Parabene, Silikone & Co.: Was steckt wirklich in unserer Kosmetik?

Parabene, Silikone & Co. Was steckt wirklich in unserer Kosmetik
Parabene, Silikone & Co. Was steckt wirklich in unserer Kosmetik Lyubov Levitskaya/shutterstock.com

Parabene, Silikone & Co.: Was steckt wirklich in unserer Kosmetik?

In einer Welt, in der das Bewusstsein für Gesundheit und Umwelt stetig wächst, ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen beginnen, einen genauen Blick auf die Produkte zu werfen, die sie täglich verwenden. Dies gilt insbesondere für Kosmetikprodukte, die wir direkt auf unsere Haut auftragen. Doch warum sind die Inhaltsstoffe in diesen Produkten so wichtig? Und warum sollten wir uns die Mühe machen, uns über sie zu informieren?

Bedeutung der Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und dient als erste Abwehrbarriere gegen Umweltgifte, Bakterien und andere schädliche Faktoren. Sie ist auch semi-durchlässig, was bedeutet, dass sie die Fähigkeit hat, bestimmte Substanzen aufzunehmen und in unseren Körper zu transportieren. Aus diesem Grund können die Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten, die wir verwenden, nicht nur die Gesundheit und das Aussehen unserer Haut beeinflussen, sondern auch unseren gesamten Körper.

Einige Inhaltsstoffe haben bewährte Vorteile für die Haut, wie Feuchtigkeitszufuhr, Schutz und Verjüngung. Andere können jedoch reizend sein oder sogar allergische Reaktionen hervorrufen. In einigen Fällen können bestimmte chemische Verbindungen, wenn sie in großen Mengen oder über einen längeren Zeitraum verwendet werden, sogar gesundheitsschädlich sein.

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Warum man wissen sollte, was man auf seine Haut aufträgt

Unsere Haut ist nicht nur ein Spiegel unserer Gesundheit, sondern auch ein Ausdruck unserer Identität und unseres Selbstwertgefühls. Ein Ausbruch, eine Allergie oder eine Reizung kann nicht nur physisch unangenehm sein, sondern auch unsere Psyche beeinflussen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, bewusste Entscheidungen über die Produkte zu treffen, die wir verwenden.

Zudem zeigt die Wissenschaft immer wieder, dass einige Inhaltsstoffe – auch solche, die in gängigen Produkten gefunden werden – potenziell schädliche Auswirkungen haben können. Das Wissen um diese Inhaltsstoffe und das Verständnis ihrer Wirkung ermöglicht es den Verbrauchern, fundierte Entscheidungen zu treffen und Produkte zu wählen, die nicht nur effektiv, sondern auch sicher sind.

In einer Zeit, in der “Clean Beauty” und “grüne Kosmetik” immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist es für den mündigen Verbraucher unerlässlich, sich über die Inhaltsstoffe seiner Kosmetikprodukte zu informieren. Es geht nicht nur darum, das Beste für unsere Haut und unseren Körper zu wählen, sondern auch um das Recht, zu wissen und zu entscheiden, was wir auf und in unseren Körper lassen.

In den folgenden Abschnitten werden wir tiefer in die Welt der Kosmetikinhaltsstoffe eintauchen, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, was wirklich in den Tuben, Flaschen und Tiegel steckt, die in unseren Badezimmern stehen.

Parabene: Eine tiefere Betrachtung


Parabene sind eine Gruppe von Chemikalien, die in der Kosmetikindustrie und darüber hinaus seit Jahrzehnten eingesetzt werden. Aber was sind sie genau? Warum werden sie in Kosmetikprodukten verwendet? Und gibt es Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit? Tauchen wir tiefer in das Thema Parabene ein, um ein besseres Verständnis zu gewinnen.

Was sind Parabene?

Parabene sind eine Familie von Chemikalien, die hauptsächlich als Konservierungsstoffe in Kosmetikprodukten und einigen Lebensmitteln eingesetzt werden. Sie helfen dabei, das Wachstum von schädlichen Bakterien und Schimmel zu verhindern, wodurch die Haltbarkeit von Produkten verlängert wird. Einige der häufigsten Parabene, die Sie auf Produktetiketten finden könnten, sind Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben und Butylparaben.

Warum werden sie in Kosmetika verwendet?

Der Hauptgrund für die Verwendung von Parabenen in Kosmetikprodukten ist ihre Fähigkeit, diese Produkte vor mikrobiellem Wachstum zu schützen. Dies ist besonders wichtig, da viele Kosmetika Wasser enthalten, welches ein ideales Umfeld für das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen bietet. Durch die Zugabe von Parabenen kann die Haltbarkeit von Produkten erheblich verlängert werden, wodurch sie sicherer für den Verbraucher werden.

Mögliche Bedenken und Studien

In den letzten Jahren gab es einige Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Parabenen. Hier sind einige der wichtigsten Punkte, die diskutiert werden:

  • Hormonähnliche Wirkung: Einige Studien haben gezeigt, dass Parabene in der Lage sein könnten, das Hormonsystem zu stören, indem sie sich wie das weibliche Hormon Östrogen verhalten. Obwohl die Menge an Parabenen, die in Kosmetika verwendet wird, gering ist, gibt es Befürchtungen, dass eine langfristige Exposition gegenüber diesen Chemikalien zu gesundheitlichen Problemen führen könnte.
  • Brustkrebs: Einige Studien haben Paraben-Rückstände in menschlichem Brustgewebe gefunden, was zu Spekulationen über einen möglichen Zusammenhang zwischen Parabenen und Brustkrebs geführt hat. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass bis jetzt kein kausaler Zusammenhang zwischen Parabenen und Brustkrebs festgestellt wurde.
  • Allergische Reaktionen: Einige Menschen können allergisch auf Parabene reagieren, was zu Hautreizungen, Rötungen oder anderen allergischen Reaktionen führen kann.

Abschließend lässt sich sagen, dass, obwohl Parabene in vielen Produkten weit verbreitet sind und in der Regel als sicher gelten, es wichtig ist, sich der möglichen Bedenken bewusst zu sein. Wie bei allen Inhaltsstoffen ist es wichtig, Produkte sorgfältig auszuwählen, die Etiketten zu lesen und zu entscheiden, was für Sie und Ihre Haut am besten ist.

Silikone auf dem Prüfstand


Die Diskussion um Silikone in Kosmetikprodukten ist in den letzten Jahren immer lauter geworden. Einige loben sie für ihre glättenden Eigenschaften, während andere sie für potenzielle Haut- und Umweltauswirkungen kritisieren. Werfen wir einen detaillierten Blick darauf, was Silikone sind, warum sie verwendet werden und welche Alternativen es gibt.

Definition und Funktion von Silikonen in Produkten

Silikone sind eine Familie von synthetischen Polymeren mit einer silizium- und sauerstoffbasierten Struktur. In der Kosmetik werden sie wegen ihrer vielfältigen Vorteile eingesetzt. Sie sind farb- und geruchlos, nicht fettend und haben eine einzigartige, seidige Textur, die sich angenehm auf der Haut anfühlt.

Silikone können in einer Vielzahl von Produkten gefunden werden, einschließlich Hautpflegecremes, Haarconditionern, Make-up und sogar Deodorants. Sie dienen dazu, die Textur des Produkts zu verbessern, Feuchtigkeit einzuschließen, die Haare zu entwirren und ein glattes, seidiges Finish zu hinterlassen.

Vorteile und mögliche Nachteile

Vorteile:

  1. Textur: Silikone verleihen Produkten eine glatte und seidige Textur, was sie leicht aufzutragen macht.
  2. Schutz: Sie bilden eine schützende Barriere auf der Haut oder den Haaren, die Feuchtigkeit einschließt und schädliche Umweltfaktoren abhält.
  3. Finish: In Haarprodukten können sie dazu beitragen, Frizz zu reduzieren und den Haaren ein glänzendes Finish zu verleihen.

mögliche Nachteile:

  1. Nicht biologisch abbaubar: Einige Silikone sind schwer abbaubar und können sich in der Umwelt ansammeln.
  2. Porenverstopfung: In einigen Fällen können Silikone die Poren verstopfen und zu Hautproblemen wie Akne führen.
  3. Unnatürliches Gefühl: Einige Menschen mögen das Gefühl von Silikonen auf ihrer Haut oder ihren Haaren nicht und empfinden es als unnatürlich oder schwer.

Alternativen zu Silikonen

Für diejenigen, die Silikone in ihren Produkten vermeiden möchten, gibt es mehrere Alternativen:

  1. Pflanzenöle: Natürliche Öle wie Jojobaöl, Arganöl oder Kokosöl können als Ersatz für Silikone in vielen Haut- und Haarpflegeprodukten dienen.
  2. Natürliche Butter: Shea- oder Kakaobutter sind ausgezeichnete Feuchtigkeitsspender, die Silikone in Hautpflegeprodukten ersetzen können.
  3. Pflanzliche Polymere: Einige Inhaltsstoffe, die aus Pflanzen gewonnen werden, können die gleiche glättende Wirkung wie Silikone haben, ohne die damit verbundenen Bedenken.

Abschließend lässt sich sagen, dass Silikone ihre Vor- und Nachteile haben. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu informieren und zu entscheiden, ob Silikone für sie geeignet sind oder ob sie lieber auf Alternativen zurückgreifen möchten.

Andere umstrittene Inhaltsstoffe


Die Kosmetikindustrie verwendet eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, um Produkte herzustellen, die effektiv, ansprechend und haltbar sind. Doch nicht alle dieser Inhaltsstoffe sind unumstritten. Neben Parabenen und Silikonen gibt es noch andere Stoffe, die Bedenken hervorrufen. Tauchen wir tiefer in einige dieser umstrittenen Inhaltsstoffe ein.

Alkohole in Kosmetik

Was sind Alkohole?
Alkohole sind eine breite Gruppe von organischen Verbindungen. In Kosmetikprodukten werden verschiedene Alkohole eingesetzt, darunter sowohl “gute” Fettalkohole, die die Haut pflegen, als auch “schlechte” Alkohole, die die Haut austrocknen können.

Warum werden sie in Kosmetika verwendet?

  • Als Lösungsmittel für andere Inhaltsstoffe
  • Zur Verringerung der Viskosität von Produkten
  • Als Konservierungsmittel
  • Zur schnellen Trocknung von Produkten wie Haarspray

Mögliche Bedenken:
Einige Alkohole können die Haut austrocknen und reizen. Es ist wichtig zu wissen, welche Art von Alkohol in einem Produkt verwendet wird und in welcher Konzentration.

Duftstoffe und ihre Auswirkungen

Was sind Duftstoffe?
Duftstoffe sind Verbindungen, die Kosmetikprodukten hinzugefügt werden, um ihnen einen bestimmten Geruch zu verleihen.

Warum werden sie in Kosmetika verwendet?

  • Zur Verbesserung des Geruchs von Produkten
  • Zur Vermarktung und Markendifferenzierung

Mögliche Bedenken:

  • Allergische Reaktionen: Einige Menschen sind empfindlich gegenüber bestimmten Duftstoffen und können Hautirritationen oder allergische Reaktionen entwickeln.
  • Versteckte Chemikalien: “Duft” oder “Parfum” auf einem Etikett kann Dutzende von verschiedenen Chemikalien bedeuten, die nicht einzeln aufgeführt werden müssen.

Konservierungsstoffe und ihre Rolle

Was sind Konservierungsstoffe?
Konservierungsstoffe sind Substanzen, die Kosmetikprodukten hinzugefügt werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern und das Wachstum von Mikroorganismen zu verhindern.

Warum werden sie in Kosmetika verwendet?

  • Zur Verlängerung der Haltbarkeit von Produkten
  • Zum Schutz vor Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen

Mögliche Bedenken:

  • Allergien und Irritationen: Einige Konservierungsstoffe, wie z.B. Methylisothiazolinon, sind bekannt dafür, allergische Reaktionen hervorzurufen.
  • Gesundheitliche Bedenken: Einige Konservierungsstoffe, wie z.B. bestimmte Parabene, stehen im Verdacht, Hormonstörungen zu verursachen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wichtig ist, sich der Inhaltsstoffe in den Produkten, die wir verwenden, bewusst zu sein. Es ist immer ratsam, die Etiketten sorgfältig zu lesen und Produkte zu wählen, die frei von Inhaltsstoffen sind, die Ihnen persönlich Sorgen bereiten.

Natürliche vs. chemische Inhaltsstoffe


In der Kosmetikwelt gibt es oft Debatten über die Vorzüge von natürlichen gegenüber chemischen Inhaltsstoffen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Einteilung in “natürlich” und “chemisch” nicht immer schwarz-weiß ist. Hier ist ein tieferer Blick in beide Kategorien:

Natürliche Inhaltsstoffe

Vorteile:

  1. Verträglichkeit: Oft werden natürliche Inhaltsstoffe besser von empfindlicher Haut vertragen.
  2. Umweltfreundlichkeit: Die Gewinnung natürlicher Inhaltsstoffe ist in der Regel umweltfreundlicher, da sie biologisch abbaubar sind.
  3. Traditionelle Anwendungen: Viele natürliche Inhaltsstoffe werden seit Jahrhunderten in traditionellen Hautpflegeroutinen verwendet und haben sich bewährt.

Nachteile:

  1. Variabilität: Die Qualität natürlicher Inhaltsstoffe kann je nach Herkunft variieren.
  2. Haltbarkeit: Produkte mit rein natürlichen Inhaltsstoffen haben oft eine kürzere Haltbarkeit.
  3. Allergien: Auch natürliche Inhaltsstoffe können Allergien oder Irritationen auslösen.

Chemische Inhaltsstoffe

Vorteile:

  1. Effektivität: Chemische Inhaltsstoffe sind oft hochwirksam und erzielen schnelle Ergebnisse.
  2. Stabilität: Sie bieten eine konsistente Produktqualität und längere Haltbarkeit.
  3. Zielgerichtete Lösungen: Chemische Inhaltsstoffe können gezielt entwickelt werden, um bestimmte Hautprobleme zu behandeln.

Nachteile:

  1. Reizung: Einige chemische Inhaltsstoffe können die Haut reizen, insbesondere bei längerer Anwendung.
  2. Umweltauswirkungen: Einige chemische Inhaltsstoffe sind nicht biologisch abbaubar und können schädlich für die Umwelt sein.
  3. Langzeitwirkungen: Die Langzeitwirkungen einiger chemischer Inhaltsstoffe sind nicht vollständig bekannt.

Wie man eine Balance findet

  1. Individuelle Bedürfnisse verstehen: Es ist wichtig, Produkte zu wählen, die den spezifischen Bedürfnissen Ihrer Haut entsprechen. Für empfindliche Haut können Produkte mit mehr natürlichen Inhaltsstoffen besser geeignet sein, während jemand mit akuten Hautproblemen von chemischen Inhaltsstoffen profitieren könnte.
  2. Informieren: Nehmen Sie sich die Zeit, Produktetiketten zu lesen, und informieren Sie sich über die Inhaltsstoffe, die sie enthalten.
  3. Kombinieren: Sie müssen sich nicht strikt für eine Kategorie entscheiden. Viele moderne Hautpflegeprodukte kombinieren das Beste aus beiden Welten – sie nutzen sowohl natürliche als auch chemische Inhaltsstoffe, um sicherzustellen, dass das Produkt effektiv und hautfreundlich ist.
  4. Vertrauen auf Marken: Wählen Sie Marken, die transparent über ihre Inhaltsstoffe sind und sich für ethische und nachhaltige Praktiken einsetzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl natürliche als auch chemische Inhaltsstoffe ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Es ist weniger eine Frage des “Entweder-Oder”, sondern vielmehr des “Sowohl-Als-Auch”, um das Beste aus beiden Kategorien zu nutzen und eine Hautpflege zu finden, die wirklich wirkt.

Wie man Kosmetikprodukte effektiv analysiert


Die Welt der Kosmetik kann manchmal überwältigend sein. Mit einer Fülle von Produkten, die alle behaupten, das Beste für Ihre Haut zu sein, wie können Sie sicher sein, welches Produkt wirklich hält, was es verspricht? Ein kritischer Schritt ist das Verstehen und Analysieren der Inhaltsstoffliste. Hier sind einige Tipps und Tricks, um Ihnen zu helfen:

1. Lesen und Verstehen von Inhaltsstofflisten

  • Reihenfolge ist wichtig: Die Inhaltsstoffe werden in der Reihenfolge ihrer Konzentration aufgeführt, wobei der am stärksten vertretene Inhaltsstoff zuerst genannt wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass Inhaltsstoffe am Ende der Liste unwichtig sind. Viele Wirkstoffe sind in geringen Mengen hochwirksam.
  • Erkennen von Schlüsselinhaltsstoffen: Während Worte wie “Tocopherylacetat” oder “Niacinamid” abschreckend klingen mögen, sind sie tatsächlich die wissenschaftlichen Namen für Vitamin E bzw. Vitamin B3. Ein wenig Forschung oder eine schnelle Online-Suche kann oft Aufschluss darüber geben, was diese Inhaltsstoffe tun.
  • Vermeiden von Reizstoffen: Einige Menschen reagieren empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe. Wenn Sie wissen, dass Ihre Haut empfindlich auf bestimmte Substanzen reagiert, suchen Sie in der Liste nach diesen.

Fazit: Die Auswahl der richtigen Kosmetikprodukte erfordert mehr als nur das Ansehen von Werbung oder das Befolgen von Trends. Es erfordert eine bewusste Analyse dessen, was tatsächlich in den Produkten enthalten ist. Durch das Verstehen von Inhaltsstofflisten und die Nutzung verfügbarer Tools können Sie informierte Entscheidungen treffen und Produkte wählen, die wirklich zu Ihrem Hauttyp und Ihren Bedürfnissen passen.

Fazit: Bewusste Hautpflege im Lichte der Inhaltsstoffe


Die moderne Kosmetikindustrie ist beeindruckend in ihrer Vielfalt und Komplexität. Die breite Palette von Produkten, die auf dem Markt verfügbar sind, ist sowohl faszinierend als auch ein wenig entmutigend. Wenn wir jedoch die Zeit nehmen, uns mit den Inhaltsstoffen vertraut zu machen, die in unseren täglichen Pflegeprodukten enthalten sind, können wir bewusstere und informiertere Entscheidungen für unsere Haut treffen.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

  • Parabene: Obwohl sie häufig als Konservierungsstoffe in Kosmetika verwendet werden, gibt es Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit. Es ist wichtig, sich der Debatte bewusst zu sein und gegebenenfalls Alternativen in Erwägung zu ziehen.
  • Silikone: Während sie oft für ihre glättenden Eigenschaften geschätzt werden, können sie bei manchen Menschen zu Verstopfungen der Poren führen. Es ist sinnvoll, Produkte auszuwählen, die silikonfrei sind, wenn man empfindlich darauf reagiert.
  • Andere Inhaltsstoffe: Alkohole, Duftstoffe und Konservierungsstoffe haben alle ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es ist wichtig, diese zu erkennen und Produkte zu wählen, die am besten zu Ihrem Hauttyp und Ihren individuellen Bedürfnissen passen.
  • Natürlich vs. Chemisch: Beide Kategorien haben ihre Stärken und Schwächen. Es geht nicht darum, eine über die andere zu stellen, sondern die beste Kombination für Ihre Haut zu finden.

Empfehlungen für eine bewusste Hautpflege:

  1. Seien Sie Proaktiv: Nehmen Sie sich die Zeit, die Inhaltsstoffe Ihrer Hautpflegeprodukte zu recherchieren. Es ist der erste Schritt, um wirklich zu verstehen, was Sie Ihrer Haut zuführen.
  2. Verwenden Sie Hilfsmittel: Nutzen Sie die verfügbaren Tools und Apps, um schnell und einfach Informationen über Produktinhaltsstoffe zu erhalten.
  3. Hören Sie auf Ihre Haut: Jeder hat einen einzigartigen Hauttyp. Was für den einen funktioniert, muss nicht unbedingt für den anderen geeignet sein. Achten Sie darauf, wie Ihre Haut auf verschiedene Produkte reagiert, und passen Sie Ihre Routine entsprechend an.
  4. Weniger ist oft mehr: Statt eine Fülle von Produkten zu verwenden, konzentrieren Sie sich auf Qualität und Produkte, die wirklich einen Unterschied machen.

Schlussendlich geht es bei Hautpflege nicht nur darum, äußerliche Ergebnisse zu erzielen, sondern auch darum, sich gut zu fühlen und sicherzustellen, dass die Produkte, die Sie verwenden, sowohl sicher als auch effektiv sind. Es liegt in Ihrer Hand, die beste Pflege für Ihre Haut zu wählen.

Häufige Leserfragen zum Thema “Parabene, Silikone & Co.: Was steckt wirklich in unserer Kosmetik?”


Frage: Warum werden Parabene überhaupt in Kosmetika verwendet, wenn es Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit gibt?

Antwort: Parabene werden in vielen Kosmetikprodukten als Konservierungsstoffe verwendet, um die Haltbarkeit zu verlängern und das Wachstum von Bakterien und Schimmel zu verhindern. Sie sind kostengünstig und effektiv in dieser Funktion. Die Bedenken hinsichtlich Parabenen betreffen ihre potenziellen östrogenähnlichen Eigenschaften, die theoretisch zu gesundheitlichen Problemen führen könnten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass viele der wissenschaftlichen Studien, die diese Bedenken aufwerfen, Parabene in Mengen untersuchen, die weit über dem liegen, was typischerweise in Kosmetika verwendet wird. Dennoch entscheiden sich viele Menschen und Unternehmen dafür, auf der sicheren Seite zu bleiben und parabenfreie Produkte zu verwenden oder herzustellen.

Frage: Sind alle Silikone in Haut- und Haarpflegeprodukten schlecht?

Antwort: Nicht alle Silikone sind gleich, und sie sind nicht unbedingt “schlecht”. Silikone werden in Kosmetika verwendet, weil sie eine glatte Konsistenz bieten, Feuchtigkeit einschließen und das Haar entwirren können. Einige Menschen können jedoch feststellen, dass bestimmte Silikone ihre Poren verstopfen oder zu einem “Build-up” auf dem Haar führen. Es gibt auch wasserlösliche Silikone, die leichter aus dem Haar ausgewaschen werden können. Es ist wichtig, Produkte entsprechend Ihrem Haut- und Haartyp sowie Ihren persönlichen Vorlieben auszuwählen.

Frage: Wie kann ich feststellen, ob ein Produkt Alkohole enthält, die meine Haut austrocknen könnten?

Antwort: Es gibt viele verschiedene Arten von Alkoholen, die in Kosmetika verwendet werden, und nicht alle sind austrocknend. Fettalkohole wie Cetylalkohol oder Stearylalkohol können sogar feuchtigkeitsspendend sein. Es sind die “kurzen” Alkohole wie Ethanol, Denaturierter Alkohol oder Isopropylalkohol, die oft als austrocknend empfunden werden. Überprüfen Sie immer die Inhaltsstoffliste eines Produkts und achten Sie auf diese spezifischen Alkoholnamen, wenn Sie Bedenken haben.

Frage: Sind natürliche Inhaltsstoffe in Kosmetika immer sicherer als synthetische?

Antwort: Nicht unbedingt. Während viele Menschen denken, dass “natürlich” gleichbedeutend mit “sicher” oder “besser” ist, ist dies nicht immer der Fall. Einige natürliche Inhaltsstoffe können reizend sein oder Allergien auslösen. Andererseits sind viele synthetische Inhaltsstoffe in Kosmetika gründlich getestet und als sicher eingestuft. Es ist entscheidend, Produkte nach ihren individuellen Inhaltsstoffen und nicht nur nach dem Label “natürlich” oder “synthetisch” zu beurteilen.

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