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Vitamin C ist der Glow-Booster 2026 – doch die meisten machen bei der Anwendung einen entscheidenden Fehler

Vitamin C ist der Glow-Booster 2026 – doch die meisten machen bei der Anwendung einen entscheidenden Fehler

Der Blick in den Spiegel an einem grauen Januarmorgen kann ernüchternd sein. Die Haut wirkt fahl, müde, irgendwie leblos. Der Sommer mit seinem natürlichen Glow scheint unendlich weit entfernt, und selbst die beste Foundation kann nicht kaschieren, was darunter fehlt: echte Strahlkraft von innen heraus.

Genau hier setzt ein Wirkstoff an, der in der Beauty-Welt gerade so präsent ist wie kaum ein anderer. Vitamin C gilt als der Glow-Booster schlechthin, als Geheimwaffe gegen den winterlichen Grauschleier und als unverzichtbares Must-Have in jeder ambitionierten Pflegeroutine. Influencer schwärmen davon, Dermatologen empfehlen es, und die Regale in Drogerien und Parfümerien quellen über vor Seren, Cremes und Ampullen mit dem leuchtend orangefarbenen Inhaltsstoff.

Doch bei all dem Hype stellt sich eine berechtigte Frage: Hält Vitamin C wirklich, was die Beauty-Industrie verspricht? Oder handelt es sich um einen weiteren überbewerteteten Trend, der mehr Marketing als Substanz bietet? In diesem Artikel nehmen wir den Wirkstoff genau unter die Lupe, erklären die Wissenschaft dahinter und zeigen, wie du Vitamin C richtig einsetzt, um deiner Winterhaut zu neuem Strahlen zu verhelfen.


Was ist Vitamin C in der Hautpflege
Was ist Vitamin C in der Hautpflege

Was ist Vitamin C in der Hautpflege?

Vitamin C kennen die meisten als wichtigen Nährstoff für das Immunsystem, den wir über Zitrusfrüchte, Paprika oder Brokkoli zu uns nehmen. In der Hautpflege begegnet uns der Wirkstoff jedoch in einer anderen Form, und diese Unterscheidung ist entscheidend für das Verständnis seiner Wirksamkeit.

Die verschiedenen Gesichter des Vitamin C

Der wissenschaftliche Name für reines Vitamin C lautet L-Ascorbinsäure. Diese Form ist die potenteste und wirksamste Variante, gleichzeitig aber auch die instabilste. Sie reagiert empfindlich auf Licht, Luft und Wärme und kann bei falscher Lagerung schnell oxidieren und damit wirkungslos werden.

Aus diesem Grund haben Kosmetikhersteller stabilisierte Derivate entwickelt, die zwar sanfter, aber auch beständiger sind. Zu den bekanntesten gehören Ascorbyl Glucoside, eine wasserlösliche Verbindung mit guter Hautverträglichkeit, sowie Ethyl Ascorbic Acid, das sowohl wasser- als auch fettlöslich ist und daher besonders gut in die Haut eindringen kann. Weitere häufig verwendete Formen sind Ascorbyl Palmitat und Magnesium Ascorbyl Phosphate.

Warum braucht die Haut externe Zufuhr?

Im Gegensatz zu vielen Tieren kann der menschliche Körper Vitamin C nicht selbst herstellen. Uns fehlt ein bestimmtes Enzym, das für die Synthese notwendig wäre. Wir sind also vollständig auf die Zufuhr von außen angewiesen, sei es durch die Ernährung oder durch topische Anwendung auf der Haut.

Hier liegt jedoch ein entscheidender Punkt: Selbst wenn wir ausreichend Vitamin C über die Nahrung aufnehmen, gelangt nur ein Bruchteil davon tatsächlich in die Haut. Der Körper verteilt den Nährstoff zunächst an lebenswichtigere Organe, und die Haut als größtes Organ steht dabei nicht an erster Stelle. Eine direkte Anwendung über Seren oder Cremes kann die Vitamin-C-Konzentration in der Haut daher deutlich effektiver erhöhen als die orale Einnahme allein.


Vitamin C richtig anwenden
Vitamin C richtig anwenden

Wie wirkt Vitamin C auf die Haut?

Die Begeisterung für Vitamin C in der Hautpflege kommt nicht von ungefähr. Der Wirkstoff entfaltet gleich mehrere Effekte, die ihn zu einem echten Allrounder machen. Drei Hauptwirkungen stehen dabei im Vordergrund.

Antioxidativer Schutzschild

Jeden Tag ist unsere Haut freien Radikalen ausgesetzt. Diese aggressiven Moleküle entstehen durch UV-Strahlung, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch und andere Umweltfaktoren. Sie greifen die Zellstrukturen an und beschleunigen den Hautalterungsprozess, ein Phänomen, das Wissenschaftler als oxidativen Stress bezeichnen.

Vitamin C ist eines der wirksamsten Antioxidantien und kann freie Radikale neutralisieren, bevor sie Schaden anrichten. Studien haben gezeigt, dass eine regelmäßige Anwendung die Widerstandsfähigkeit der Haut gegenüber Umweltbelastungen signifikant erhöht. Der Wirkstoff fungiert gewissermaßen als Schutzschild, das die Haut vor vorzeitiger Alterung bewahrt.

Kollagen-Booster für mehr Festigkeit

Kollagen ist das Strukturprotein, das unserer Haut Festigkeit und Elastizität verleiht. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger davon, was zu Falten und erschlaffendem Gewebe führt. Vitamin C spielt eine zentrale Rolle bei der körpereigenen Kollagensynthese, denn es aktiviert bestimmte Enzyme, die für die Bildung neuer Kollagenfasern unerlässlich sind.

Klinische Untersuchungen bestätigen diesen Effekt: Probanden, die über mehrere Monate hinweg Vitamin-C-Seren verwendeten, zeigten eine messbare Verbesserung der Hautfestigkeit und eine Reduzierung feiner Linien. Der Effekt ist zwar nicht über Nacht sichtbar, doch bei konsequenter Anwendung durchaus beachtlich.

Aufhellende Wirkung für ebenmäßigen Teint

Ein weiterer Vorzug von Vitamin C ist seine Fähigkeit, die Melaninproduktion zu regulieren. Melanin ist der Farbstoff, der für Pigmentflecken und ungleichmäßigen Hautton verantwortlich ist. Vitamin C hemmt das Enzym Tyrosinase, das an der Melaninbildung beteiligt ist, und kann so bestehende Hyperpigmentierungen aufhellen und neuen vorbeugen.

Diese aufhellende Wirkung macht den Wirkstoff besonders interessant für alle, die unter Sonnenschäden, Altersflecken oder postinflammatorischen Verfärbungen leiden. Der Teint erscheint mit der Zeit ebenmäßiger und strahlender.


Warum ist Vitamin C gerade im Winter so wichtig
Warum ist Vitamin C gerade im Winter so wichtig

Warum ist Vitamin C gerade im Winter so wichtig?

Die kalte Jahreszeit stellt unsere Haut vor besondere Herausforderungen. Während wir uns in dicke Pullover hüllen und die Heizung aufdrehen, kämpft unser größtes Organ gleich an mehreren Fronten.

Der Stress der Temperaturschwankungen

Der ständige Wechsel zwischen kalter Außenluft und überheizten Innenräumen bedeutet puren Stress für die Haut. Die Gefäße ziehen sich in der Kälte zusammen und weiten sich in der Wärme wieder aus, was die Durchblutung beeinträchtigt und zu Rötungen führen kann. Die trockene Heizungsluft entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit, während die Talgproduktion im Winter ohnehin reduziert ist.

Das Ergebnis: Die natürliche Hautbarriere wird geschwächt, die Haut verliert an Spannkraft und wirkt fahl und müde. Genau hier kann Vitamin C ansetzen, denn der Wirkstoff unterstützt die Regeneration und hilft der Haut, sich von den Strapazen zu erholen.

Weniger Licht, mehr oxidativer Stress

Auch wenn die UV-Strahlung im Winter schwächer ist, bedeutet das nicht, dass unsere Haut weniger oxidativem Stress ausgesetzt wäre. Im Gegenteil: Die Kombination aus künstlichem Licht, mangelnder Bewegung an der frischen Luft und einer oft unausgewogeneren Ernährung in der dunklen Jahreszeit kann die Belastung sogar erhöhen.

Vitamin C als Antioxidans wirkt diesem Stress entgegen und gibt der Haut die Energie zurück, die sie im Winter so dringend braucht. Der Glow, den viele im Sommer durch Sonne und Outdoor-Aktivitäten ganz natürlich bekommen, lässt sich im Winter durch den gezielten Einsatz dieses Wirkstoffs zumindest teilweise kompensieren.


Für wen eignet sich Vitamin C?

Die gute Nachricht vorweg: Vitamin C ist ein vergleichsweise unkomplizierter Wirkstoff, der für die meisten Hauttypen geeignet ist. Dennoch gibt es einige Besonderheiten zu beachten.

Normale bis Mischhaut

Wer zu dieser Kategorie gehört, kann Vitamin C in der Regel problemlos in die Pflegeroutine integrieren. Der Wirkstoff verbessert die Ausstrahlung, schützt vor Umwelteinflüssen und kann langfristig das Hautbild verfeinern. Klassische L-Ascorbinsäure in Konzentrationen zwischen zehn und zwanzig Prozent ist hier meist gut verträglich.

Empfindliche Haut

Bei empfindlicher oder reaktiver Haut ist etwas mehr Vorsicht geboten. Reine L-Ascorbinsäure kann anfangs zu Kribbeln oder leichten Rötungen führen, was nicht unbedingt ein Zeichen von Unverträglichkeit ist, sondern oft eine normale Eingewöhnungsreaktion darstellt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift zu stabilisierten Derivaten wie Ascorbyl Glucoside oder Magnesium Ascorbyl Phosphate, die sanfter zur Haut sind.

Reife Haut

Für reife Haut ist Vitamin C geradezu prädestiniert. Die kollagenstimulierende Wirkung kann dazu beitragen, feine Linien zu mildern und die Hautfestigkeit zu verbessern. Auch die aufhellende Eigenschaft ist in diesem Zusammenhang von Vorteil, da Altersflecken und Pigmentunregelmäßigkeiten mit den Jahren zunehmen.

Zu Unreinheiten neigende Haut

Auch fettige oder zu Akne neigende Haut kann von Vitamin C profitieren. Der Wirkstoff wirkt entzündungshemmend und kann postinflammatorische Hyperpigmentierungen, also die dunklen Flecken, die nach Pickeln zurückbleiben, aufhellen. Wichtig ist hier, auf leichte, wasserbasierte Formulierungen zu achten, die die Poren nicht verstopfen.

Wann ist Vorsicht geboten?

Bei sehr reaktiver Haut, Rosazea oder akuten Ekzemen sollte vor der Anwendung ein Hautarzt konsultiert werden. Auch wer bereits starke Säuren wie AHA oder BHA in seiner Routine verwendet, sollte Vitamin C behutsam einführen, um die Haut nicht zu überfordern.


Die häufigsten Fehler bei der Vitamin C Anwendung

So vielversprechend Vitamin C auch ist, bei der Anwendung lauern einige Stolperfallen, die den gewünschten Effekt zunichte machen können. Diese Fehler solltest du unbedingt vermeiden.

Zu hohe Konzentration zum Einstieg

Der Gedanke liegt nahe: Viel hilft viel. Doch wer gleich zu einem hochdosierten Serum mit zwanzig Prozent L-Ascorbinsäure greift, riskiert Hautirritationen, Rötungen und ein unangenehmes Brennen. Die Haut braucht Zeit, um sich an den Wirkstoff zu gewöhnen. Ein behutsamer Einstieg mit niedrigeren Konzentrationen ist daher immer ratsam.

Falsche Lagerung

Vitamin C, insbesondere in seiner reinen Form als L-Ascorbinsäure, ist extrem empfindlich gegenüber Licht, Luft und Wärme. Ein Serum, das offen auf dem sonnigen Badezimmerfenster steht, verliert schnell seine Wirksamkeit und kann sogar hautschädlich werden, wenn es oxidiert. Die richtige Lagerung an einem kühlen, dunklen Ort ist daher unerlässlich.

Ungünstige Wirkstoffkombinationen

Lange Zeit hielt sich das Gerücht, Vitamin C und Niacinamid würden sich gegenseitig aufheben oder sogar Hautirritationen verursachen. Diese Annahme ist mittlerweile widerlegt, die beiden Wirkstoffe können durchaus kombiniert werden. Vorsicht ist jedoch bei der gleichzeitigen Anwendung mit direkten Säuren wie AHA, BHA oder Retinol geboten. Hier kann es sinnvoller sein, die Wirkstoffe zeitlich zu trennen, also etwa Vitamin C morgens und Retinol abends zu verwenden.

Anwendung zur falschen Tageszeit

Vitamin C entfaltet seine antioxidative Schutzwirkung am besten tagsüber, wenn die Haut UV-Strahlung und Umweltbelastungen ausgesetzt ist. Die abendliche Anwendung ist zwar nicht schädlich, verschenkt aber einen Teil des Potenzials. Die morgendliche Routine ist der ideale Zeitpunkt für den Glow-Booster.


So wendest du Vitamin C richtig an – Anleitung für Einsteiger

Der Einstieg in die Welt des Vitamin C muss nicht kompliziert sein. Mit ein paar einfachen Grundregeln gelingt die Integration in die Pflegeroutine problemlos.

Schritt für Schritt zur strahlenden Haut

Beginne deine morgendliche Routine mit einer sanften Reinigung, um die Haut von Talg und Rückständen der Nachtpflege zu befreien. Auf die noch leicht feuchte Haut trägst du anschließend das Vitamin-C-Serum auf. Wenige Tropfen genügen, die du sanft mit den Fingerspitzen einklopfst. Lass das Serum kurz einziehen, bevor du mit den nächsten Pflegeschritten fortfährst.

Nach dem Serum folgt eine feuchtigkeitsspendende Pflege und, ganz wichtig, ein Sonnenschutz mit mindestens LSF 30. Vitamin C erhöht zwar nicht die Lichtempfindlichkeit der Haut, doch der Sonnenschutz verstärkt die antioxidative Wirkung und schützt vor den UV-Schäden, gegen die Vitamin C ankämpft.

Die richtige Konzentration für den Anfang

Für Einsteiger empfiehlt sich eine Konzentration zwischen zehn und fünfzehn Prozent L-Ascorbinsäure. Diese Dosierung ist wirksam genug, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen, aber mild genug, um die Haut nicht zu überfordern. Nach einigen Wochen, wenn die Haut sich an den Wirkstoff gewöhnt hat, kann die Konzentration bei Bedarf gesteigert werden.

Die Eingewöhnungsphase

In den ersten Tagen kann es zu einem leichten Kribbeln kommen, das ist normal und kein Grund zur Sorge. Beginne zunächst mit einer Anwendung jeden zweiten Tag und steigere die Frequenz langsam auf die tägliche Verwendung. Nach etwa vier bis sechs Wochen sollten die ersten sichtbaren Verbesserungen eintreten, der volle Effekt zeigt sich meist nach drei Monaten konsequenter Anwendung.


Vitamin C richtig kombinieren

Vitamin C ist kein Einzelkämpfer. In Kombination mit den richtigen Partnern kann seine Wirkung sogar noch verstärkt werden.

Die Dreamteam-Wirkstoffe

Vitamin E und Ferulasäure gelten als die perfekten Verbündeten von Vitamin C. Studien haben gezeigt, dass diese Kombination die antioxidative Wirkung um ein Vielfaches potenzieren kann. Viele hochwertige Seren enthalten bereits alle drei Wirkstoffe in einer Formulierung.

Auch Hyaluronsäure harmoniert hervorragend mit Vitamin C. Während Vitamin C für Schutz und Strahlkraft sorgt, bindet Hyaluronsäure Feuchtigkeit in der Haut und polstert sie von innen auf. Die beiden Wirkstoffe ergänzen sich perfekt und können problemlos nacheinander aufgetragen werden.

Vorsicht bei diesen Kombinationen

Bei der Kombination mit Retinol ist Timing alles. Beide Wirkstoffe sind hochwirksam, können aber in Kombination die Haut reizen. Die eleganteste Lösung: Vitamin C morgens, Retinol abends. So profitierst du von beiden Wirkstoffen, ohne die Haut zu überfordern.

Auch bei starken Säuren wie Glykolsäure oder Salicylsäure ist Vorsicht geboten. Eine gleichzeitige Anwendung kann zu Irritationen führen, daher empfiehlt es sich, die Produkte an unterschiedlichen Tagen oder zu unterschiedlichen Tageszeiten zu verwenden.

Die richtige Reihenfolge

Als Faustregel gilt: Dünn vor dick, wässrig vor ölig. Vitamin-C-Seren werden daher nach der Reinigung und vor der Feuchtigkeitscreme aufgetragen. Bei der Kombination mit anderen Seren gilt: Vitamin C kommt zuerst, da es den niedrigsten pH-Wert hat und am besten auf frisch gereinigter Haut wirkt.


Woran erkennst du ein gutes Vitamin C Serum?

Der Markt ist überschwemmt mit Vitamin-C-Produkten in allen Preisklassen. Doch nicht jedes Serum hält, was es verspricht. Diese Qualitätsmerkmale helfen bei der Orientierung.

Die Verpackung entscheidet

Ein hochwertiges Vitamin-C-Serum kommt niemals in einer durchsichtigen Glasflasche mit Pipette daher, zumindest nicht, wenn es L-Ascorbinsäure enthält. Der Wirkstoff ist lichtempfindlich und oxidiert bei Kontakt mit Luft. Achte daher auf dunkle oder undurchsichtige Fläschchen, idealerweise mit Pumpspender oder Airless-System, das den Kontakt mit Luft minimiert.

Die Konzentration und der pH-Wert

Damit L-Ascorbinsäure ihre Wirkung entfalten kann, muss der pH-Wert des Produkts unter 3,5 liegen. Seriöse Hersteller geben diese Information auf der Verpackung oder ihrer Website an. Bei der Konzentration gilt: Alles unter zehn Prozent ist für spürbare Effekte oft zu niedrig, alles über zwanzig Prozent bietet keinen zusätzlichen Nutzen und erhöht nur das Irritationspotenzial.

Warnsignale für oxidierte Produkte

Ein frisches Vitamin-C-Serum ist klar und farblos oder hat einen leichten Gelbton. Verfärbt sich das Produkt dunkelgelb, orange oder gar bräunlich, ist es oxidiert und sollte nicht mehr verwendet werden. Oxidiertes Vitamin C ist nicht nur wirkungslos, es kann sogar freie Radikale erzeugen und damit das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken.

Was die INCI-Liste verrät

Ein Blick auf die Inhaltsstoffliste ist immer aufschlussreich. L-Ascorbinsäure sollte möglichst weit oben stehen, idealerweise unter den ersten fünf Inhaltsstoffen. Positive Zusätze sind Tocopherol (Vitamin E) und Ferulic Acid, die die Wirkung verstärken. Vorsicht bei langen Listen mit Duftstoffen und Alkohol, diese können empfindliche Haut zusätzlich reizen.


Fazit: Dein Weg zum Winterglow

Vitamin C hat seinen Platz im Rampenlicht der Beauty-Welt verdient. Der Wirkstoff ist kein Marketing-Hype, sondern ein wissenschaftlich fundierter Allrounder, der gleich mehrere Hautprobleme adressiert: Er schützt vor Umweltschäden, kurbelt die Kollagenproduktion an und sorgt für einen ebenmäßigeren, strahlenderen Teint.

Gerade im Winter, wenn fahle Haut und fehlende Strahlkraft zum alltäglichen Anblick im Spiegel werden, kann Vitamin C den entscheidenden Unterschied machen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der richtigen Anwendung: ein behutsamer Einstieg mit moderater Konzentration, die korrekte Lagerung des Produkts und die morgendliche Integration in die Pflegeroutine.

Wer Geduld mitbringt und konsequent dabei bleibt, wird nach wenigen Wochen die ersten Veränderungen bemerken. Die Haut wirkt frischer, wacher, lebendiger. Und der graue Winterschleier? Der wird zum fernen Echo einer Jahreszeit, die der Haut nichts mehr anhaben kann.

Der Glow-Booster für 2026 steht bereit. Jetzt liegt es an dir, ihn für dich zu nutzen.

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Häufige Fragen zu Vitamin C in der Hautpflege

Macht Vitamin C die Haut lichtempfindlicher?

Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Vitamin C erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut nicht, im Gegenteil: Als Antioxidans bietet es sogar einen gewissen Schutz vor UV-bedingten Schäden. Der Grund für die Empfehlung, morgens einen Sonnenschutz zu verwenden, liegt nicht in einer erhöhten Empfindlichkeit, sondern darin, dass Sonnenschutz und Vitamin C zusammen einen optimalen Schutzeffekt erzielen. Die beiden ergänzen sich perfekt, Vitamin C neutralisiert freie Radikale, während der LSF die UV-Strahlen abblockt.

Ab welchem Alter ist Vitamin C sinnvoll?

Grundsätzlich kann Vitamin C bereits ab Mitte zwanzig in die Pflegeroutine integriert werden. In diesem Alter beginnt die körpereigene Kollagenproduktion langsam abzunehmen, und präventive Maßnahmen zeigen langfristig die besten Ergebnisse. Jüngere Haut profitiert vor allem vom antioxidativen Schutz gegen Umwelteinflüsse. Bei reiferer Haut ab vierzig steht die kollagenstimulierende und aufhellende Wirkung stärker im Vordergrund. Kurz gesagt: Es gibt kein zu früh und selten ein zu spät für Vitamin C.

Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse sehe?

Erste Verbesserungen im Hautbild zeigen sich typischerweise nach vier bis sechs Wochen regelmäßiger Anwendung. Die Haut wirkt dann oft frischer und ebenmäßiger. Für tiefgreifendere Effekte wie eine sichtbare Aufhellung von Pigmentflecken oder eine Verbesserung der Hautfestigkeit solltest du mindestens drei Monate einplanen. Hautpflege ist ein Marathon, kein Sprint, und Vitamin C belohnt vor allem diejenigen, die geduldig und konsequent dabei bleiben.

Kann ich Vitamin C auch abends verwenden?

Ja, die abendliche Anwendung ist möglich und schadet der Haut nicht. Allerdings verschenkst du damit einen Teil des Potenzials. Die antioxidative Schutzwirkung von Vitamin C entfaltet sich am besten tagsüber, wenn die Haut tatsächlich UV-Strahlung und Umweltbelastungen ausgesetzt ist. Abends arbeitet die Haut im Regenerationsmodus, weshalb andere Wirkstoffe wie Retinol oder reparierende Peptide zu diesem Zeitpunkt sinnvoller sind. Die morgendliche Anwendung bleibt daher die erste Wahl.

Warum kribbelt meine Haut nach dem Auftragen?

Ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl in den ersten Anwendungen ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Es zeigt lediglich, dass der Wirkstoff aktiv ist. Dieses Gefühl lässt in der Regel nach wenigen Minuten nach und verschwindet meist komplett, sobald sich die Haut an das Produkt gewöhnt hat. Hält das Kribbeln jedoch länger an, kommt es zu Rötungen oder Brennen, solltest du die Konzentration reduzieren oder auf ein milderes Derivat umsteigen.

Ist teures Vitamin C Serum automatisch besser?

Nicht unbedingt. Der Preis eines Produkts sagt wenig über seine Wirksamkeit aus. Entscheidend sind die Konzentration des Wirkstoffs, die Stabilität der Formulierung und die Qualität der Verpackung. Ein günstiges Serum in lichtgeschützter Verpackung mit zehn bis fünfzehn Prozent L-Ascorbinsäure kann genauso effektiv sein wie ein Luxusprodukt. Achte auf die INCI-Liste und die Verpackung statt auf den Markennamen, dann findest du auch im mittleren Preissegment hervorragende Produkte.

Kann Vitamin C Pickel verursachen?

In seltenen Fällen berichten Anwender von Unreinheiten nach dem Start mit Vitamin C. Dies kann verschiedene Ursachen haben: Entweder reagiert die Haut empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe in der Formulierung, oder das verwendete Produkt ist komedogen, verstopft also die Poren. Auch eine zu hohe Konzentration kann die Hautbarriere stressen und Unreinheiten begünstigen. Wähle bei zu Akne neigender Haut leichte, wasserbasierte Formulierungen ohne schwere Öle und starte mit einer niedrigen Konzentration.

Wie erkenne ich, ob mein Serum noch wirksam ist?

Der einfachste Indikator ist die Farbe. Ein frisches Vitamin-C-Serum mit L-Ascorbinsäure ist klar und farblos oder hat einen leichten, hellen Gelbton. Verfärbt sich das Produkt zu einem kräftigen Orange oder Braun, ist es oxidiert und hat seine Wirksamkeit verloren. Auch ein veränderter Geruch, etwa säuerlich oder ranzig, deutet auf Oxidation hin. Im Zweifelsfall gilt: Lieber entsorgen und ein neues Produkt anbrechen, als unwirksame oder potenziell hautschädliche Inhaltsstoffe aufzutragen.

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Jan Oliver Fricke
Jan Oliver Fricke
Als Herausgeber und Autor von Corporel Kosmetik Magazin ist es mir eine Freude über das Thema Kosmetik zu schreiben, neue Trends zu entdecken, oder bei Problemen zu helfen.

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