne tiefgreifender Anti-Aging-Effekte erhofft, wird enttäuscht. Die Methode ist kein Ersatz für Laser oder Microneedling, sondern ein eigenständiges Werkzeug mit klar umrissenem Wirkungsspektrum. Wer realistische Erwartungen mitbringt, profitiert davon am meisten.

Microdermabrasion Info
Microdermabrasion Info

Was ist eine Microdermabrasion Behandlung?

Die Microdermabrasion ist ein mechanisches Peeling, bei dem die oberste Hautschicht, das sogenannte Stratum corneum, kontrolliert abgetragen wird. Im Gegensatz zur klassischen Dermabrasion, einem medizinischen Verfahren, das unter Lokalanästhesie tiefere Hautschichten bearbeitet und ausschließlich von Dermatologen durchgeführt wird, arbeitet die Microdermabrasion ausschließlich oberflächlich. Sie ist deutlich sanfter, schmerzarm und benötigt keine Heilungsphase.

Die gängigen Verfahren im Überblick

In der Praxis haben sich drei Varianten etabliert. Bei der Kristall-Microdermabrasion werden feinste Aluminiumoxid- oder Korundkristalle über ein Handstück auf die Haut gestrahlt und anschließend mitsamt der abgelösten Hautschüppchen abgesaugt. Diese klassische Variante gilt als sehr effektiv, wird heute aber zunehmend von moderneren Methoden abgelöst.

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Die Diamant-Microdermabrasion arbeitet stattdessen mit diamantbesetzten Schleifköpfen unterschiedlicher Körnung. Sie gilt als hygienischer, präziser und besser dosierbar – besonders im Gesichtsbereich rund um Augen und Mund. Die Hydro-Microdermabrasion, oft als Hydrafacial vermarktet, kombiniert die mechanische Abrasion mit einem Wasser-Wirkstoff-Strahl. Sie spendet gleichzeitig Feuchtigkeit und schleust pflegende Substanzen in die Haut ein.

Durchgeführt wird die Behandlung typischerweise in professionellen Kosmetikinstituten, dermatologischen Praxen oder medizinischen Spas. Je nach Setting unterscheiden sich Geräteklasse, Intensität und Preisniveau erheblich.

Wie wirkt die Microdermabrasion auf die Haut
Wie wirkt die Microdermabrasion auf die Haut

Wie wirkt die Microdermabrasion auf die Haut?

Die Wirkung beruht auf einem einfachen, aber dermatologisch wirksamen Prinzip: Durch das kontrollierte Abtragen abgestorbener Hornzellen wird die natürliche Zellerneuerung angeregt. Die Haut reagiert auf den mechanischen Reiz mit einer beschleunigten Regeneration der Epidermis, was sich nach wenigen Tagen in einem frischeren, ebenmäßigeren Erscheinungsbild zeigt.

Darüber hinaus stimuliert die Behandlung – wenn auch in begrenztem Umfang – die Aktivität der Fibroblasten in tieferen Hautschichten. Diese Zellen produzieren Kollagen und Elastin, jene Strukturproteine, die für Festigkeit und Elastizität verantwortlich sind. Studien zur Microdermabrasion zeigen messbare Verbesserungen bei Hyperpigmentierung, leichten Aknenarben und fahler Haut, insbesondere wenn die Behandlung in Serie angewandt wird. Ein zusätzlicher, häufig unterschätzter Effekt: Die Haut ist nach der Abrasion deutlich aufnahmefähiger für nachfolgende Pflegeprodukte. Seren mit Hyaluronsäure, Niacinamid oder Antioxidantien dringen tiefer ein und entfalten ihre Wirkung effektiver.

Anwendungsgebiete – wann sich die Behandlung lohnt

Die Microdermabrasion eignet sich besonders gut bei einem ungleichmäßigen, fahlen Teint, verstopften Poren und leichten Unreinheiten. Auch bei oberflächlichen Pigmentstörungen, ersten Fältchen und einer rauen Hautstruktur zeigt sie verlässliche Ergebnisse. Wer unter sogenannter „müder Haut” leidet – also einem Erscheinungsbild, das trotz ausreichender Pflege stumpf und uneben wirkt –, profitiert in der Regel deutlich.

Auch leichte Aknenarben, oberflächliche Couperose-Vorstufen sowie kleine Hautunebenheiten lassen sich mit der Methode glätten. Bei tiefen Narben, ausgeprägter Hyperpigmentierung, deutlichen Falten oder hängender Haut stößt die Microdermabrasion jedoch an ihre Grenzen. Hier sind Laser, Microneedling oder fraktionierte Verfahren überlegen.

Ablauf einer professionellen Behandlung

Eine seriöse Microdermabrasion beginnt mit einer ausführlichen Hautanalyse. Die Behandlerin oder der Behandler beurteilt Hauttyp, aktuelle Bedürfnisse, mögliche Kontraindikationen und legt darauf basierend Intensität und Geräteeinstellung fest. Anschließend wird die Haut gründlich gereinigt und entfettet.

Die eigentliche Abrasion dauert je nach Bereich zwischen 15 und 30 Minuten. Mit gleichmäßigen Bewegungen wird das Handstück über die Haut geführt; abgelöste Hautpartikel werden simultan abgesaugt. Die meisten Menschen empfinden die Behandlung als angenehmes Kribbeln oder leichtes Ziehen – schmerzhaft ist sie nicht. Nach der Abrasion folgt eine beruhigende Pflege, häufig kombiniert mit einer Maske, einem Serum und einem mineralischen Sonnenschutz.

Direkt nach der Sitzung wirkt die Haut frischer, glatter und ebenmäßiger. Für nachhaltige Ergebnisse empfehlen Fachleute eine Serie von vier bis acht Behandlungen im Abstand von zwei bis vier Wochen, ergänzt durch regelmäßige Auffrischungssitzungen.

Vorteile der Microdermabrasion im Überblick

Der größte Pluspunkt liegt in der Kombination aus Wirksamkeit und Verträglichkeit. Die Behandlung kommt ohne Chemikalien, ohne Hitzeentwicklung und ohne Verletzung tieferer Hautschichten aus. Es entstehen keine Wunden, keine Krusten, keine sichtbare Ausfallzeit – bereits am nächsten Tag wirkt die Haut gepflegt und ebenmäßig.

Zudem ist die Microdermabrasion vergleichsweise erschwinglich. Während Laser- oder Microneedling-Sitzungen schnell mehrere hundert Euro kosten, bewegt sich eine einzelne Microdermabrasion in den meisten Instituten zwischen 60 und 150 Euro. Hinzu kommt die gute Kombinierbarkeit mit weiteren Treatments: Im Anschluss lassen sich Wirkstoffinfusionen, LED-Lichttherapie oder eine Algenmaske besonders effektiv einsetzen. Gerade für Einsteigerinnen in apparative Kosmetik ist die Methode ein idealer Einstieg, weil sie wenig riskant und gut planbar ist.

Nachteile, Risiken und Grenzen der Methode

Trotz ihrer guten Verträglichkeit ist die Microdermabrasion kein Wundermittel. Direkt nach der Behandlung kann es zu leichten Rötungen, einem warmen Hautgefühl oder kurzfristiger Empfindlichkeit kommen. In seltenen Fällen treten kleine Hautirritationen oder vorübergehende Trockenheit auf.

Kritisch zu bewerten ist die Methode bei aktiver Akne, ausgeprägter Couperose, Rosazea oder sehr dünner, empfindlicher Haut. Der mechanische Reiz kann Entzündungen verstärken und Gefäßerweiterungen begünstigen. Auch wer realistische Anti-Aging-Erwartungen hat, sollte wissen: Tiefe Falten lassen sich mit Microdermabrasion nicht beseitigen. Sie verfeinert das Hautbild und sorgt für mehr Frische, ersetzt aber keine tiefer wirkenden Verfahren.

Microdermabrasion im Vergleich zu anderen Behandlungen
Microdermabrasion im Vergleich zu anderen Behandlungen

Microdermabrasion im Vergleich zu anderen Behandlungen

Im Vergleich zum chemischen Peeling arbeitet die Microdermabrasion rein mechanisch, ohne Säuren. Sie ist hautfreundlicher, dafür aber weniger tief wirksam. Während ein mittleres TCA-Peeling deutliche Effekte auf Pigmentstörungen und Aknenarben erzielen kann, bleibt die Microdermabrasion an der Oberfläche.

Microneedling dringt mit feinen Nadeln in tiefere Hautschichten ein und stimuliert die Kollagenproduktion deutlich stärker – ist aber invasiver und mit kurzer Ausfallzeit verbunden. Das Hydrafacial ergänzt die mechanische Abrasion um Wirkstoffinfusionen und ist besonders bei Mischhaut und unreiner Haut beliebt. Laserbehandlungen wiederum bieten die präzisesten Ergebnisse bei Pigmentflecken, Narben und Hautstraffung, sind aber deutlich teurer und mit höheren Risiken behaftet.

Sinnvoll ist eine Kombination: Wer regelmäßig zur Microdermabrasion geht und einmal jährlich ein intensiveres Verfahren wie Laser oder Microneedling ergänzt, erzielt langfristig die besten Resultate.

Hautpflege vor und nach der Behandlung

In den Tagen vor einer Microdermabrasion sollte auf reizende Wirkstoffe verzichtet werden. Retinol, AHA- oder BHA-Säuren und hochkonzentriertes Vitamin C sind etwa eine Woche vor dem Termin abzusetzen, da sie die Haut sensibilisieren. Auch intensive Sonnenbäder oder Solariumbesuche sollten vermieden werden.

Nach der Behandlung steht die Haut im Regenerationsmodus. Beruhigende, feuchtigkeitsspendende Produkte mit Panthenol, Hyaluronsäure, Centella Asiatica oder Niacinamid unterstützen die Erholung. Aggressive Reinigungen, Peelings und stark duftende Cremes sollten in den ersten Tagen tabu sein. Ein entscheidender Punkt – und gleichzeitig der am häufigsten unterschätzte – ist der konsequente UV-Schutz. Da die oberste Hornschicht reduziert wurde, ist die Haut für mehrere Tage besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Ohne Lichtschutzfaktor 30 bis 50 droht nicht nur ein Sonnenbrand, sondern auch das Risiko neuer Pigmentflecken.

Tipps für die Auswahl von Institut und Behandlerin

Die Qualität einer Microdermabrasion steht und fällt mit Gerät und Erfahrung der ausführenden Person. Seriöse Anbieter führen ein ausführliches Vorgespräch, dokumentieren den Hautzustand und passen Intensität und Frequenz individuell an. Hygienestandards – etwa der Einsatz steriler, austauschbarer Aufsätze bei der Diamant-Variante – sollten selbstverständlich sein.

Vor der Buchung lohnt es sich, gezielt nach Ausbildung, Gerätehersteller und Erfahrung zu fragen. Auch ein Blick auf Vorher-Nachher-Dokumentationen oder unabhängige Bewertungen gibt Aufschluss. Die Preisspanne erklärt sich oft über das verwendete Equipment: Hochwertige medizinische Geräte sind in der Anschaffung deutlich teurer, was sich im Behandlungspreis niederschlägt. Wer ein auffallend günstiges Angebot findet, sollte kritisch hinterfragen, welches Gerät zum Einsatz kommt.

Für wen ist die Microdermabrasion nicht geeignet?

Kontraindikationen sind klar definiert. Aktive Hautinfektionen, offene Stellen, frische Sonnenbrände, Herpesschübe und entzündliche Erkrankungen wie ausgeprägte Rosazea oder schwere Akne schließen eine Behandlung aus. Auch während der Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere Isotretinoin gegen Akne, ist die Microdermabrasion über mehrere Monate hinweg nicht empfehlenswert.

Bei Vorerkrankungen, sehr empfindlicher Haut oder Unsicherheit ist ein dermatologisches Vorgespräch ratsam. Auch in der Schwangerschaft sollte die Behandlung individuell mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

Häufige Missverständnisse rund um die Behandlung

Hartnäckig hält sich der Mythos, eine Microdermabrasion entferne tiefe Narben oder ausgeprägte Falten. Tatsächlich wirkt sie ausschließlich oberflächlich. Auch die Annahme, dass eine intensivere Behandlung automatisch zu besseren Ergebnissen führe, ist falsch – im Gegenteil: Zu starke Abrasion reizt die Haut, ohne den Effekt zu verbessern. Ebenso wenig genügt eine einzelne Sitzung, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen. Wer mit einem Termin Wunder erwartet, wird die Methode unterschätzen. Die wahre Stärke der Microdermabrasion liegt in der Regelmäßigkeit und der Kombination mit guter Heimpflege.

Fazit

Die Microdermabrasion ist auch heute eine der zuverlässigsten Methoden, um die Hautqualität sichtbar zu verbessern – ohne Ausfallzeit, ohne große Risiken und mit überschaubarem Aufwand. Sie eignet sich besonders für Menschen mit fahlem Teint, leichten Unreinheiten, ersten Fältchen oder oberflächlichen Pigmentstörungen. Wer eine sanfte Einstiegsbehandlung in die apparative Kosmetik sucht, findet hier ein bewährtes, gut planbares Verfahren.

Für tiefere Hautanliegen wie ausgeprägte Narben, deutliche Falten oder starke Pigmentstörungen sind hingegen Laser oder Microneedling die bessere Wahl. Am wirkungsvollsten ist die Microdermabrasion ohnehin in einem durchdachten Pflegekonzept: als regelmäßiger Bestandteil professioneller Hautpflege, kombiniert mit hochwertigen Heimpflegeprodukten und konsequentem Sonnenschutz. So entfaltet sie ihre Stärke – nicht als spektakuläres Beauty-Tool, sondern als verlässliche Methode für nachhaltig schöne Haut.

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Sanftes Reinigungsgel für sensible Haut

Eine milde, pH-hautneutrale Reinigung ist die Grundlage jeder professionellen Hautpflegeroutine – und besonders nach einer Microdermabrasion entscheidend. Aggressive Schaumreiniger oder stark entfettende Produkte können die ohnehin sensibilisierte Hautbarriere zusätzlich belasten. Greifen Sie stattdessen zu einem sanften Reinigungsgel oder einer milchigen Reinigungslotion, die Schmutz und Make-up zuverlässig entfernt, ohne die Haut auszutrocknen.

Tipp: Reinigen Sie das Gesicht nach der Behandlung in den ersten Tagen ausschließlich mit lauwarmem Wasser und tupfen Sie es vorsichtig trocken – Reiben oder heißes Wasser unbedingt vermeiden.

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Nach einer Microdermabrasion ist die Haut besonders aufnahmefähig – der ideale Moment, um sie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Hyaluronsäure bindet ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser und sorgt für ein pralleres, glatteres Hautbild. Hochwertige Seren kombinieren verschiedene Molekulargrößen, sodass sowohl die obersten Hautschichten als auch tiefer liegende Bereiche profitieren.

Tipp: Tragen Sie das Serum immer auf leicht feuchte Haut auf – so kann die Hyaluronsäure optimal Feuchtigkeit binden, statt der Haut welche zu entziehen.

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Beruhigende Gesichtscreme mit Panthenol

Panthenol, auch bekannt als Provitamin B5, gehört zu den verträglichsten Wirkstoffen in der Kosmetik. Es beruhigt gereizte Haut, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und spendet langanhaltend Feuchtigkeit. Nach einer mechanischen Behandlung wie der Microdermabrasion ist eine Pflege mit Panthenol oder Centella Asiatica die optimale Wahl.

Tipp: Bewahren Sie die Creme in den ersten Tagen nach der Behandlung im Kühlschrank auf – die kühle Textur lindert Rötungen und ein eventuelles Wärmegefühl spürbar.

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Mineralischer Sonnenschutz mit LSF 50

Der konsequente UV-Schutz ist nach einer Microdermabrasion nicht optional, sondern Pflicht. Mineralische Filter mit Zinkoxid oder Titandioxid wirken sofort nach dem Auftragen, reflektieren UV-Strahlung physikalisch und gelten als besonders verträglich für empfindliche, frisch behandelte Haut. Im Gegensatz zu chemischen Filtern dringen sie nicht in die Haut ein.

Tipp: Tragen Sie den Sonnenschutz großzügig auf – Faustregel: zwei Fingerlängen für das gesamte Gesicht. Bei Aufenthalt im Freien sollte alle zwei bis drei Stunden nachgecremt werden.

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Niacinamid Serum gegen Pigmentflecken

Niacinamid (Vitamin B3) ist einer der vielseitigsten Wirkstoffe der modernen Hautpflege. Es reguliert die Talgproduktion, stärkt die Hautbarriere, mildert Rötungen und reduziert nachweislich Hyperpigmentierungen. In Kombination mit einer Microdermabrasion verstärkt sich der ausgleichende Effekt auf den Teint.

Tipp: Eine Konzentration zwischen 5 und 10 Prozent ist optimal – höhere Werte bringen keinen zusätzlichen Nutzen, können bei empfindlicher Haut aber Reizungen verursachen.

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Microdermabrasion Gerät für Zuhause

Wer die Wirkung professioneller Behandlungen zwischen den Sitzungen erhalten möchte, kann auf ein hochwertiges Heimgerät zurückgreifen. Moderne Geräte arbeiten mit Diamantaufsätzen und einer integrierten Saugfunktion. Sie ersetzen keine professionelle Behandlung, eignen sich aber gut zur sanften Hautauffrischung im wöchentlichen Rhythmus.

Tipp: Beginnen Sie mit der niedrigsten Saugstufe und führen Sie das Gerät ausschließlich in geraden Bahnen, niemals kreisend. Behandeln Sie jede Hautpartie maximal zweimal pro Sitzung.

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Enzympeeling für sanfte Exfoliation

Zwischen professionellen Microdermabrasion-Sitzungen ist ein Enzympeeling die ideale Ergänzung. Im Gegensatz zu mechanischen Peelings arbeitet es ohne Reibung – Fruchtenzyme aus Papaya oder Ananas lösen abgestorbene Hautzellen sanft an. Das Ergebnis ist eine glattere, ebenmäßigere Haut ohne Belastung der Hautbarriere.

Tipp: Verwenden Sie ein Enzympeeling ein- bis zweimal pro Woche, idealerweise abends. So unterstützen Sie die Zellerneuerung, ohne die Haut zu überfordern.

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Feuchtigkeitsmaske mit Hyaluron und Aloe Vera

Eine intensive Feuchtigkeitsmaske ein- bis zweimal pro Woche verlängert die Wirkung der Microdermabrasion sichtbar. Hyaluronsäure spendet Feuchtigkeit, Aloe Vera beruhigt und kühlt die Haut. Besonders nach einer Behandlung sorgt eine solche Maske für ein deutlich spürbares Frischegefühl und gleicht die durch das Peeling reduzierte Hornschicht aus.

Tipp: Lassen Sie die Maske idealerweise 15 bis 20 Minuten einwirken und massieren Sie die Reste sanft in die Haut ein, statt sie abzuwischen – so wirken die Inhaltsstoffe besonders intensiv.

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Häufige Leserfragen zur Microdermabrasion

Wie oft sollte ich eine Microdermabrasion durchführen lassen, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen?

Für nachhaltige Resultate empfehlen Fachleute eine Behandlungsserie von vier bis acht Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen. Erste Effekte wie ein frischerer Teint und glattere Haut sind bereits nach der ersten Sitzung sichtbar, die strukturellen Verbesserungen entwickeln sich jedoch erst über mehrere Anwendungen hinweg. Nach Abschluss der Intensivphase reicht eine Auffrischungsbehandlung alle vier bis acht Wochen, um das Ergebnis zu erhalten.

Tipp: Notieren Sie sich Hautveränderungen mit Fotos in gleichbleibendem Licht – so erkennen Sie Fortschritte deutlich besser als im täglichen Spiegelblick.

Tut eine Microdermabrasion weh?

Nein, die Behandlung ist nicht schmerzhaft. Die meisten Menschen empfinden sie als angenehmes Kribbeln, leichtes Ziehen oder ein sanftes Vibrieren auf der Haut. Empfindlichere Bereiche wie Nasenflügel oder Stirn können sich etwas intensiver anfühlen, sind aber gut tolerierbar.

Tipp: Wer empfindlich auf mechanische Reize reagiert, sollte die Behandlerin vorab darauf hinweisen – die Intensität lässt sich am Gerät individuell anpassen, ohne dass die Wirkung darunter leidet.

Kann ich nach der Behandlung direkt wieder Make-up auftragen?

Grundsätzlich ja, allerdings sollte mindestens vier bis sechs Stunden gewartet werden, bevor Foundation, Puder oder Concealer aufgetragen werden. In dieser Zeit ist die Haut besonders aufnahmefähig und sensibel – schwere Texturen können die Regeneration stören oder Reizungen verursachen.

Tipp: Greifen Sie an den ersten beiden Tagen zu mineralischem Make-up oder einer leichten getönten Tagespflege mit Lichtschutzfaktor. Diese belasten die Haut nicht und schützen gleichzeitig vor UV-Strahlung.

Was kostet eine professionelle Microdermabrasion in Deutschland?

Die Preise variieren je nach Institut, Geräteklasse und Behandlungsumfang. Eine einzelne Sitzung kostet üblicherweise zwischen 60 und 150 Euro, hochwertige Hydro-Microdermabrasionen in dermatologischen Praxen können auch bei 180 bis 250 Euro liegen. Behandlungsserien werden häufig als Paket zu vergünstigten Konditionen angeboten.

Tipp: Achten Sie weniger auf den günstigsten Preis als auf die Qualifikation der Behandlerin und das verwendete Gerät – das Ergebnis steht und fällt mit beidem.

Ist die Microdermabrasion für jeden Hauttyp geeignet?

Die Methode eignet sich für die meisten Hauttypen, einschließlich Mischhaut, fettiger Haut und normaler Haut. Bei sehr empfindlicher, dünner oder zu Rosazea neigender Haut ist Vorsicht geboten. Auch dunklere Hauttöne lassen sich behandeln, hier sollte die Intensität jedoch besonders sorgfältig gewählt werden, um postinflammatorische Hyperpigmentierung zu vermeiden.

Tipp: Lassen Sie vor der ersten Behandlung immer eine professionelle Hautanalyse durchführen. Ein seriöses Institut verzichtet bei Bedenken auf die Behandlung – das ist ein gutes Qualitätszeichen.

Kann ich eine Microdermabrasion zu Hause selbst durchführen?

Für den Heimgebrauch gibt es kleine Microdermabrasionsgeräte, die jedoch deutlich schwächer arbeiten als professionelle Geräte im Institut. Sie eignen sich für eine sanfte Auffrischung zwischen den Sitzungen, ersetzen aber keine professionelle Behandlung. Das Risiko, die Haut bei falscher Anwendung zu reizen oder zu verletzen, ist bei Eigenanwendung erhöht.

Tipp: Wer zu Hause peelen möchte, fährt mit einem hochwertigen enzymatischen Peeling oder einer milden BHA-Lösung meist sicherer und effektiver als mit günstigen Heimgeräten.

Wann sehe ich die ersten Ergebnisse?

Ein frischerer, ebenmäßigerer Teint zeigt sich direkt nach der Behandlung – die Haut wirkt glatter, sieht heller aus und reflektiert das Licht besser. Strukturelle Verbesserungen wie verfeinerte Poren, gleichmäßigere Pigmentierung und sichtbar reduzierte Hautrauheit entwickeln sich über mehrere Sitzungen und werden in der Regel nach der dritten bis vierten Behandlung deutlich erkennbar.

Tipp: Kombinieren Sie die Behandlung mit einem hautbarrierestärkenden Serum (zum Beispiel mit Niacinamid oder Panthenol) in der Heimpflege – so verlängern Sie die Wirkung zwischen den Sitzungen erheblich.

Kann ich Microdermabrasion auch im Sommer machen lassen?

Grundsätzlich ja, allerdings ist konsequenter Sonnenschutz dann besonders wichtig. Da die oberste Hornschicht abgetragen wird, ist die Haut für UV-Strahlung empfindlicher als sonst. Viele Institute empfehlen, in den Sommermonaten auf eine geringere Intensität auszuweichen oder die Behandlungsserie in die Übergangszeit zu legen.

Tipp: Tragen Sie in den ersten zehn Tagen nach der Behandlung täglich einen Sonnenschutz mit LSF 50 auf – auch bei bewölktem Himmel. Das ist die wichtigste Investition in das Ergebnis und die langfristige Hautgesundheit.

Letzte Aktualisierung am 19.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor des Corporel Kosmetik Magazins begeistert mich die faszinierende Welt der Schönheit, Hautpflege und modernen Kosmetik. Mit großer Leidenschaft recherchiere ich aktuelle Trends, innovative Behandlungsmethoden und neue Entwicklungen der Beauty-Branche, um unseren Leserinnen und Lesern fundierte, verständliche und praxisnahe Informationen zu bieten. Besonders wichtig ist mir dabei, kosmetische Themen nicht nur vorzustellen, sondern auch kritisch zu beleuchten und bei Fragen oder Herausforderungen rund um Hautpflege, Anti-Aging, ästhetische Behandlungen und Beauty-Produkte hilfreiche Orientierung zu geben. Für meine Recherchen kombiniere ich Fachwissen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne digitale Recherchemethoden. Dabei nutze ich auch künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug zur Analyse und Aufbereitung von Informationen. Die redaktionelle Prüfung sowie die inhaltliche Verantwortung liegen dabei stets bei mir persönlich. Mein Ziel ist es, Trends verständlich einzuordnen, Expertenwissen zugänglich zu machen und Leserinnen und Leser dabei zu unterstützen, die für sie passenden kosmetischen Lösungen zu finden.

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