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Große Locken, null Frizz: So gelingt der perfekte 90s Blowout mit der Warmluftbürste – Profi-Finish in unter 20 Minuten

Große Locken, null Frizz: So gelingt der perfekte 90s Blowout mit der Warmluftbürste – Profi-Finish in unter 20 Minuten

90s Blowout: So bringst du Schwung in deine Längen – Volumen-Styling mit der Warmluftbürste

Manche Trends kommen zurück, weil sie nie wirklich verschwunden sind – sie haben nur auf den richtigen Moment gewartet. Der 90s Blowout gehört genau in diese Kategorie. Zwischen Runway-Shows und Instagram Reels taucht er seit Monaten immer häufiger auf, und das aus gutem Grund: Kaum ein anderer Look verbindet Glamour und Alltagstauglichkeit so mühelos miteinander. Voluminöse, weich fallende Längen mit Schwung, ein gepflegter Gesamteindruck und trotzdem kein Gramm Steifheit – genau das wünschen sich viele Frauen von ihrer Frisur. Die gute Nachricht: Es handelt sich hier nicht um eine exakte Kopie der 90er-Jahre-Ästhetik mit Föhnhaube und Toupierkamm. Die aktuelle Interpretation ist weicher, natürlicher und mit modernen Tools wie der Warmluftbürste deutlich schonender umsetzbar als damals.

Was ist ein 90s Blowout?

Der Begriff Blowout beschreibt grundsätzlich eine Föhntechnik, bei der das Haar über eine Rundbürste in Form getrocknet wird – mit dem Ziel, Volumen, Bewegung und einen seidigen Glanz zu erzeugen. Der 90s Blowout geht dabei einen Schritt weiter als eine klassische Föhnfrisur: Die Längen werden bewusst voluminös nach außen geschwungen, der Ansatz bekommt Lift, und das Ergebnis wirkt gleichzeitig üppig und natürlich bewegt.

Der Unterschied zum Hollywood-Wave und zum klassischen Föhn-Styling

Während Hollywood Waves auf präzise gelegte, eng definierte Wellen setzen, lebt der 90s Blowout von einer kontrollierten Lässigkeit. Das Haar fällt in großen, weichen Bögen – nicht in akkuraten Wellen. Auch gegenüber dem klassischen glatten Föhn-Styling grenzt sich der Look klar ab: Hier geht es nicht um Glätte, sondern um Volumen und Bewegung. Seinen Kultstatus verdankt der Blowout den Supermodels der 90er – Cindy Crawford, Claudia Schiffer und Naomi Campbell trugen ihn als Signature-Look auf Laufstegen und in Kampagnen. Die heutige Version behält das Volumen bei, wirkt aber lockerer und weniger konstruiert.

Warum die Warmluftbürste das ideale Tool dafür ist
Warum die Warmluftbürste das ideale Tool dafür ist

Warum die Warmluftbürste das ideale Tool dafür ist

Die Warmluftbürste vereint zwei Arbeitsschritte in einem Gerät: Sie trocknet und formt das Haar gleichzeitig. Im Gegensatz zum Lockenstab, der auf bereits trockenes Haar angewendet wird und mit hoher punktueller Hitze arbeitet, verteilt die Warmluftbürste moderate Wärme über eine größere Fläche. Das Ergebnis ist schonender für die Haarstruktur und erzeugt ein natürlicheres Volumen.

Vorteile gegenüber Lockenstab und Glätteisen

Der größte Pluspunkt liegt in der Handhabung. Eine Warmluftbürste lässt sich intuitiver führen als ein Lockenstab, bei dem Verbrennungsgefahr an Fingern und Stirn besteht. Zudem entsteht das Volumen direkt am Ansatz mit, während ein Lockenstab primär die Längen und Spitzen formt. Beim Bürstendurchmesser gilt eine einfache Faustregel: Je größer der Durchmesser, desto weicher und weitläufiger der Schwung. Für schulterlanges Haar eignen sich Bürsten mit 30 bis 40 Millimetern, für langes Haar ab Brustlänge sind 45 bis 50 Millimeter ideal, um den typischen großzügigen Blowout-Bogen zu erzielen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der perfekte 90s Blowout zu Hause

Ein gelungener Blowout beginnt nicht mit der Bürste, sondern mit der richtigen Vorbereitung. Nach der Haarwäsche das Haar sanft mit einem Mikrofaser-Handtuch ausdrücken – niemals trocken rubbeln, da das die Schuppenschicht aufrauen würde. Das Haar sollte zu etwa 70 bis 80 Prozent luftgetrocknet sein, bevor die Warmluftbürste zum Einsatz kommt. Auf das handtuchtrockene Haar zunächst ein Hitzeschutzspray gleichmäßig in die Längen und Spitzen verteilen.

Abteilungstechnik und Wickelmethode

Für ein gleichmäßiges Ergebnis das Haar in vier bis sechs Partien abteilen. Begonnen wird am Hinterkopf mit den unteren Partien, die oberen werden mit Clips fixiert. Jede Strähne wird an der Wurzel auf die Bürste gesetzt und unter leichter Spannung nach außen vom Gesicht weg gedreht. Entscheidend ist die Verweildauer: Jede Strähne etwa acht bis zehn Sekunden auf der Bürste lassen, dann langsam herausgleiten lassen. Am Ansatz die Bürste kurz anheben und die Haarwurzel direkt anföhnen – so entsteht der Stand, der dem Blowout seine charakteristische Fülle gibt. Die Spitzen werden zum Schluss bewusst nach außen gedreht, um den typischen Schwung zu erzeugen.

Das richtige Finish: Damit der Look bis Sonntag hält

Was viele nicht wissen: Die Haltbarkeit eines Blowouts entscheidet sich nicht während des Stylings, sondern danach. Frisch geformte Strähnen müssen vollständig auskühlen, bevor sie bewegt werden. Profis nutzen dafür die sogenannte Pinning-Technik – jede fertig gestylete Strähne wird im noch warmen Zustand locker am Kopf mit einem Clip fixiert und erst nach dem Abkühlen gelöst. Durch das Auskühlen in der gewünschten Form schließt sich die Schuppenschicht, und der Schwung wird quasi eingesiegelt.

Finishing-Produkte gezielt einsetzen

Nach dem Lösen der Clips ein leichtes Texturspray aus etwa 30 Zentimetern Entfernung in die Längen sprühen – das gibt dem Look Griffigkeit, ohne ihn zu verkleben. Ein feiner Haarlack mit flexiblem Halt sichert das Volumen, und ein kleiner Tropfen Glanzserum in den Handflächen verrieben und nur über die Spitzen gestrichen sorgt für den gepflegten Salon-Finish. Wichtig dabei: Weniger ist tatsächlich mehr. Zu viel Produkt beschwert das Haar und lässt den Blowout innerhalb weniger Stunden in sich zusammenfallen.

Häufige Fehler beim Warmluftbürsten-Styling

Der häufigste Fehler ist zu nasses Haar. Wer die Warmluftbürste auf triefend nassem Haar ansetzt, trocknet endlos lange und überstrapaziert die Haarstruktur, ohne ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Ebenso problematisch ist eine zu kleine Bürstengröße, die statt weicher Schwünge enge, unruhige Kringel erzeugt. Ein weiterer typischer Fehler: zu schnelles Arbeiten. Wer die Strähnen nur kurz über die Bürste zieht, erzeugt weder Spannung noch Form. Und schließlich das Auslassen der Abkühlphase – ohne Pinning fällt selbst das beste Styling innerhalb einer Stunde zusammen.

90s Blowout für verschiedene Haartypen und -längen

Feines Haar profitiert enorm von diesem Look, weil die Warmluftbürste direkt am Ansatz Volumen aufbaut, das mit einem Volumenspray zusätzlich gestützt werden kann. Dickes Haar benötigt etwas mehr Geduld und gegebenenfalls eine höhere Temperaturstufe, liefert dafür aber besonders langanhaltende Ergebnisse. Naturlockiges Haar sollte vor dem Styling leicht vorgeglättet werden – nicht komplett, sondern nur so weit, dass die Warmluftbürste gleichmäßig greifen kann. Die natürliche Textur sorgt dann dafür, dass der Schwung besonders lebendig wirkt.

Anpassungen nach Haarlänge

Bei mittelllangem Haar reicht oft eine Lage Strähnen pro Partie, bei langem Haar empfiehlt es sich, dünnere Strähnen zu nehmen und in zwei Durchgängen zu arbeiten. Coloriertes oder chemisch behandeltes Haar reagiert empfindlicher auf Hitze – hier die niedrigste wirksame Temperaturstufe wählen und den Hitzeschutz großzügiger auftragen.

Pflege zwischen den Styling-Tagen

Damit der Blowout nicht nur am ersten Tag sitzt, lohnt sich ein wenig Vorbereitung vor dem Schlafengehen. Das Haar locker zu einem hohen, losen Dutt zusammennehmen und mit einem Seiden- oder Satin-Scrunchie fixieren. Ein Satin-Kissenbezug reduziert die Reibung zusätzlich und verhindert Frizz über Nacht. Am zweiten Tag morgens den Dutt öffnen, die Ansätze mit etwas Trockenshampoo auffrischen und die Längen kurz über die Warmluftbürste ziehen – ohne das gesamte Styling zu wiederholen. Für den dritten Tag kann ein Texturspray dem Look noch einmal Griffigkeit und Definition zurückgeben, bevor ein leichter Haarlack alles fixiert.

Fazit

Der 90s Blowout gehört zu den seltenen Styling-Trends, die gleichzeitig nach aufwendigem Salon-Besuch aussehen und mit überschaubarem Aufwand zu Hause umsetzbar sind. Die Warmluftbürste macht den entscheidenden Unterschied – sie ist schonender als klassische Hitzestyling-Tools, intuitiv in der Anwendung und liefert Ergebnisse, die mit der richtigen Finish-Routine mehrere Tage halten. Wer die Grundtechnik einmal verinnerlicht hat, braucht für den kompletten Look keine zwanzig Minuten und startet mit voluminösen, schwungvollen Längen in den Tag – vom Montag bis mindestens Sonntag.

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Warmluftbürste mit großem Bürstenkopf

Für den typischen 90s Blowout ist eine Warmluftbürste mit mindestens 40 bis 50 Millimetern Durchmesser das wichtigste Styling-Tool. Achte auf mehrere Temperaturstufen, eine Kaltstufe zum Fixieren und eine Keramik- oder Turmalin-Beschichtung für gleichmäßige Wärmeverteilung. Modelle mit einziehbaren Borsten erleichtern das Lösen der Strähnen und verhindern Verheddern – besonders bei langem Haar ein entscheidender Vorteil.

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Hitzeschutzspray für Föhnstyling

Auch wenn die Warmluftbürste schonender als ein Lockenstab arbeitet, ist ein Hitzeschutzspray vor jedem Styling unverzichtbar. Ein gutes Spray legt sich als Schutzschicht um jede Strähne und verhindert, dass die Hitze die Proteinstruktur im Haar angreift. Tipp: Auf eine leichte, nicht beschwerend Formulierung achten – schwere Hitzeschutzprodukte können den Volumeneffekt des Blowouts bereits vor dem Styling reduzieren.

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Volumenspray für den Ansatz

Der Ansatz-Lift ist das Herzstück jedes überzeugenden Blowouts. Ein Volumenspray wird direkt auf den handtuchtrockenen Haaransatz aufgetragen und gibt dem Haar die nötige Standfestigkeit, bevor die Warmluftbürste zum Einsatz kommt. Besonders bei feinem Haar macht dieses Produkt den Unterschied zwischen einem flachen Ergebnis und einem Blowout mit sichtbarem Wow-Effekt.

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Texturspray für Griffigkeit und Halt

Nach dem Styling sorgt ein Texturspray dafür, dass die Längen Griffigkeit und Struktur bekommen, ohne zu verkleben. Es ist das Finishing-Produkt, das dem Blowout seinen lässigen, bewegten Charakter verleiht. Tipp: Immer aus mindestens 30 Zentimetern Entfernung in die Längen sprühen und anschließend die Haare kurz mit den Fingern auflockern – so verteilt sich das Produkt gleichmäßig.

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Flexibler Haarlack ohne Verkleben

Ein flexibler Haarlack fixiert den fertigen Blowout, ohne ihn steif oder unnatürlich wirken zu lassen. Wichtig ist eine Formulierung mit flexiblem Halt, die Bewegung im Haar zulässt und trotzdem Wind und Luftfeuchtigkeit standhält. Tipp: Den Lack in zwei bis drei leichten Schichten aus der Distanz aufsprühen, statt eine dicke Schicht aufzutragen – so bleibt der natürliche Schwung erhalten.

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Trockenshampoo für den Refresh am zweiten Tag

Ab Tag zwei ist Trockenshampoo der beste Freund jedes Blowouts. Es absorbiert überschüssiges Öl am Ansatz, gibt dem Haar sofort frisches Volumen zurück und verlängert die Haltbarkeit des Stylings um ein bis zwei weitere Tage. Tipp: Das Trockenshampoo abends vor dem Schlafengehen auftragen – über Nacht kann es das Öl vollständig aufnehmen, und morgens reicht kurzes Durchbürsten für ein frisches Ergebnis.

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Satin-Kissenbezug gegen Frizz über Nacht

Ein Satin- oder Seidenkissenbezug reduziert die Reibung zwischen Haar und Kissen erheblich und ist eine der effektivsten Maßnahmen, um den Blowout über Nacht zu schützen. Baumwolle entzieht dem Haar Feuchtigkeit und erzeugt Frizz, Satin hingegen lässt die Strähnen gleiten und bewahrt die glatte Oberfläche. In Kombination mit einem lockeren Dutt bleibt der Schwung so bis zum nächsten Morgen nahezu intakt.

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Glanzserum für die Spitzen

Ein Glanzserum ist das optionale Finish-Detail, das den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Blowout ausmacht. Es wird nach dem Styling sparsam in den Handflächen verrieben und ausschließlich über die Spitzen gestrichen – niemals am Ansatz, da es dort das Volumen sofort zusammenfallen lässt. Tipp: Weniger als eine erbsengroße Menge genügt für mittlere Haarlängen. Das Serum verleiht den Spitzen den typischen Salon-Glanz und kaschiert gleichzeitig trockene oder splissige Enden.

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Häufige Leserfragen zum 90s Blowout mit der Warmluftbürste

Kann ich einen 90s Blowout auch mit einem normalen Föhn und einer Rundbürste erzielen?

Grundsätzlich ja – die Kombination aus Föhn und Rundbürste war schließlich die ursprüngliche Methode. Allerdings erfordert diese Technik deutlich mehr Übung, weil beide Hände gleichzeitig koordiniert arbeiten müssen. Die Warmluftbürste vereinfacht den Prozess erheblich, da Luftstrom und Bürstenform in einem Gerät kombiniert sind. Wer bereits geübt im Umgang mit Föhn und Rundbürste ist, kann damit vergleichbare Ergebnisse erzielen – Einsteigerinnen kommen mit der Warmluftbürste aber schneller und frustfreier zum Ziel.

Wie schädlich ist die Warmluftbürste für mein Haar im Vergleich zum Lockenstab?

Die Warmluftbürste arbeitet mit deutlich niedrigeren Temperaturen als ein Lockenstab oder ein Glätteisen. Während Lockenstäbe häufig bei 180 bis 220 Grad Celsius operieren, bewegen sich Warmluftbürsten im Bereich von 80 bis 150 Grad. Die Hitzebelastung pro Strähne ist dadurch wesentlich geringer. Trotzdem gilt: Ein Hitzeschutzspray ist auch bei der Warmluftbürste Pflicht. Tipp: Wer sein Haar zusätzlich schonen möchte, wählt ein Gerät mit Ionen-Technologie – diese reduziert statische Aufladung und glättet die Schuppenschicht schonender.

Mein Blowout fällt schon nach wenigen Stunden zusammen – woran liegt das?

In den meisten Fällen liegt es an einem von drei Faktoren: Das Haar war beim Styling noch zu feucht, die Abkühlphase wurde übersprungen, oder es wurde zu viel Pflegeprodukt verwendet. Feuchtigkeit im Haar verhindert, dass die neue Form dauerhaft fixiert wird. Ohne Auskühlen in der gewünschten Position kann sich die Haarstruktur nicht festigen. Tipp: Nach jeder Strähne die Pinning-Technik anwenden und erst nach vollständigem Abkühlen lösen. Außerdem vor dem Styling auf schwere Leave-in-Produkte und Öle verzichten, da diese das Volumen von Anfang an sabotieren.

Welche Warmluftbürste eignet sich am besten für den 90s Blowout?

Für den typischen großzügigen Blowout-Schwung ist ein Bürstenkopf mit mindestens 40 Millimetern Durchmesser empfehlenswert. Bei langem Haar ab Brustlänge sind 50 Millimeter ideal. Achte beim Kauf auf mindestens zwei Temperaturstufen und eine Kaltstufe zum Fixieren. Modelle mit einziehbaren Borsten erleichtern das Lösen der Strähne und verhindern Verheddern. Tipp: Eine Bürste mit Keramik- oder Turmalin-Beschichtung verteilt die Hitze gleichmäßiger und reduziert das Risiko von Hitzeschäden an einzelnen Stellen.

Funktioniert der 90s Blowout auch bei sehr feinem Haar?

Feines Haar ist sogar besonders gut für diesen Look geeignet, weil die Warmluftbürste gezielt Volumen am Ansatz aufbaut. Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung: Ein Volumenspray oder Volumenmousse ins handtuchtrockene Haar einarbeiten, bevor die Warmluftbürste zum Einsatz kommt. Beim Styling selbst etwas dünnere Strähnen nehmen und die Bürste am Ansatz einige Sekunden länger halten. Tipp: Bei feinem Haar auf schwere Finishing-Produkte wie Glanzserum komplett verzichten und stattdessen ausschließlich mit Texturspray und leichtem Haarlack arbeiten – so bleibt der Volumeneffekt den ganzen Tag sichtbar.

Kann ich den Blowout auffrischen, ohne das komplette Styling zu wiederholen?

Absolut, und genau das macht den 90s Blowout so alltagstauglich. Am zweiten oder dritten Tag reicht es, die Ansätze mit Trockenshampoo aufzufrischen und nur die vorderen Partien sowie den Oberkopf kurz über die Warmluftbürste zu ziehen. Das dauert maximal fünf Minuten. Tipp: Beim Auffrischen die Warmluftbürste auf der niedrigsten Stufe verwenden und die Strähnen nur einmal über die Bürste gleiten lassen. Anschließend ein wenig Texturspray in die Längen geben – das reicht völlig aus, um dem Look wieder Struktur und Griffigkeit zu verleihen.

Ist der 90s Blowout auch für Naturlocken geeignet?

Naturlocken lassen sich wunderbar in einen Blowout verwandeln, der sogar besonders lebendig wirkt, weil die natürliche Textur dem Look zusätzliche Bewegung verleiht. Die Locken müssen dafür nicht komplett geglättet werden – ein leichtes Vordehnen mit der Warmluftbürste auf mittlerer Stufe reicht aus, um die Grundform zu schaffen. Tipp: Bei Naturlocken unbedingt mit einem feuchtigkeitsspendenden Hitzeschutz arbeiten und die Strähnen beim Wickeln etwas breiter nehmen als bei glattem Haar. So bleibt genug natürliche Struktur erhalten, während der Blowout-Schwung trotzdem klar sichtbar ist.

Welche Produkte brauche ich wirklich für einen langanhaltenden Blowout?

Für einen Blowout, der mehrere Tage hält, reichen vier Produkte aus: Hitzeschutzspray vor dem Styling, ein leichtes Volumenspray oder Mousse für den Ansatz, Texturspray nach dem Styling für Griffigkeit und ein flexibler Haarlack zur Fixierung. Alles darüber hinaus ist optional. Ein Glanzserum auf den Spitzen kann das Finish abrunden, sollte aber wirklich nur in minimaler Menge verwendet werden. Tipp: Alle Sprühprodukte aus mindestens 25 bis 30 Zentimetern Entfernung auftragen – zu nah aufgesprühte Produkte erzeugen feuchte Stellen, die das Volumen punktuell zusammenfallen lassen.

Letzte Aktualisierung am 2026-05-16 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor von Corporel Kosmetik Magazin ist es mir eine Freude über das Thema Kosmetik zu schreiben, neue Trends zu entdecken, oder bei Problemen zu helfen.

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